30. Dezember 2011

Apfel-Streusel-Muffins zum Jahresende

Das Jahr neigt sich langsam dem Ende zu. In etwas mehr als 24 Stunden hat bereits das neue Jahr 2012 begonnen. Und es warten viele neue spannende (und auch kulinarische) Herausforderungen. 

Ab dem 2. Januar habe ich sogar einen neuen Job!

Das Jahr wollen mein Herzblatt und ich gemeinsam mit ein paar Freunden bei einer kleinen Party ausklingen lassen. Es wird etwas Leckeres zu essen geben, Drinks en masse und natürlich darf auch eine süße Komponente auf unserem kleinen Buffet nicht fehlen.

Gerade frisch aus dem Ofen... Darf ich vorstellen: Apfel-Streusel-Muffins!


Die ganze Wohnung duftet wunderbar nach dieser Mischung aus Apfel und Zimt und mein <3-Blatt konnte nicht widerstehen und probiert gerade ein noch warmes Exemplar. Fazit: Cool. Heißt wohl, dass sie gut schmecken. 

Muss auch gleich mal einen Muffin kosten, aber vorher verrate ich euch noch das Rezept.

Apfel-Streusel-Muffins (12 Stück)


Zutaten: 

1/2 TL Natron
280 g Apfelmus (Raumtemperatur)
50 g weiche Butter
85 g Zucker
1 Ei
175 g Mehl
2 TL Backpulver
1/2 TL Zimt
1/2 TL Muskatnuss

außerdem für die Streusel
50 g Mehl
50 g Zucker
1/4 TL Zimt
1/4 TL Muskatnuss
2 1/2 EL Butter

Das Rezept habe ich auf dem Buch "Muffins" erschienen bei Parragon Books Ltd. Das Buch habe ich schon zum Geburtstag bekommen (September) bin aber erst jetzt dazu gekommen endlich mal was draus zu backen. 

Zubereitung:


1. Den Ofen auf 180° Grad vorheizen und die Papierförmchen in das Muffinblech setzen.

2. Die Streusel vorbereiten: Mehl, Zucker, Zimt, Muskatnuss und Butter (am besten in kleinen Stücken) verkneten und zu Streusel verarbeiten. Geht mit der Hand besser, als mit der Küchenmaschine, wie ich finde. Die Streusel dann erstmal zur Seite stellen.

3. Für die Muffins: Das Natron in das Apfelmus einrühren bis es sich aufgelöst hat. Beiseite stellen.

4. In einer zweiten Schüssel Butter und Zucker schaumig schlagen. Das Ei dazugeben. Dann Mehl, Backpulver, Zimt und Muskatnuss dazu geben und verrühren. 

5. Anschließend das Apfelmus unterrühren.

6. Den Teig auf die Förmchen verteilen und die Streusel drüber geben.

7. Ungefähr 22 Minuten backen. Nach dem Backen noch etwas ruhen lassen.

8. Genießen!   

Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachbacken und hoffe, dass ihr gut ins neue Jahr rutscht.

Eure Sarah
24. Dezember 2011

Triple Chocolate Cookie Backmischung im Glas - Mein Weihnachtspost

Hallo ihr Lieben,

ich wünsche euch allen einen schönen Heiligabend.

Neben einer ziemlich umfangreichen Klausur in der Uni, musste ich noch ein paar Weihnachtsgeschenke besorgen und dann auch verpacken. Aber nun kann ich durchatmen und endlich ein bisschen entspannen. Und komme endlich dazu mal wieder einen Post zu veröffentlichen: meinen Weihnachtspost.

Zu Weihnachten mache ich es mir oft etwas einfach und schenke einfach allen das Gleiche (jedenfalls dem weiblichen Geschlecht). Und mit "das Gleiche" meine ich natürlich ein liebevoll ausgesuchtes Geschenk.

In diesem Jahr haben einige ausgewählte Personen eine DIY Cookie-Backmischung geschenkt bekommen. "Do it yourself" für alle, die mit der Abkürzung DIY nichts anfangen können.

Auf der Homepage von Bakerella und dem Blog Sarahs Torten und Cupcakes bin ich eher durch Zufall darauf aufmerksam geworden. Eine eigene Cookie-Backmischung ist eigentlich eine recht einfache Idee, aber manchmal kommt man nicht auf die simpelsten Sachen.

