29. November 2011

Kürbissuppe nach Paul Bocuse oder auch "Das letzte Mal Kürbis dieses Jahr?!"


Endlich komme ich mal wieder dazu etwas zu posten.
Die letzten Tage sind etwas stressig gewesen, da meine erste Klausur in der Uni anstand und ich viel lernen musste.
Als aller erstes musste ich dann auch noch eine Klausur in Wirtschaftsprivatrecht schreiben. 
Gar nicht mal so einfach! Aber die Klausur lief soweit gut und ich bin froh, dass ich sie hinter mir habe. Es folgen nur noch Unzählige weiter.
Vielleicht fragt sich der ein oder andere warum ich erst mit 25 meine erste Klausur in der Uni schreibe. Das liegt daran, dass ich im September mit einem berufsbegleitenden Abendstudium begonnen habe.
Neben der Uni kann ich gut beim Kochen abschalten. Und heute war es mal wieder soweit. Ich konnte sogar endlich mal wieder ein neues Rezept ausprobieren.
Es gab eine Kürbissuppe nach Paul Bocuse (aus dem Buch "Alles Gemüse" von Simon Hopkinson). Durch den Blog von Arthurs Tochter bin ich auf das Rezept aufmerksam geworden und somit stand fest, wofür ich den letzten Hokkaido Kürbis aus unserer Vorratskammer verwenden werde. 

Vorweg: Das Rezept ist relativ einfach in der Umsetzung, allerdings muss man eine längere Garzeit von 1,5 bis 2 Stunden einplanen. Dann ist das Endergebnis der HAMMER!





































Die Zutaten seht ihr in meinem tollen Bild. Kommen wir also mal zur Zubereitung.
Zuerst wird der Deckel des Kürbisses mit einem scharfen Messer abgeschnitten. Ungefähr ein Viertel des Kürbisses. Dann müssen die Kerne und der faserige Matsch mit einem Esslöffel ausgehöhlt werden, damit man den Kürbis dann auch später füllen kann.

In einem kleinen Topf die Crème fraîche mit dem Knoblauch aufkochen. Mit Salz und Pfeffer würzen und mit Cayenne Pfeffer und einer Prise Zimt abschmecken. Das Ganze dann kurz abkühlen lassen.

Den Gruyère reiben. Dann die Crème fraîche in den Kürbis füllen. Den Gruyère dazu geben und umrühren.

Den Deckel auf den Kürbis setzen und in einer Auflaufform bei 200° Grad in den Ofen schieben. Nach 1,5 bis 2 Stunden ist der Kürbis dann servierfertig.

Den Deckel abnehmen, den weichen Kürbis von den Seiten schaben und mit der leckeren Crème fraîche-Gruyère-Masse verrühren. Auf Tellern anrichten und genießen!

24. November 2011

Red Velvet Cupcakes von Cynthia Barcomi - lecker!

Wir ihr ja schon in meinem ersten Post erfahren habt, sind Muffins und Cupcakes meine Leidenschaft. In meinem Freundeskreis höre ich unter anderem auf den Namen Miss Cupcake und das gefällt mir gut.

Ich habe sehr viele Bücher mit leckeren Muffin- und Cupcake-Rezepten. Angefangen diese zu horten habe ich schon mit 14 oder 15, also vor gut 10 Jahren. 

Ich probiere gerne neue Kombinationen aus, habe aber ein paar all time favourites. Einer dieser Favoriten ist ein sehr leckerer Red Velvet Cupcake (nach Cynthia Barcomi, aus dem Buch "I love baking"). Gut an diesem Cupcake gefällt mir natürlich die Farbe (wobei man echt viel Lebensmittelfarbe für das gewünschte Ergebnis benötigt) und die Kombi mit dem leckeren Frosting mit Kokosmilch.



