29. März 2013

Post aus meiner Küche - Kindheitserinnerungen

Guten Morgen ihr Lieben,

ich wünsche euch allen frohe Ostern. Wer sich wundert warum ich am Karfreitag schon so früh wach bin: ich düse in wenigen Augenblicken nach Amsterdam, um dort ein paar schöne Tage mit meinem <3-blatt zu verbringen.

Aber bevor ich erstmal weg vom Fenster bin, wollte ich euch zeigen, was meine Tauschpartnerin Stefanie vom Blog "krambeutel" in ihrem "Post aus meiner Küche"-Paket vorgefunden hat. Für alle, die "Post aus meiner Küche" noch nicht kennen, gibt es hier alle wichtigen Infos {klick}.

Als Jeanny, Clara und Rike das Thema zur neuen Tauschaktion bekannt gegeben haben, stand recht schnell für mich fest, dass ich wieder mal dabei bin. Denn das Thema dieses Mal lautete "Kindheitserinnerungen".

Bevor es dann an die Vorbereitung der Leckereien ging, musste ich mir erstmal überlegen, was es eigentlich geben sollte. Eine kulinarische Zeitreise zurück in die eigene Kindheit sozusagen.

Entschieden habe ich mich dann für folgende drei Dinge:

Bananenbrot
Milchreis-Mix im Glas
und Apfelmus


Allerdings wollte ich den drei Klassikern ein modernen Touch verleihen und hab sie deswegen etwas aufgepeppt.

Das Bananenbrot kommt zusammen mit Pecannüssen daher und ist leicht amerikanisch angehaucht. Warum ich mir gerade Bananenbrot ausgesucht habe? Na, weil "Theo mach mir ein Bananenbrot" eines meiner absoluten Lieblingslieder gewesen ist.




Der Milchreis kommt modern als Mix im Glas, aufgepeppt wird er mit Schokodrops und Apfelstückchen.


Und das Apfelmus kommt ganz kalorienbewusst daher. Denn es wurde ohne Zugabe von Zucker mehrere Stunden im Ofen geschmort.


Die Rezepte will ich euch natürlich auch nicht vorenthalten. Allerdings gibt es diese erst nach Ostern. Dafür kommen die Rezepte dann aber jeweils mit einem Freesie Download daher. Also stay tuned.

Genießt die freien Tage!



24. März 2013

Panierte Kräuterseitlinge mit Parmesan-Blutorangensalat

Ich habe ja schön öfter erwähnt, dass ich sehr gerne auf dem Markt meine Einkäufe erledige. Die Auswahl an frischen Lebensmitteln ist einfach super, man hat die Möglichkeit viel regionaler als im Supermarkt zu kaufen und findet vor allem viele Zutaten, die der Supermarkt um die Ecke nicht hergibt. So passiert es mir öfter, dass ich ohne einen richtigen Plan was es am Abend zu essen geben soll über den Markt schlendere, beim Begutachten der Ware kommt dann aber die Inspiration. 

Manchmal kommt mich meine Inspiration allerdings auch teuer zu stehen... Dann sehe ich ein Produkt, auf das ich richtig Lust habe und schlage zu was das Zeug hält. Da musste mein Geldbeutel das ein oder andere Mal schon etwas mehr drunter leiden. Letztes Jahr zur Spargelzeit wollte ich einen superleckeren Katenschinken kaufen. Und nachdem ich ein paar Sorten durchgetestet hatte - ja, ich liebe es, dass man auf dem Markt probieren kann - hatte ich mich für einen kräftigen norddeutschen Katenschinken entschieden und sagte, ohne lange nachzudenken, dass ich davon gerne 2 richtig schöne dicke Scheiben hätte. Das Ende vom Lied in diesem Fall war dann, dass ich für den Schinken fast 10,- € zahlen durfte ... Hupps...

Und wer sich jetzt fragt, warum ich diese Geschichte eben zum Besten gegeben habe... Dem sei gesagt sein, dass es mir bei den Kräuterseitlingen aus dem heutigen Rezept ähnlich ging. Ich habe eine großzügige Menge eingekauft und durfte ordentlich löhnen. Allerdings hat der Geschmack das alles wieder wettgemacht.


Die Kräuterseitlinge habe ich nämlich lecker paniert und dazu gab es einen winterlichen Salat mit Parmesan und Blutorange.

