17. Februar 2013

nachgebacken: Schokoladen-Maronentarte mit Tonkabohne

Fast tagtäglich durchstöbere ich meine liebsten Blogs immer auf der Suche nach neuen Rezepten, die von mir ausprobiert werden wollen. Meistens speichere ich mir die Rezepte dann ab und dann passiert teilweise wirklich lange nichts. Sie landen sozusagen in meinem persönlichen Rezepte Nirvana und "leider" schaffen es manche dort auch nicht mehr heraus. An andere Rezepte denke ich hingegen öfter und überlege mir auch wann und wie ich sie ausprobieren kann. Geschätzt habe ich aktuell bestimmt ca. 100 Kuchen-Rezepte abgespeichert, die ich irgendwann mal nachbacken will :) Dazu kommen natürlich noch die Rezepte, die ich in meinen vielen Büchern angemarkert habe. Eine never ending story sozusagen.

Da wir nur zu Zweit wohnen, mangelt es in Sachen Kuchen und co. bei mir einfach oft an Gelegenheiten, zu denen man mal ein neues leckeres Rezept ausprobieren könnte. 

Am Freitag allerdings war ich mal wieder zu einer kleinen Geburtstagsfeier eingeladen und habe es mir nicht nehmen lassen ein Rezept von meiner Liste "abzuarbeiten".

Es handelt sich hierbei um eine Schokoladen-Maronentarte mit geriebener Tonkabohne. Das Rezept habe ich vor einer gefühlten Ewigkeit bei "paules ki(t)chen" entdeckt und bis dato schlummerte das Rezept in meinem Nirvana. Durch Zufall ist mir beim Einkaufen ein Glas Maronenpürree in die Hände gefallen und da habe ich wieder an das Rezept gedacht.


 


Was ihr dafür braucht, seht ihr hier auf meiner Einkaufsliste:



Und so funktioniert das Ganze:

1. Aus Mehl, kleingeschnittener Butter, Puderzucker und Ei knetet ihr einen Mürbeteig. Diesen wickelt ihr an Folie und lasst ihn mindestens 30 Minuten im Kühlschrank kalt werden.

2. In der Zwischenzeit fettet ihr eine Tarteform (Durchmesser: 28 cm) ein und gebt zusätzlich ein bisschen Mehl auf den Boden.

3. Anschließend rollt ihr den Mürbeteig auf einer bemehlten Arbeitsfläche aus und kleidet die Tarteform damit aus. Den Boden stecht ihr ein paar Mal mit einer Gabel ein, dann kommt die Tarte für mindestens 30 Minuten ins Gefrierfach.

4. Der Ofen wird währenddessen auf 180° Grad (Elektroherd) vorgeheizt. 

5. Nach der Gefriersession kommt die Tarte aus dem Eisfach. Dann legt ihr ein Stück Backpapier auf den Teig, gebt oben Backerbsen oder etwas Anderes zum Beschweren drauf (ich nehme immer Kichererbsen) und backt den Teig 20 Minuten lang blind im Ofen. Danach auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.

6. Mit einem Löffel verteilt ihr das Maronenpürree nun gleichmäßig auf dem Boden der Garte.

7. Für die Schokofüllung hackt ihr nun die Schokolade und schmelzt sie in einem Wasserbad. Parallel erwärmt ihr die Sahne minimal.

8. Wenn die Schokolade geschmolzen ist, vermischt ihr sie mit der Sahne und der restlichen Butter und gebt die geriebene Tonkabohne und die Prise Salz dazu. Das Ganze kippt ihr nun gleichmäßig auf die Maronenschicht.

9. Nun zerbröselt ihr ein paar Baisers mit den Finger und verteilt die Stückchen auf der noch warmen Schokomasse.

10. Die Tarte sollte nun genügend Zeit haben, um fest zu werden.

Den Leuten auf der Geburtstagsfeier, inklusive mir, hat die Tarte gut geschmeckt. Allerdings ist sie wirklich sehr mächtig und sollte daher am besten in kleinen Stücken genossen werden.

Das Rezept ist angelehnt an Paules Ki(t)chen. Das Originalrezept findet ihr hier {klick}.

Ich werde mir gleich in die Küche begeben und etwas zum Abendbrot für uns machen.

Habt alle einen schönen Abend und bis bald!



1 Kommentar:

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