Red Velvet Cupcakes von Cynthia Barcomi

Zutaten:


Teig
250 ml Pflanzenöl
250 g Zucker
2 Eier
250 ml Buttermilch
3 EL rote Speisefarbe
280 g Mehl
90 g Speisestärke
55 g Kakao
1/4 TL Salz
1 Päckchen Vanille-Aroma
1,5 TL Weißweinessig
1,5 TL Natron

Frosting  

160 g weiche Butter
600 g Puderzucker
160 ml Kokosmilch

Zubereitung:

Bevor es los geht den Ofen auf 185° Grad vorheizen. Und das Cupcakeblech mit Papierförmchen auslegen.

In einer großen Schüssel das Öl mit dem Zucker cremig rühren. Dann die Eier hinzufügen und weiter rühren. Danach kommen die Buttermilch und die Lebensmittelfarbe hinzu (es wird schön rot).

In einer zweiten Schüssel Mehl, Speisestärke, Kakao, Salz und Vanille-Aroma vermischen. Und zu den flüssigen Zutaten geben. Nicht zu lange rühren!

Essig und Natron in einem kleinen Gefäß mischen und dann zum Teig geben. Und natürlich auch hier wieder rühren.


Den Teig dann gleichmäßig auf die Cupcake Förmchen verteilen und ungefähr 20 Minuten backen.
Während die Cupcakes auskühlen, kann man schonmal das Frosting zubereiten.


Einfach die Butter mit Puderzucker (am besten sieben) und Kokosmilch vermischen und eine halbe Stunde in den Kühlschrank stellen. Bei diesen Exemplaren habe ich noch etwas rote Lebensmittelfarbe untergemischt.

Wenn die Cupcakes abgekühlt sind und das Frosting fest geworden ist, geht es weiter. Einfach mit einem Spatel oder der Rückseite eines Küchenmessers (ja, ich hab noch keine tolle Spritztülle) das Frosting auf die Cupcakes streichen.

Nun von den Gästen Komplimente einsammeln und selber den ein oder anderen Cupcake genießen!


LG eure Sarah

23. November 2011

Kartoffelbrot - la cena mediterránea

Passend zum Namen des Posts möchte ich euch heute meine kleine Variante eines mediterranen Abendmahls vorstellen. Wie auf dem Foto unten zu sehen ist, gab es kleine Köstlichkeiten, selbstgebackenes Brot und ein Glas Weisswein. 














Ich weiß nicht, ob man meine kleinen Köstlichkeiten wirklich Antipasti nennen kann, da ich sie ohne jegliche Kenntnis eines Rezeptes vorbereitet habe. Aber in diesem Fall tu ich das einfach mal.

Was genau ist auf dem Bild zu sehen?! 
Zum einen hätten wir da selbst getrocknete Tomaten, dann gebratene Zucchini, gebratene Mini-Auberginen, gebratene Chili-Paprika, selbstgemachte Kräuterbutter und selbstgebackenes Kartoffelbrot.
Außerdem Mozzarella und Serranoschinken.

Womit fange ich an?
Mit dem Kartoffelbrot. Wenn es um Brote und speziell um die Zubereitung von Hefeteigen geht, tue ich mich etwas schwer. Ich weiß nicht woran es liegt, aber es ist mir schon des öfteren passiert, dass der Teig einfach nicht aufging und das Brot ein fester Klumpen geworden ist. Deswegen liebe ich dieses Rezept. Es ist einfach in der Herstellung und man kann es mit verschiedenen Zutaten verfeinern. Natürlich ist es ein Rezept meiner Lieblings-Backbuchautorin Cynthia Barcomi aus ihrem ersten Backbuch, das es hier zu bestellen gibt. 


Kartoffelbrot


Zutaten für zwei Brote:


750 g Kartoffeln
2 TL Salz
125 ml warmes Wasser
21 g frische Hefe
eine Prise Zucker
2 EL Olivenöl
710 g Mehl
nochmal 2 TL Salz
schwarze Riesenoliven mit Feta gefüllt, in Stückchen geschnitten
Pinienkerne
frischer Basilikum, gehackt

Zubereitung


Die Kartoffeln schälen und mit 2 TL Salz weich kochen. Gut abtropfen lassen. Dann mit einer Gabel oder einem Kartoffelstampfer stampfen und gut abkühlen lassen. Meistens mache ich das schon vormittags oder am Abend zuvor. Denn ich habe gelernt, dass Hitze nicht besonders gut für Hefe ist.