Und so sieht das Endergebnis aus:

Die Blumen im Hintergrund habe ich zum Ausstand bekommen XD


Die Zutaten werden dann alle abgemessen und abwechselnd (helle und dunkle Zutaten) in ein hohes Glas gefüllt. Für die angegebene Menge habe ich Gläser mit einem Fassungsvermögen von 1,1 l benutzt. Eigentlich wollte ich kleinere Gläser kaufen. Da diese ausverkauft waren, musste ich auf die größere Variante ausweichen. Was sich im Nachhinein als Glücksgriff entpuppte. Denn da einige Zutaten (Schokolade) recht viel Platz im Glas benötigen, hätte die Mischung eventuell nicht in ein kleineres Glas gepasst.

Wenn man die Backmischung zubereiten will, gibt man die vorbereitete Mischung einfach in eine große Schüssel und gibt 1 Ei, 165g Butter und 1/2 EL Zuckerrübensirup dazu. Daraus stellt man dann einen Teig her. Aus diesem dann teelöffelweise kleine Kugeln formen und mit genügend Abstand auf ein Blech setzen und 10 bis 12 Minuten bei 190° Grad backen.

Das ist eigentlich genau das gleiche Rezept, wie dieses hier. Allerdings habe ich die Menge etwas runtergerechnet für die Größe der Gläser.

Und weil es zu Weihnachten doch ein bisschen mehr Deko sein darf, habe ich extra für meine Backmischungen Aufkleber bei Casa di Falcone drucken lassen.

Ich hoffe euch damit eine kleine Inspiration gegeben zu haben und wünsche euch noch erholsame Festtage.

Eure Sarah
22. Dezember 2011

Zweite Teilnahme an einem Blogevent

Liebe Leute,

Anfang des Monats habe ich meine beiden Schokoladen-Cookie-Rezepte zum besten gegeben.

Diese Rezepte habe beim Blogevent "Backe, backe Plätzchen" auf  Brot und Rosen eingereicht.

Soeben (ja, hinke da zur Zeit etwas hinterher) habe ich gesehen, dass eine Zusammenfassung des Events veröffentlicht wurde.

Ich freue mich immer sehr, wenn mein Blog irgendwo erwähnt wird. Bin ja noch nicht so lange dabei.

Auf jeden Fall ist der eigentliche Grund dieses Posts, dass ich euch auf die vielen tollen Rezepte, die eingereicht wurden, aufmerksam machen wollte. 

Also wer noch zwei Tage vor dem Heiligen Abend ein gutes Keksrezept sucht, wird dort sicherlich fündig.

Und es gibt noch was. Nämlich eine kleine Vorankündigung: Am 24. Dezember geht mein nächster Post online. Mein erster Weihnachtspost. Also seid gespannt!

Und weil ich gerne für Ohrwürmer verantwortlich bin, solltet ihr euch folgendes Lied anhören :)



Genießt die Festtage,

eure Sarah
16. Dezember 2011

Schokokuss Muffins

Wenn man seinen Arbeitsplatz wechselt, um woanders anzufangen, gehört auch ein (zumindest kleiner) Ausstand dazu. Das war bei mir heute der Fall. Und da ich (wie ihr wisst) gerne backe, hab ich eine Kleinigkeit für meine (mittlerweile Ex-)Kollegen vorbereitet. Neben diversen Süßigkeiten gab es leckere (politisch korrekte) Schokokuss-Muffins ^_^

































Schokokuss Muffins


Kommen wir mal zum Rezept!

Man nehme folgende Zutaten:

(ergibt 12 Muffins)

20 Mini-Schokoküsse
250 g Mehl
2 1/2 TL Backpulver
1/2 TL Natron
1 Ei
60 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
80 ml Pflanzenöl
250 g Buttermilch

In 10 Schritten zum Genuß:

 

1. Backofen auf 180° Grad vorheizen und schonmal die Papierförmchen in das Muffinblech setzen.

2. Von den Mini-Schokoküssen jeweils die Waffel abschneiden und klein schneiden.

3. Die übrig gebliebene Schokokussmasse mit einer Gabel zerdrücken.

4. In einer weiteren Schüssel das Mehl mit den Waffelstückchen, dem Backpulver und dem Natron vermischen.

5. Das Ei verquirlen. Mit dem Zucker, dem Vanillezucker, dem Öl, der Buttermilch und der Schokokuss-Masse verrühren.

6. Die Mehlmischung dazu geben und kurz unterrühren.

7. Den Teig in die Vertiefungen füllen.

8. Ab damit in den Ofen und 20 bis 25 Minuten backen.

9. 5 Minuten ruhen lassen, dann aus den Vertiefungen nehmen und zum Abkühlen auf ein Gitter tun.