Panierte Kräuterseitlinge mit Knoblauch-Joghurt-Dipp an winterlichem Parmesan-Blutorangensalat

Zutaten

für die Kräuterseitlinge
6 bis 8 große Kräuterseitlinge
Mehl
2 - 3 Eier
Milch
Salz 
Pfeffer
Semmelbrösel

für den Knoblauch-Joghurt-Dipp
1 Knoblauchzehe
1 kleiner Joghurt
Meersalz
Pfeffer
Cayennepfeffer

für den Salat
1 Packung Feldsalat
4 Blutorangen
Parmesan
2 Mairübchen
6 Cherrytomaten
3 TL Pesto alla Genovese
2 EL Balsamico Essig
4 EL Olivenöl
Salz
Pfeffer
Zucker

Zubereitung

1. Zuerst geht es an den Knoblauch-Dipp, weil dieser ein bisschen ziehen soll. Dazu die Knoblauchzehe schälen und klein hacken. Dann etwas Salz drüber geben und mit dem Messer zu einer Paste verreiben. Die Knoblauchpaste gebt ihr anschließend in eine Schüssel, in die sich auch der Joghurt gesellt. Das Ganze mit Salz, Pfeffer und Cayennepfeffer abschmecken und bis zum Servieren in den Kühlschrank stellen.

2. Weiter geht es mit dem Salat. Dazu den Feldsalat gründlich waschen. Sowie die Cherry Tomaten auch. Die Cherry Tomaten schneidet ihr anschließend in Viertel. Die Mairübchen werden geschält und in halbe Scheiben geschnitten. Die Blutorangen werden geschält und filetiert. Den Parmesan reibt ihr mit einer groben Reibe. Dann vermengt ihr alle Zutaten in einer großen Schüssel, aber lasst etwas Parmesan und ein paar von den Blutorangen übrig, um es später hübsch anzurichten.

3. Für das Dressing zum Salat verquirlt ihr Essig und Öl und gebt das Pesto, den Zucker und die Gewürze dazu. Das Ganze kommt über den Salat in der Schüssel und wird untergehoben. Dann etwa 10 Minuten ziehen lassen.

4. Nun kommt die Königsdisziplin: das Panieren. Nachdem ihr die Kräuterseitlinge gut geputzt habt, schneidet ihr sie in nicht zu dünne Scheiben. Dann bereitet ihr eure Panierstation vor. Dazu jeweils alles in tiefe Teller geben. Und zwar die Semmelbrösel, das Mehl und das Ei. Das Ei vermengt ihr mit der Milch und den Gewürzen. Und dann geht es auch schon los mit dem Panieren: Zuerst die Scheiben mit Mehl bestäuben. Dann ins Eier-Gemisch tunken und in de Semmelbröseln wenden. Ich wiederhole das mit den Eiern und den Semmelbröseln noch einmal, weil ich eine dickere Panade bevorzuge.

5. Dann geht es ans Ausbacken. Dazu Fett in einer Pfanne erhitzen, nicht zu wenig. Und wenn es heiß genug ist, die Pilze rundherum knusprig braten. Anschließend auf einem Küchentuch abtropfen lassen.

6. Angerichtet wird dann wie folgt: Salat auf den Teller geben und mit Parmesan und Blutorangen-Filets belegen. Dazu gesellen sich ein paar Pilze mit etwas Dipp.


Ich hoffe, euch gefällt mein Rezept. Kauft ihr auch so gerne auf dem Markt ein?



22. März 2013

Die Sonne geht auf: Schoko-Mango-Tarte

Mangos. Bis vor kurzem war ich kein wirklich großer Fan dieser tropischen Frucht. Oft viel zu faserig und manchmal auch noch nicht ganz reif - so wurde sie mir oft serviert. Da ist es ja wohl klar, dass ich davon Abstand genommen habe.

Aber dann passierte Folgendes: Beim Durchstöbern der Auslage des Gemüsehändlers meines Vertrauens entdeckte ich einen Teller mit einer frisch aufgeschnittenen Mango. Und sonst lassen mich solche Probieraktionen oft kalt, aber in dem Moment hat mich die Mango einfach angelacht und ich habe ein Stück probiert. Und was geschah? Ich fand die Mango köstlich. Super saftig und schön süß. Genau so soll es sein. Also wurde kurzer Prozess gemacht und zwei wunderbare Exemplare wanderten in meinen Einkaufskorb und letztendlich mit nach Hause. Und das ist das Ende der Geschichte.

Nein, so leicht kommt ihr mir nicht davon.

Wenn ich es zeitlich einrichten kann, backe ich für gute Freunde gerne etwas zum Geburtstag. Und zufällig war das vor Kurzem mal wieder der Fall.

Ich hatte also Mango und zufälligerweise auch eine neue Tarteform (Tch*bo). Also entschied ich mich spontan dazu eine Mangotarte zu kreieren.

Leichter gesagt als getan. Der Mürbeteig bereitete mir keine Sorgen und auch nicht die Mangofüllung. Aber dann wollte ich das Ganze mit einer Ganache aus weißer Schokolade überziehen. Die war zwar köstlich, wurde aber einfach nicht fest. Also musste ich spontan umdisponieren und habe eine Ganache aus dunkler Schokolade hergestellt.