Weiter gehts. Das warme Wasser in eine Schüssel füllen, die Hefe in das Wasser reinbröckeln und zusammen mit einer Prise Zucker verrühren. 5 Minuten ruhen lassen.

Das Olivenöl und die abgekühlten Kartoffeln dazu geben und verrühren. 

Jetzt das Mehl, das restliche Salz, die Oliven, Pinienkerne und das gehackte Basilikum dazugeben. Mit dem Handmixer (Knethaken) verrühren. Erst auf niedriger Stufe. Dann auf höchster Stufe für 10 bis 12 Minuten. Bis ein schöner Teig entstanden ist. Und ja, dieser ist sogar mir gelungen =)

Die Schüssel mit einem feuchten Geschirrtuch bedecken und 30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.

In der Zwischenzeit kann der Ofen schonmal auf 190° Grad vorgeheizt werden.

Dann den Teig auf eine bemehlten Arbeitsfläche geben und in zwei Stücke teilen. Die beiden Stücke jeweils zu Kugeln formen. Die Kugeln müssen dann mit einem Nudelholz ausgerollt werden. Dann jeweils zu "Würsten" aufrollen und mit der sogenannten Naht nach unten nebeneinander auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen. Da müssen die Laibe nochmal 20 Minuten gehen.

Dann die Brotlaibe umdrehen (Naht nach oben), in den Ofen schieben und ca. 45 Minuten backen. Fertig sind die Brote, wenn sie eine schöne goldbraune Farbe angenommen haben und beim Raufklopfen hohl klingen.

Gut abkühlen lassen uns genießen! 

Wie oben schon beschrieben gab es zum Brot meine kleinen Antipasti-Variationen. Die Mini-Auberginen und Zucchinis habe ich einfach in gutem Olivenöl mit Knoblauch und frischen Kräutern (in diesem Fall Basilikum) gebraten.
Das gleiche habe ich mit den Paprika getan, nur dass diese zusammen mit einer kleinen Chilischote gebraten wurden (sehr scharf).

Da ich noch frischen Basilikum und gehackten Knoblauch übrig hatte, habe ich daraus eine Kräuterbutter gemacht. Allerdings habe ich diese aus Versehen geklärt. Naja nächstes Mal passiert mir das nicht ^_^

Naja und was ist noch auf dem Bild zu sehen? Richtig, selbst getrocknete Tomaten.

Was braucht man dazu?
1 kg Tomaten (nicht zu klein)
2 bis 3 Zehen Knoblauch
frische Kräuter (in diesem Fall Thymian)
und gutes Olivenöl

Bevor es ans Werk geht, heizt man den Ofen schonmal auf 90° Grad vor.
Die Tomaten werden am Strunkende kreuzförmig eingeritzt, in eine Schüssel gegeben und mit kochendem Wasser übergossen. Danach giesst man das Wasser ab und häutet die Tomaten. Das Innenleben habe ich in diesem Fall auch entfernt und die Tomaten dann in Viertel geschnitten. Zusätzlich nochmal mit Küchenpapier etwas abtrocknen.

Dann ein Backblech mit Olivenöl einpinseln und mit einer Knoblauchzehe einreiben. 

Die Tomatenviertel auf der Blech geben und mit kleingehacktem Knoblauch und frischem Thymian belegen.

Das Ganze kommt dann für circa vier Stunden in den Ofen. Kann auch auf sechs Stunden ausgedehnt werden, wenn die Tomaten noch nicht den gewünschten "Trocknungsgrad" haben.

Die selbstgetrockneten Tomaten habe ich dann in Olivenöl eingelegt, damit sie länger haltbar sind. Wäre in diesem Fall aber auch nicht nötig gewesen, da wir sie viel zu schnell verputzt haben.

Ich hoffe, mein heutiger Post gefällt euch und dass ich euch damit vielleicht eine kleine Anregung geben konnte.