10. GENIEßEN!

Viel Spaß beim Nachmachen.

Schönen Abend,

eure Sarah
12. Dezember 2011

Aus dem Ofen: Penne Tetrazzini


Der fleißige Leser hat es schon mitbekommen: Ich bin ein großer Fan von Jamie Oliver's Küche. Das ist mir gerade vorhin wieder vor Augen geführt worden. Bei facebook hat Jamie Oliver einen Link zu einem "Christmas spirit cocktail" gepostet. Ein Shot aus eisgekühltem Gin und Granatapfelkernen. Eine einfach, aber sehr coole Idee, wie ich finde. Bei Interesse könnt ihr euch das Ganze hier anschauen. Schade, dass ich keinen Gin mag... Aber kann man ja mal mit was anderem ausprobieren, aber erst zu Weihnachten.

Zum Geburtstag habe ich gleich zwei Bücher von ihm geschenkt bekommen. Da hab ich mich sehr drüber gefreut. Aus dem Buch "Genial italienisch" gab es vor nicht allzu langer Zeit Penne Tetrazzini.


Sieht lecker aus oder? Und wer sich jetzt fragt, wie man das hinbekommt, dem verrate ich es doch gleich am besten mal.

Penne Tetrazzini


Zutaten:

> Olivenöl
> Salz und Pfeffer
> 2 Knoblauchzehen, in Scheibchen geschnitten
> 20 g getrocknete Steinpilze
> 4 Hühnerbrustfilets, in mundgerechte Stücke geschnitten
> 350 g Champignons
> 200 ml trockener Weißwein
> 500 g Penne
> 500 g Sahne 
> 200 g geriebenen Parmesan
> 1 Stängel frisches Basilikum, Blätter abgezupft

Zubereitung:

Den Ofen auf 200° Grad vorheizen. Die Steinpilze in eine Schüssel geben und mit 150 ml kochendem Wasser übergiessen und einweichen lassen.

Die Hühnerbrustfilets salzen und pfeffern und mit dem Olivenöl in einem großen Topf anbraten.

Die Steinpilze abseihen und dabei das Wasser auffangen.
Die Steinpilze, das Einweichwasser, die Champignons und den Knoblauch zum Hühnerfleisch geben. Dann den Weißwein dazu geben, die Hitze verringern und etwas vor sich hin kochen lassen, bis das Fleisch gar ist und die Flüssigkeit etwas einreduziert ist.

Diese kleine Verschnaufpause nutzen, um die Penne (nach Packungsanleitung) zu kochen.

Danach gibt man die Sahne in den Topf und lässt alles einmal kurz aufkochen. Kräftig salzen und pfeffern. Dann kommen die Penne in den Topf. Die Hälfte des Parmesans und das Basilikum dazugeben und gut vermengen. 

In eine Auflaufform füllen, mit dem restlichen Parmesan bestreuen und so lange backen bis die Kruste schön knusprig ist.

Achtet darauf, dass ihr euch nicht die Zunge beim Essen verbrennt.
Bei diesem leckeren Essen ist man meistens zu gierig direkt nachdem es aus dem Ofen kommt.

Habt nen schönen Abend oder besser gesagt ne schöne Nacht,

eure Sarah
11. Dezember 2011

(un-)giftige Fliegenpilze Cakepops

Vor kurzem hatte ich ja berichtet, dass ich mir ein neues Backbuch zum Thema Cake Pops gekauft habe. Es handelt sich um das Buch "Cake Pops: Süße Geschenke am Stiel". Leider schreibe ich kurz vor Weihnachten noch eine wichtige Klausur in der Uni, deshalb kam ich nicht sofort dazu Cake Pops herzustellen, aber es hat mir schon förmlich in den Fingern gejuckt, als das Buch ankam. Für alle, die nicht wissen was Cake Pops sind: ganz einfach (wobei das in diesem Fall relativ ist) Kuchen-Lollies.