Im Internet habe ich dann im Nachhinein gelesen, dass das Mischverhältnis bei einer Ganache mit weißer Schokolade ein anderes ist, als bei einer Ganache mit dunkler Schokolade. Weiß da einer von euch vielleicht was Genaueres?

Naja, wie dem auch sei. Die eigentliche Tarte kam sowohl beim Geburtstagskind, den Gästen und mir gut an. Das nächste Mal probiere ich es aber nochmal mit weißer Ganache.




Zutaten (für eine Tarteform à 28 cm):

Mürbeteig
100 g kalte Butter, in Stückchen
70 g Zucker
1 Prise Salz
1 Ei, Größe M
200 g Mehl, Typ 405
2 EL gemahlene Mandeln oder Haselnüsse

Mangofüllung
2 reife Mango, geschält und in Würfel geschnitten
2-3 EL Zucker
6 Blätter Gelantine

Schokoladen Ganache
300 g dunkle Kuvertüre (max. 60 % Kakao), gehackte
300 ml Schlagsahne
ein paar Scheiben getrocknete Mango (ungezuckert) gehackt


 Zubereitung:

1. Die Zutaten für den Mürbeteig miteinander vermengen und rasch zu einem Teig verkneten. Diesen mit Folie abdecken und mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank legen. Anschließend eine Tarteform (28 cm) ausbuttern. Dann den Teig ausrollen und die Form damit auskleiden. Nun wandert das Ganze nochmal für mindestens 30 Minuten in den Tiefkühler. Last but not least: Den Tarteboden mit einer Gabel ein paar Mal einpicken, dann mit Backpapier belegen und mit Backerbsen (ich nehme immer Kichererbsen) beschweren und bei 175° Grad 15 - 18 Minuten blind backen. Danach auf einem Gitter auskühlen lassen.

2. Die Mangowürfel in einem Topf mit dem Zucker vermengen und 20 Minuten Wasser ziehen lassen. Dann auf mittlerer Flamme gar kochen (max. 10 Minuten). Etwas abkühlen lassen und pürieren. 

3. In der Zwischenzeit die Gelantineblätter in kaltem Wasser einweichen (etwa 5 - 10 Minuten). Gut ausdrücken und zu dem noch warmen Mangopürree geben. Bei schwacher Hitze auflösen. Die Mangomasse dann gleichmäßig auf dem Tarteboden verstreichen. Das muss nun ein paar Stunden fest werden, geht auch über Nacht.

4. Nachdem die Mangomasse fest geworden ist, wird nun die Kuvertüre im Wasserbad geschmolzen. Anschließend mit der Sahne vermischen bis eine schöne dicke Ganache entstanden ist. Diese dann auf auf der Mangomasse gleichmäßig verteilen. Und abschließend mit den gehackten getrockneten Mangostückchen bestreuen. 

5. Nachdem die Ganache fest geworden ist, kann genossen werden.


Und wie sieht es bei euch aus, überrascht ihr eure Liebsten auch gerne mit etwas Selbstgemachtem zum Ehrentag?



16. März 2013

Mein Messebericht zur Internorga 2013

Morgens, 9:45 Uhr, Hamburg - nein, es handelt sich bei diesem Post nicht um eine Werbung für "das Frühstückchen". Heute will ich euch von meinem Besuch auf der Internorga 2013 in Hamburg berichten.

Vor ein paar Wochen bin ich von der PR-Agentur der Messe Hamburg zum ersten Blogger Tag eingeladen worden und hab natürlich prompt zugesagt.

Welche anderen Blogger dabei waren, hab ich dann erst vor Ort erfahren. Neben mir waren mit dabei:

Mel von Gourmet Guerilla
Karin von Baking Events
Steffi von Genuss Sucht
Björn von Herzfutter
Hendrik von Wurstsack
Jiro von Next Organic

Als wir dann alle eingetrudelt waren, wurden wir standesgemäß im Pressezentrum der Messe begrüßt, und zwar von unserer Organisatorin Selina Nickel (Dederichs, Reinecke & Partner), von der Pressebeauftragten der Messe Hamburg Bianca Gellert und von Claudia Johannsen, der Geschäftsbereichsleiterin der Internorga.

Danach ging es denn auch schon los zu einem ersten Rundgang in den anliegenden Hallen. 


Da ich noch nie vorher auf der Internorga gewesen bin, fand ich es sehr spannend zu sehen, was für Unternehmen sich dort so tummeln würden. Und von den ganz großen Marken Unternehmen über Technik lastige Firmen bis hin zu tollen Geschäftsideen und Start-ups war alles dabei. Überall konnte man etwas probieren und natürlich auch eine Menge Informationen erhalten.