Viel Spaß beim Nachmachen,

eure Sarah
19. November 2011

Cookies mit Daim und Mandeln - In der Cookiebäckerei

Ich komme gerade frisch aus der Küche und habe das erste Mal diesen Winter selber Kekse gebacken. Gerade beisse ich von einem nach leicht warmen Exemplar ab und ich kann euch sagen "die sind sooo gut!".


Es gab eigentlich keinen bestimmten Anlass dafür. Dieses Wochenende ist ein Besuch bei der "Schwiegermutter in spe" angesagt und ich dachte mir, dass es schön wäre selbst gemachte Cookies mitzubringen. Et voilà.


Das Grundrezept habe ich aus dem Backbuch "I love baking" von Cynthia Barcomi und habe die Cookies dann noch mit gehacktem Daim und gehackten Mandeln gepimpt. Während ich dies schreibe, frage ich mich, ob man die Autokorrektur vom Editor ausstellen kann. Zuerst stand dort Darm anstatt Darm und gepumpt anstelle von gepumpt. Mh... Weiter im Kontext.
Es handelt sich um sogenannte "Kitchen Sink Cookies", also um sogenannte Vorratsschrank-Kekse. Mein Vorratsschrank hatte unter anderem noch Darm Bonbons und Mandeln zu bieten. Am besten macht ihr euch erstmal ein Bild von den Cookies und unten lest ihr dann, wie ihr diese kleinen Köstlichkeiten selber herstellen könnt.



Kommen wir nun zum Rezept.

Zutaten für 30 bis 40 Cookies:

250 g Butter (weich)
260 g Zucker
1 TL Zuckerrüben Sirup
2 Eier (Größe M)
1 Packung Vanille Aroma
280 g Mehl
1 TL Salz
1TL Natron
100 g gehackte Daim Bonbons
100 g gehackte Mandeln

Nun kommen wir zur Zubereitung: Den Backofen auf 190° Grad vorheizen. Zuerst die Butter mit dem Mixer cremig rühren. Dann den Zucker und den Zuckerrüben Sirup hinzugeben und weiter rühren. Jetzt kommen die Eier und das Vanille Aroma hinzu. Auch hier weiter rühren. Dann kommen die trockenen Zutaten hinzu. Man kann sie entweder mit dem Mixer unterrühren oder aber auch mit einem Kochlöffel. Da es heute etwas schneller gehen musste, habe ich mich für den Mixer entschieden.

Der Teig wird dann teelöffelweise auf ein Blech gesetzt und zwar mit genügend Abstand, sonst wird das ein Riesenkeks. Alternativ kann man auch kleine Kugeln formen (auch etwa 1 TL) und diese mit genügend Abstand auf dem Blech platzieren. Dann geht es für 10 bis 12 Minuten in die Röhre. Am besten lässt man die Cookies dann abkühlen bevor man sie nascht. Aber ist mir ja auch nicht gelungen =D

Viel Spaß beim Nachbacken!

Eure Sarah

PS. Da ich in letzter Zeit soviel über Cake Pops gelesen habe, habe ich mir heute erstmal ein Buch dazu bestellt. Was dabei rauskommt, könnt ihr bald hier lesen.
18. November 2011

Belegte Partybrote - Party Party!

Anfang November haben wir den Geburtstag von meinem <3-Blatt nachgefeiert. Es war eine kleine schöne Feier mit engen Freunden. Und aus gegebenem Anlass sollte es auch eine Kleinigkeit zu essen geben.
Im Sommer hatte uns meine "Schwiegermutter in spe" einen tollen Tipp dafür gegeben. Sie hat uns empfohlen "Riesenschnitten" zu servieren. "Riesenschnitten" - was ist das?! Man nehme ein leckeres Brot (in unserem Fall vom Bäcker) und lässt es ausnahmsweise mal quer schneiden! Diese "Riesenschnitten" schmiert und belegt man dann mit verschiedenen Leckereien. Und die Gäste können sich dann von der Schnitte ihrer Wahl etwas abschneiden. Sieht schön aus, ist einfach, schmeckt allen - macht einfach was her! Hier könnt ihr euch schönmal einen kleinen Überblick verschaffen.