Zum Buch an sich: Es handelt sich bei "Cake Pops: Süße Geschenke am Stiel" (von Heike Roland und Stefanie Thomas) um eines der wenigen Cake Pops-Backbücher in deutscher Sprache. Aufgrund des angenehmen Preises und einiger positiver Bewertungen im Internet war das Buch dann schneller im Warenkorb als man das Wort Cake Pops sagen kann.

Im Buch werden über 20 verschieden Formen von Cake Pops vorgestellt. Von der klassisch runden Form, Blumen, Herzen, FLIEGENPILZEN und sogar Weihnachtsmotiven. Im hinteren Teil des Buches gibt es eine detaillierte Anleitung wie man die Grundmasse der Cake Pops herstellt. Es finden sich außerdem Grundrezepte für Rührkuchen und Frosting sowie ein paar Dekotipps.
Alles in allem ein schönes Buch, dass ich nicht zum letzten Mal in der Hand hatte.

Als eine gute Freundin von mir vor ein paar Wochen beim Durchblättern des Buches Freudenschreie ausstieß beim Anblick der Fliegenpilz Cake Pops und sie meinte, dass sie ihre ganze Wohnung am liebsten mit Fliegenpilzen dekorieren würde, stand für mich fest: Die schenk ich ihr zum Geburtstag!

Dieses Wochenende sollte es soweit sein. Kommen wir mal zur Vorbereitung.

Was wird benötigt?
>>> Grundmasse für Cake Pops (beschreibe ich gleich noch eingehend)
>>> Candy Melts in weiß und rot (habe ich hier bestellt)
>>> weiße Zuckerperlen
>>> Lollie-Stiele 
>>> Eierkartons

Zuerst muss man die Grundmasse der Cake Pops herstellen. Diese besteht auf zerbröckeltem Rührkuchen und Frosting.

Hierfür habe ich es mir dieses Mal (aus Zeitmangel) etwas einfach gemacht und einen fertigen Rührkuchen von Dr. O. gekauft. Und zwar einen leckeren Mohnkuchen. Es eignet sich jeder Ruhrkuchen (ob selbstgebacken oder selbst gekauft), er sollte nur keine Glasur haben.

Der Rührkuchen (500 Gramm) wird dann in eine Schüssel reingebrockelt. Ich habe das mit den Händen gemacht und zum Schluss bin ich noch mit einer Gabel durchgegangen.

Der zerbröckelte Rührkuchen wird dann mit einem beliebigen Frosting gemischt bis eine formbare (nicht zu nasse) Masse entsteht.

Ich habe mich für ein Frosting auf dem neuen Buch entschieden. 
Für etwa 500 g Kuchen braucht man folgende Zutaten für ein Frischkäse-Frosting:
>>> 60 g Butter
>>> 60 g Frischkäse
>>> 200 g Puderzucker

Die Zutaten einfach mit dem Handmixer zu einem cremigen Frosting verrühren. Und mit dem zerbröckelten Kuchen mischen.

Dann geht es an den schwierigsten Teil: das Formen. Am besten nimmt man sich zuerst ein kleinen Klumpen von der Masse und formt diesen zu einer Kugel mit einem Durchmesser von ungefähr 3 Zentimeter. Dann die Kugel zu einer kleinen Rolle formen. Das obere Ende etwas in die Breite ziehen und daraus den Hut formen. Klingt einfacher als es ist!
Tipp: Darauf achten, dass keine Risse in den Rohlingen sind. Sonst brechen die Cake Pops später durch, wenn man die Stiele reinstecken will...

Die Cake Pops-Rohlinge dann für 30 Minuten in den Kühlschrank tun, damit sie etwas fester werden.

Die Wartezeit kann man schonmal nutzen, um die Candy Melts im Wasserbad zu schmelzen. Zuerst die weißen für die Pilzstiele und dann die roten Candy Melts für die Pilzhüte schmelzen. Wichtig ist, dass kein Wasser in die Masse kommt. Sonst wird sie hart und man kann sie wegwerfen (nicht, dass mir das passiert wäre...).

