27. April 2012

Rhabarber-Vanille-Marmelade

Guten Morgen ihr Lieben,

über Hamburg lacht heute mal wieder die Sonne.

Passend dazu wollte ich mal schnell ein leckeres Marmeladen-Rezept verbloggen, dass ich letztes WE spontan aus dem übrig gebliebenen Rhabarber "gezaubert" habe. "Gezaubert" in Anführungsstrichen, weil diese Marmelade nun nicht so schwierig herzustellen ist.

Was ihr braucht:

Rhabarber
Gelierzucker (habe eine Sorte mit dem Verhältnis 1:2 gewählt)
eine Vanilleschote

Dann schneidet ihr den Rhabarber einfach in kleine Stücken und vermengt ihn mit dem Gelierzucker. Das Ganze lasst ihr am besten eine Stunde stehen, damit der Rhabarber Wasser lassen kann. 

In der Zwischenzeit knöpft ihr euch die Vanilleschote vor. Diese schneidet ihr quer auf und kratzt sie so gut es geht aus.

Wenn der Rhabarber genug Wasser gelassen hat, kommt die Rhabarber-Zucker-Masse in einen hohen Topf (wegen der Spritzgefahr) und wird langsam erhitzt. Was ihr genau beachten musst, steht auf der jeweiligen Gelierzucker Verpackung. Das Mark der Vanilleschote und die eigentliche Schote habe ich während des Kochvorgangs mit dazu gegeben.

Weil ich nicht so gerne stückige Marmelade esse, habe ich den Rhabarber in meinem neuen Mixer schön klein püriert.

Danach füllt ihr die noch heiße Marmelade in gut ausgespülte Behältnisse. Dafür eignen sich zum Beispiel alte Pestogläser etc. Das ganze wird dann fest verschlossen. Und für fünf Minuten etwa auf den Kopf gestellt. Dadurch soll ein Unterdruck entstehen und die Marmelade soll dadurch lange haltbar sein. 

So einfach ist das. Die Marmelade gab es bei uns schon zu Classic Cream Scones. Sehr lecker. 

Und so sieht die Marmelade aus (habe etwas mit Photoshop rumgespielt):


Viel Spaß beim Nachmachen. Nutzt die Zeit solange es noch Rhabarber gibt.

Viele Grüße

eure Sarah

1 Kommentar:

  1. Klingt echt lecker! Hätt' ich mir heute morgen auf jeden Fall sehr gerne zum Probieren auf's Brötchen geschmiert.... ;)

    Mit einem lieben Gruß,
    Sarah Maria

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