So sah unser kleines Buffet am Ende aus, bevor es verputzt wurde.



Aber was genau sind das für Schnitten? Folgende Varianten standen zur Auswahl:


Variante 1:

Kräuterfrischkäse
Camenbert
Weintrauben

Variante 2:

Pesto
Rucola
Serranoschinken
Cherrytomaten

Variante 3:

gesalzene Butter
Omelett mit Käse

Variante 4:

Frischkäse
Eisbergsalat
kross gebratenes Hähnchenbrustfilet
Paprikawürfel

Variante 5:

gesalzene Butter
Räucherlachs
Salatgurke
Radieschen

Variante 6:

Pesto
Rucola
Pfeffersalami
Cherrytomaten

Variante 7:

gesalzene Butter
Gouda
Trauben

Wie ihr seht, sind der Fantasie bei dieser Art von Essen keine Grenzen gesetzt.
Wenn noch jemand einen guten Vorschlag in Sachen Belag hat, bin ich da natürlich dran interessiert.

Da mein <3-Blatt Angst hatte, dass die Schnitten eventuell nicht reichen würden, bat er mich noch eine Schüssel von meinem berühmten Nudelsalat zu machen.


Das Rezept will ich euch natürlich nicht vorenthalten.


Sarahs mediterraner Nudelsalat


Rezept für Sarahs mediterranen Nudelsalat:

500 g Nudeln (ich finde Penne am besten)
1/2 Packung Rucola
250 g Cherrytomaten
2 Mozzarella
2 große Zucchini
1-2 Knoblauchzehen
1 Packung Pinienkerne
Basilikum (getrocknet oder auch gerne frisch)
Kräuter der Provence (getrocknete Kräuter)
Olivenöl
Balsamicoessig
Salz
Pfeffer

Zuerst die Nudeln in reichlich Salzwasser al dente kochen. Nach dem Kochen gebe ich gleich etwas Olivenöl zu den Nudeln. Ich weiß, ist eigentlich verboten, aber die Zubereitung nimmt ein wenig Zeit in Anspruch und ich möchte keine verklebten Nudeln haben.
Den Rucola waschen, die Stiele kürzen und trocknen lassen.
Die Cherrytomaten halbieren und den Mozzarella würfeln.
Dann die Zucchinis in Viertel schneiden. Die Knoblauchzehen grob vierteln. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, die groß genug für die Zucchinis ist. Zusammen mit dem Knoblauch braten bis es gar ist. Mit salz, Pfeffer und Basilikum würzen. Und erstmal beiseite stellen.
Die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett anrösten und am besten nicht verbrennen lassen.
Nun alle Zutaten miteinander in einer großen Schüssel vermischen. Also die Nudeln, den Rucola, die Cherrytomaten, den Mozzarella, die gebratenen Zucchini und die Pinienkerne.
Jetzt geht es ans Dressing. Das Mengenverhältnis von Olivenöl und Balsamicoessig variiert bei mir immer nach Belieben, aber ich versuche das hier mal aufzuschreiben. Auf ca. 8 EL Olivenöl gebe ich 5 bis 6 EL Balsamicoessig. Wem das zuviel bzw. zu wenig Flüssigkeit ist, reduziert einfach. Das Ganze dann ordentlich mit Salz, Pfeffer, Basilikum und Kräutern der Provence würzen. Als kleinen Pfiff presse ich die gebratenen Knoblauchstückchen von den Zucchinis durch die Knoblauchpresse in das Dressing. Alles gut verrühren, über die Salat-Mischung geben, gut durchrühren und etwa ne halbe Stunde ziehen lassen. Dann heißt es nur noch Guten Appetit =D

Und natürlich war der Nudelsalat dieses Mal zuviel, so wie ich es voraus gesagt hatte. Alle haben sich auf die leckeren "Riesenschnitten" konzentriert. Was aber überhaupt nicht schlimm war, da wir so am nächsten Tag noch was vom Salat hatten.

All meinen anderen Lesern wünsche ich viel Spaß beim Nachmachen und guten Hunger!