Die Cake Pops-Rohlinge aus dem Kühlschrank holen. Die Pilzstiele in die weißen Candy Melts tunken, abtropfen lassen und den Stiel reinstecken. Die Eierkartons umdrehen und die Cake Pops zum Trocknen oben reinstecken. Wenn die Pilzstiele getrocknet sind (das geht recht schnell), werden die Pilzhüte in die roten Candy Melts getunkt und mit den weißen Zuckerperlen belegt (ein spezieller Dank geht hier an meinen Freund, er weiß warum). Dann wieder in die Eierkartons stecken und in Ruhe trocknen lassen.



 



















 

















Gestern habe ich die Cake Pops dann zu der Party meiner guten Freundin mitgebracht. Sie hat sich sehr gefreut und die Cake Pops sind bei allen Gästen (soweit ich weiß) sehr gut angekommen.

Getreu dem Motto "Mit einem Happs sind die im Mund" wünsche ich euch viel Spaß beim Nachmachen und Naschen.

Einen schönen Advent,

eure Sarah
5. Dezember 2011

Schokoladen-Cashew-Cookies & Triple-Chocolate-Cookies - Die Cookiebäckerei geht in die zweite Runde!


In den vergangenen Tagen und Wochen bin ich oft in anderen Food-Blogs auf leckere Weihnachtsplätzchenrezepte gestoßen. Zum einen lief mir beim Anblick dieser kleinen Köstlichkeiten das Wasser (im wahrsten Sinne des Wortes) im Munde zusammen und zum anderen wurde dabei die Lust in mir geweckt endlich auch Plätzchen in der Vorweihnachtszeit zu backen.

Außerdem finde ich, dass es immer schön ist, wenn man über Weihnachten eingeladen ist, selbstgebackene Plätzchen mitzubringen.

Am Freitag hatte ich dann endlich genügend Zeit und Lust und konnte mich an zwei leckere Cookie-Teige ranwagen. Es sollte Schokoladen-Cashew-Cookies und Triple-Chocolate-Cookies geben. Also alles ganz im Zeichen der Schokolade.

Damit die beiden Teige "schnell" verarbeitet werden konnten, hatte ich dieses Mal Unterstützung von meinem Süßen. Während ich noch damit beschäftigt war den zweiten Teig zu bändigen, konnte er schon aus dem ersten Teig kleine Kugeln formen und diese auf das erste Blech setzen.

Der Teig der Triple-Chocolate-Cookies ist etwas schwer mit dem Handmixer zu verarbeiten gewesen und als dieser dann auch noch anfing zu rauchen, musste ich den Teig mit der Hand zu Ende bearbeiten. Wird also Zeit für eine Küchenmaschine.

Hier sind nun die beiden Rezepte!
 

Schokoladen-Cashew-Cookies:

Zutaten:


-> 300 g Mehl
-> 100 g Kakao
-> 1 TL Natron
-> 1 TL Salz
-> 250 g weiche Butter
-> 260 g Zucker
-> 1 EL Zuckerrübensirup
-> 1 TL Vanille-Zucker
-> 2 Eier
-> 100 g gehackte Cashewnüsse, nicht gesalzen

Zubereitung:


Die Butter zusammen mit dem Zucker, dem Vanille-Zucker, dem Zuckerrübensirup und den Eier in einer Rührschüssel mit einem Handmixer schaumig rühren. 

Dann nach und nach Mehl, Kakao, Natron, Salz und die Cashewnüsse hinzugeben.

Den Teig dann teelöffelweise zu kleinen Kügelchen formen und mit genügend Abstand auf ein Blech setzen (meistens haben nur 12 Kügelchen auf ein Blech gepasst).
Bei 190° Grad für 10 bis 12 Minuten backen.

Triple-Chocolate-Cookies:

Zutaten:


-> 300 g Mehl
-> 100 g Kakao
-> 1 TL Natron
-> 1 TL Salz
-> 250 g weiche Butter
-> 260 g Zucker
-> 1 EL Zuckerrübensirup
-> 1 TL Vanille-Zucker
-> 2 Eier
-> 100 g Zartbitterschokolade, gehackt
-> 200 g weiße Schokolade, gehackt

Zubereitung:


Der schlaue Leser hat nun bemerkt, dass es sich bei beiden Rezepten um das gleiche Grundrezept handelt. Die eine Variante lediglich mit Cashewnüssen ist und die andere Variante mit Schokolade en masse gespickt wird.