Eure Sarah
14. November 2011

Ein Stück Apfelweintorte gefällig?!

Von Zeit zu Zeit überkommt mich die Backlust und ich stelle mich in die Küche, um neue Leckereien auszuprobieren. Passend zum herbstlichen Wetter gab es kürzlich eine leckere Apfelweintorte in Sarah's Krisenherd. Besonders gut an diesem Rezept gefällt mir die leckere Füllung aus Vanillepudding, Apfelsaft und Apfelwein. Eine richtig tolle Kombi!

Apfelweintorte


Zutaten für eine Springform (Ø 28 cm):

 

  • 250 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 100 g Zucker
  • 1 Ei (M)
  • 125 g Butter
  • 1 kg säuerliche Äpfel
  • 325 ml Apfelsaft naturtrüb
  • 325 ml Apfelwein
  • 2 Päckchen Vanillepuddingpulver
  • 50 g Zucker
  • 1/2 TL Zimt
  • 100 - 200 g Apfelgelee
  • Fett für die Form

 

Zubereitung


Zuerst wird die Springform eingefettet und der Ofen auf 180° Grad vorgeheizt (Elektro-Ofen). Dann wird aus dem Mehl, dem Backpulver, 100 g Zucker, dem Ei und der Butter ein Mürbeteig hergestellt. Diesen für 30 Minuten in Folie gewickelt in den Kühlschrank legen.
In der Zwischenzeit geht es an die leckere Füllung. 

Äpfel schälen, entkernen und in kleine Würfel schneiden. Das dauert doch recht lange. Dann den Apfelsaft und den Apfelwein mit dem Vanillepuddingpulver, 50 g Zucker und dem Zimt in einen Topf geben, verrühren und kurz aufkochen. Dann die Apfelwürfel dazu geben, vermischen und andicken lassen.

Nun die Springform mit dem Mürbeteig auskleiden und mehrmals mit einer Gabel einstechen. Darauf wird das Apfelgelee großzügig verteilt (über den gesamten Boden). Darauf kommt nun die Apfelfüllung. Glatt streichen und für 40 bis 50 Minuten ab damit in den Ofen.

Danach muss genügend Zeit zum Abkühlen eingeplant werden. Ich empfehle mindestens 3 Stunden, besser wären allerdings 6!

Und so sieht mein Meisterwerk aus:



 
9. November 2011

Spezial-Fleischtopf nach Jamie Oliver auch auch schön viel Fleisch!

Heute ist so ein schöner Tag!
Ich habe heute eine sehr gute Nachricht erhalten und diese wird mein Gemüt wohl noch für längere Zeit aufhellen. Dazu in nächster Zeit eventuell mehr.

Im Übrigen habe ich nun eine E-Mail Adresse für diesen Blog eingerichtet.
Wer mir eine Mail schreiben möchte, um z.B. ein Feedback zu geben oder eine Frage zu stellen, darf sich in Zukunft gerne an sarahskrisenherd[at]googlemail.com wenden!

Am Wochenende hatte ich endlich mal wieder Zeit für ein etwas "langsameres" Gericht...
Zu meinem Geburtstag habe ich das Kochbuch "Essen ist fertig" von Jamie Oliver von einer sehr sehr guten Freundin geschenkt bekommen.

Das ist nun das zweite Rezept was ich aus dem Buch zubereitet habe. Auf einer der Seiten ist die Rede von einem sagenumwobenen Fleischtopf. Fleischtopf, mh. Klingt erstmal nicht wesentlich besonders. Die Zutaten haben sich aber sehr lecker und stimmig angehört und schon ging die Arbeit auch los. Tipp: drei Stunden zum Garen einplanen.

Rezept für den Spezial-Fleischtopf nach Jamie Oliver


Zutaten:


700 g Kartoffeln, gewürfelt
2 rote Zwiebeln, grob geschnitten
2 Karotten, grob geschnitten
2 Stangen Sellerie, grob geschnitten
2 Zweige Rosmarin, die Nadeln abgezupft
1 TL Kreuzkümmel
1 EL Paprikapulver, rosenscharf
Schale und Saft einer Orange
800 g Suppenfleisch (Rind)
400 g Kichererbsen (habe die aus der Dose genommen)
800 g Dosentomaten, grob gehackt
zum Verfeinern Naturjoghurt












Zubereitung:


Den Ofen auf 180° Grad vorheizen.
Nachdem die ganze Schnippelarbeit erledigt ist (und ich finde, das dauert schon ganz schön), etwas Olivenöl in einem großen Topf erhitzen. Und damit meine ich einen wirklich großen und vorallem ofenfesten Topf. Dann alle Zutaten bis auf das Suppenfleisch, die Kichererbsen, die Tomaten und den Joghurt in den Topf geben. Scharf anbraten! Etwa eine Minute brodeln lassen, ohne umzurühren. Danach kräftig durchmischen, das Fleisch, die Kichererbsen und Dosentomaten nun dazu geben. Mit Salz und Pfeffer würzen und mit soviel Wasser auffüllen, dass alles gerade so bedeckt ist. Das Ganze zum Kochen bringen. Dann ab in den Ofen damit und 3 Stunden bei 180° Grad vor sich hin köcheln lassen.
Anschließend mit einem Klecks Jogjurt anrichten und es sich schmecken lassen!

ein bisschen dunkel geworden




















Lasst es euch schmecken!
Eure Sarah
5. November 2011

Rindburger mit selbstgemachtem Tomatensugo und Rucola - meine erste Teilnahme an einem Blog-Event

Dies ist erst mein zweiter Post auf meinem nigel nagel neuen Blog.
Da der Blog noch recht unbekannt ist, dachte ich mir, dass ich ihn bekannter mache, indem ich beim monatlichen Blog-Event von 1x umrühren bitte mitmache. 
Uwe Spitzmüller, Blogger von highfoodality, sucht das ultimative Burger-Rezept.
Selbstgemacht Burger? Eines meiner absoluten Leibgerichte. Also werde ich mal mein Rezept zum besten geben.


Gestern gab es bei uns einen leckeren Burger:


sooo lecker

Rindburger mit selbstgemachtem Tomatensugo und Rucola.


Rezept:

 

für die Buletten
500 g Rinderhack
1 Ei
eine kleine Tasse Semmelbrösel
1 kleiner gepresste Knoblauchzehe
2 TL Salz
1 TL Pfeffer
1/2 TL Cayenne Pfeffer
1 TL Paprika rosenscharf
jeweils 1/2 TL Oregano, Majoran und Basilikum
Schablettenkäse

für das Tomatensugo
2 mittelgroße gelbe Tomaten, gewürfelt
3 kleine Cherrytomaten, gewürfelt
1 TL Pesto Rosso
Oregano
Majoran
Pfeffer Salz

außerdem:
Burgerbrötchen mit Sesam
Rucola
die leckere Burgersauce vom Blockhouse (mein absoluter Favorit unter den Burgersaucen)

Zubereitung:


Die Zutaten für die Buletten in einer großen Schüssel miteinander vermengen und gut verkneten.
Daraus  dann vier gleichgroße Buletten formen. In der Mitte flacher drücken, damit die Bulette sich nicht so wölbt. Die Buletten dann in einer Pfanne mit Öl schön knusprig braten. Kurz vor Ende die Schablettenkäsescheiben auf die Buletten legen und schmelzen lassen.

Parallel in einer zweiten Pfanne Olivenöl erhitzen. Die Tomatenwürfel mit dem Pesto Rosso vermengen und heiß werden lassen. Mit den Kräuter sowie Salz und Pfeffer würzen. Beiseite stellen.
rein in die Pfanne
bitte wenden




lecker Käse












fertig!














Zu guter letzt den Burger wie folgt anrichten:
Die erwärmten Burgerbrötchen mit Rucola belegen. Dann folgt die Bulette. Das Tomatensugo oben drauf geben und anschließend die Burgersauce nach Belieben dazu geben. Und fertig ist der Rinderburger mit Tomatensugo und Rucola.

Buon appetito!


Alles Liebe

Eure Sarah