Bei den Triple-Chocolate-Cookies genauso verfahren, wie bei den Schokoladen-Cashew-Cookies. Hier sollten die Cookies allerdings ein bisschen länger auskühlen, bevor sie genossen werden. Damit die Schokolade genügend Zeit hat abzukühlen. 

oben sind die Schokoladen-Cashew-Cookies und unten die Triple-Chocolate-Cookies


nach 1 Minute war nur noch soviel davon übrig


Besonders gut an diesen Cookies gefällt mir, dass sie absolut einfach in der Herstellung sind und bis jetzt wirklich jedem geschmeckt haben.
Zitat meines Vaters: "Die Kekse sind echt der Hammer!"

In diesem Sinne viel Spaß beim Nachbacken und Naschen,

eure Sarah
29. November 2011

Kürbissuppe nach Paul Bocuse oder auch "Das letzte Mal Kürbis dieses Jahr?!"


Endlich komme ich mal wieder dazu etwas zu posten.
Die letzten Tage sind etwas stressig gewesen, da meine erste Klausur in der Uni anstand und ich viel lernen musste.
Als aller erstes musste ich dann auch noch eine Klausur in Wirtschaftsprivatrecht schreiben. 
Gar nicht mal so einfach! Aber die Klausur lief soweit gut und ich bin froh, dass ich sie hinter mir habe. Es folgen nur noch Unzählige weiter.
Vielleicht fragt sich der ein oder andere warum ich erst mit 25 meine erste Klausur in der Uni schreibe. Das liegt daran, dass ich im September mit einem berufsbegleitenden Abendstudium begonnen habe.
Neben der Uni kann ich gut beim Kochen abschalten. Und heute war es mal wieder soweit. Ich konnte sogar endlich mal wieder ein neues Rezept ausprobieren.
Es gab eine Kürbissuppe nach Paul Bocuse (aus dem Buch "Alles Gemüse" von Simon Hopkinson). Durch den Blog von Arthurs Tochter bin ich auf das Rezept aufmerksam geworden und somit stand fest, wofür ich den letzten Hokkaido Kürbis aus unserer Vorratskammer verwenden werde. 

Vorweg: Das Rezept ist relativ einfach in der Umsetzung, allerdings muss man eine längere Garzeit von 1,5 bis 2 Stunden einplanen. Dann ist das Endergebnis der HAMMER!





































Die Zutaten seht ihr in meinem tollen Bild. Kommen wir also mal zur Zubereitung.
Zuerst wird der Deckel des Kürbisses mit einem scharfen Messer abgeschnitten. Ungefähr ein Viertel des Kürbisses. Dann müssen die Kerne und der faserige Matsch mit einem Esslöffel ausgehöhlt werden, damit man den Kürbis dann auch später füllen kann.

In einem kleinen Topf die Crème fraîche mit dem Knoblauch aufkochen. Mit Salz und Pfeffer würzen und mit Cayenne Pfeffer und einer Prise Zimt abschmecken. Das Ganze dann kurz abkühlen lassen.

Den Gruyère reiben. Dann die Crème fraîche in den Kürbis füllen. Den Gruyère dazu geben und umrühren.

Den Deckel auf den Kürbis setzen und in einer Auflaufform bei 200° Grad in den Ofen schieben. Nach 1,5 bis 2 Stunden ist der Kürbis dann servierfertig.

Den Deckel abnehmen, den weichen Kürbis von den Seiten schaben und mit der leckeren Crème fraîche-Gruyère-Masse verrühren. Auf Tellern anrichten und genießen!

24. November 2011

Red Velvet Cupcakes von Cynthia Barcomi - lecker!

Wir ihr ja schon in meinem ersten Post erfahren habt, sind Muffins und Cupcakes meine Leidenschaft. In meinem Freundeskreis höre ich unter anderem auf den Namen Miss Cupcake und das gefällt mir gut.

Ich habe sehr viele Bücher mit leckeren Muffin- und Cupcake-Rezepten. Angefangen diese zu horten habe ich schon mit 14 oder 15, also vor gut 10 Jahren. 

Ich probiere gerne neue Kombinationen aus, habe aber ein paar all time favourites. Einer dieser Favoriten ist ein sehr leckerer Red Velvet Cupcake (nach Cynthia Barcomi, aus dem Buch "I love baking"). Gut an diesem Cupcake gefällt mir natürlich die Farbe (wobei man echt viel Lebensmittelfarbe für das gewünschte Ergebnis benötigt) und die Kombi mit dem leckeren Frosting mit Kokosmilch.



Red Velvet Cupcakes von Cynthia Barcomi

Zutaten:


Teig
250 ml Pflanzenöl
250 g Zucker
2 Eier
250 ml Buttermilch
3 EL rote Speisefarbe
280 g Mehl
90 g Speisestärke
55 g Kakao
1/4 TL Salz
1 Päckchen Vanille-Aroma
1,5 TL Weißweinessig
1,5 TL Natron

Frosting  

160 g weiche Butter
600 g Puderzucker
160 ml Kokosmilch

Zubereitung:

Bevor es los geht den Ofen auf 185° Grad vorheizen. Und das Cupcakeblech mit Papierförmchen auslegen.

In einer großen Schüssel das Öl mit dem Zucker cremig rühren. Dann die Eier hinzufügen und weiter rühren. Danach kommen die Buttermilch und die Lebensmittelfarbe hinzu (es wird schön rot).

In einer zweiten Schüssel Mehl, Speisestärke, Kakao, Salz und Vanille-Aroma vermischen. Und zu den flüssigen Zutaten geben. Nicht zu lange rühren!

Essig und Natron in einem kleinen Gefäß mischen und dann zum Teig geben. Und natürlich auch hier wieder rühren.


Den Teig dann gleichmäßig auf die Cupcake Förmchen verteilen und ungefähr 20 Minuten backen.
Während die Cupcakes auskühlen, kann man schonmal das Frosting zubereiten.


Einfach die Butter mit Puderzucker (am besten sieben) und Kokosmilch vermischen und eine halbe Stunde in den Kühlschrank stellen. Bei diesen Exemplaren habe ich noch etwas rote Lebensmittelfarbe untergemischt.

Wenn die Cupcakes abgekühlt sind und das Frosting fest geworden ist, geht es weiter. Einfach mit einem Spatel oder der Rückseite eines Küchenmessers (ja, ich hab noch keine tolle Spritztülle) das Frosting auf die Cupcakes streichen.

Nun von den Gästen Komplimente einsammeln und selber den ein oder anderen Cupcake genießen!


LG eure Sarah

23. November 2011

Kartoffelbrot - la cena mediterránea

Passend zum Namen des Posts möchte ich euch heute meine kleine Variante eines mediterranen Abendmahls vorstellen. Wie auf dem Foto unten zu sehen ist, gab es kleine Köstlichkeiten, selbstgebackenes Brot und ein Glas Weisswein. 














Ich weiß nicht, ob man meine kleinen Köstlichkeiten wirklich Antipasti nennen kann, da ich sie ohne jegliche Kenntnis eines Rezeptes vorbereitet habe. Aber in diesem Fall tu ich das einfach mal.

Was genau ist auf dem Bild zu sehen?! 
Zum einen hätten wir da selbst getrocknete Tomaten, dann gebratene Zucchini, gebratene Mini-Auberginen, gebratene Chili-Paprika, selbstgemachte Kräuterbutter und selbstgebackenes Kartoffelbrot.
Außerdem Mozzarella und Serranoschinken.

Womit fange ich an?
Mit dem Kartoffelbrot. Wenn es um Brote und speziell um die Zubereitung von Hefeteigen geht, tue ich mich etwas schwer. Ich weiß nicht woran es liegt, aber es ist mir schon des öfteren passiert, dass der Teig einfach nicht aufging und das Brot ein fester Klumpen geworden ist. Deswegen liebe ich dieses Rezept. Es ist einfach in der Herstellung und man kann es mit verschiedenen Zutaten verfeinern. Natürlich ist es ein Rezept meiner Lieblings-Backbuchautorin Cynthia Barcomi aus ihrem ersten Backbuch, das es hier zu bestellen gibt. 


Kartoffelbrot


Zutaten für zwei Brote:


750 g Kartoffeln
2 TL Salz
125 ml warmes Wasser
21 g frische Hefe
eine Prise Zucker
2 EL Olivenöl
710 g Mehl
nochmal 2 TL Salz
schwarze Riesenoliven mit Feta gefüllt, in Stückchen geschnitten
Pinienkerne
frischer Basilikum, gehackt

Zubereitung


Die Kartoffeln schälen und mit 2 TL Salz weich kochen. Gut abtropfen lassen. Dann mit einer Gabel oder einem Kartoffelstampfer stampfen und gut abkühlen lassen. Meistens mache ich das schon vormittags oder am Abend zuvor. Denn ich habe gelernt, dass Hitze nicht besonders gut für Hefe ist.

Weiter gehts. Das warme Wasser in eine Schüssel füllen, die Hefe in das Wasser reinbröckeln und zusammen mit einer Prise Zucker verrühren. 5 Minuten ruhen lassen.

Das Olivenöl und die abgekühlten Kartoffeln dazu geben und verrühren. 

Jetzt das Mehl, das restliche Salz, die Oliven, Pinienkerne und das gehackte Basilikum dazugeben. Mit dem Handmixer (Knethaken) verrühren. Erst auf niedriger Stufe. Dann auf höchster Stufe für 10 bis 12 Minuten. Bis ein schöner Teig entstanden ist. Und ja, dieser ist sogar mir gelungen =)

Die Schüssel mit einem feuchten Geschirrtuch bedecken und 30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.

In der Zwischenzeit kann der Ofen schonmal auf 190° Grad vorgeheizt werden.

Dann den Teig auf eine bemehlten Arbeitsfläche geben und in zwei Stücke teilen. Die beiden Stücke jeweils zu Kugeln formen. Die Kugeln müssen dann mit einem Nudelholz ausgerollt werden. Dann jeweils zu "Würsten" aufrollen und mit der sogenannten Naht nach unten nebeneinander auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen. Da müssen die Laibe nochmal 20 Minuten gehen.

Dann die Brotlaibe umdrehen (Naht nach oben), in den Ofen schieben und ca. 45 Minuten backen. Fertig sind die Brote, wenn sie eine schöne goldbraune Farbe angenommen haben und beim Raufklopfen hohl klingen.

Gut abkühlen lassen uns genießen! 

Wie oben schon beschrieben gab es zum Brot meine kleinen Antipasti-Variationen. Die Mini-Auberginen und Zucchinis habe ich einfach in gutem Olivenöl mit Knoblauch und frischen Kräutern (in diesem Fall Basilikum) gebraten.
Das gleiche habe ich mit den Paprika getan, nur dass diese zusammen mit einer kleinen Chilischote gebraten wurden (sehr scharf).

Da ich noch frischen Basilikum und gehackten Knoblauch übrig hatte, habe ich daraus eine Kräuterbutter gemacht. Allerdings habe ich diese aus Versehen geklärt. Naja nächstes Mal passiert mir das nicht ^_^

Naja und was ist noch auf dem Bild zu sehen? Richtig, selbst getrocknete Tomaten.

Was braucht man dazu?
1 kg Tomaten (nicht zu klein)
2 bis 3 Zehen Knoblauch
frische Kräuter (in diesem Fall Thymian)
und gutes Olivenöl

Bevor es ans Werk geht, heizt man den Ofen schonmal auf 90° Grad vor.
Die Tomaten werden am Strunkende kreuzförmig eingeritzt, in eine Schüssel gegeben und mit kochendem Wasser übergossen. Danach giesst man das Wasser ab und häutet die Tomaten. Das Innenleben habe ich in diesem Fall auch entfernt und die Tomaten dann in Viertel geschnitten. Zusätzlich nochmal mit Küchenpapier etwas abtrocknen.

Dann ein Backblech mit Olivenöl einpinseln und mit einer Knoblauchzehe einreiben. 

Die Tomatenviertel auf der Blech geben und mit kleingehacktem Knoblauch und frischem Thymian belegen.

Das Ganze kommt dann für circa vier Stunden in den Ofen. Kann auch auf sechs Stunden ausgedehnt werden, wenn die Tomaten noch nicht den gewünschten "Trocknungsgrad" haben.

Die selbstgetrockneten Tomaten habe ich dann in Olivenöl eingelegt, damit sie länger haltbar sind. Wäre in diesem Fall aber auch nicht nötig gewesen, da wir sie viel zu schnell verputzt haben.

Ich hoffe, mein heutiger Post gefällt euch und dass ich euch damit vielleicht eine kleine Anregung geben konnte.

Viel Spaß beim Nachmachen,

eure Sarah