In der ersten Halle gab es sehr viele verschiedene Anbieter von Heißgetränken. Ich hatte fast das Gefühl, dass Kaffee eine neue Erfindung ist. Besonderes Interesse von uns Bloggern hat die Firma IFBI geweckt. Dort gab es leckeren Kakao und tollen Tee mit lustigen Namen wie z.B. Fritjof zum Probieren. 


Von den heißen Getränken ging es dann weiter in die "Eis-Ecke". Aus Spaß habe ich mich in einer Auto Attrappe eines großen Eisherstellers fotografieren lassen. Leider wurde mir danach ein Eis aufgezwängt, worauf ich eigentlich nicht so wirklich Lust hatte. Getreu dem Motto "Eis geht immer".


Beim Überqueren des Übergangs in die nächste Halle sind wir dann an der sogenannten Skywalk Tafel vorbei geschlendert. Dort waren verschiedenste Dekorationsideen für den gedeckten Tisch zu finden, und wenn mein Geschirrschrank nicht schon aus allen Nähten platzen würde, hätte ich das ein oder andere Stück gerne mal genauer unter die Lupe genommen.


Danach mussten wir uns leider an den mit Torten gefüllten Auslagen vorbeischlängeln. Die Torten auf dem Bild sind übrigens alle Fertige. Dafür finde ich sie sehr hübsch.


Angekommen im nächsten Stock wurde es gefühlsmäßig ein wenig gesünder. Jedenfalls sind wir hier auf Stände gestoßen, bei denen die Themen Natürlichkeit und Gesundheit mehr im Fokus standen. So konnte man zum Beispiel wunderbare Kräuter probieren oder aber auch einen leckeren Nussriegel (Foodloose), der auf die Zugabe von Zucker, Aromen und Geschmacksverstärker verzichtet, verputzen. Besonders toll fand ich das Konzept der Firma Bite Box, die natürliche Snacks (Nüsse und Trockenfrüchte) als Office Snack direkt ins Büro liefern. Ehrlich gesagt fand ich das so toll, dass ich mir so eine Bite Box nun auch ins Büro liefern lasse. Mehr dazu wann anders. 


Obwohl es überall genügend zum Probieren, und damit auch zu essen gab, war es irgendwann plötzlich Mittag und wir machten uns auf ins Café Future zum gemeinsamen Lunch. Ganz genau gemerkt habe ich mir nicht, wie mein Gericht hieß. Ich hatte ein paar leckere Hähnchen Spieße mit einem kleinen Salat. Dazu wurden drei verschiedene Soßen in Pipetten gereicht. Witzige Idee. Allerdings war das nicht wirklich viel. Umso mehr freute ich mich auch, einen Happs von den leckeren Burgern der anderen probieren zu dürfen.


Pappsatt ging es dann weiter zum nächsten Programm Punkt. Wir waren in den Pink Cube - dem Trendforum der Gastro Branche, eingeladen. Hier durften wir einem spannenden Vortrag von Karin Tischherr, Geschäftsführerin der Firma Food&More, zu neuesten Food Trends aus aller Welt lauschen. Der bebilderte Vortrag zeigte unter anderem Suppenküchen auf der Straße aus dem asiatischen Raum, Bars, die komplett aus Eis bestehen aus UK, aber auch die Mini Hotdog Lunch Box für Kinder in den USA. Das sorgte für ein wenig Aufregung und die Präsentation wurde gefolgt von einer kleinen Diskussion.


Nach dem interessanten Vortrag haben wir uns in die Newcomers Area begeben. Hier wird jedes Jahr jungen Unternehmen die Chance gegeben, sich dem Fachpublikum der Messe zu präsentieren. Es waren ein paar sehr schöne Unternehmen dabei. Aber auch ein paar Unternehmen, mit Geschäftsideen, die ich persönlich für fragwürdig halte. So konnten wir leckere Grapefruit Limo von Lemonaid probieren, köstlichstes Mangoeis von der Firma das Eis schlecken, aber auch eine Tiefkühlpizza, die in einem Automaten gebacken wurde, probieren und Zeuge werden, wie Würstchen in einem Würstchentoaster gegart werden. Sachen gibts, die gibts nicht. Außerdem konnten wir ein paar leckere Salatdressings der Firma Emils probieren, die ganz auf Zucker, Hefe, Citronensäure und Verdickungsmittel verzichten. Lecker und toll zugleich. Das witzigste, aber auch fragwürdigste Plakat zierte den Messestand eines Cola Herstellers, der mit dem Slogan "Fairer Rülpsen..." wirbt. Wem es gefällt, bzw. schmeckt.


Danach mussten wir uns ein bisschen beeilen, weil wir einen Termin bei der norddeutschen Konditoren Innung hatten. Hier hat uns der Obermeister Dierk Eisenschmidt in die Geheimnisse der Baumkuchen Herstellung eingeweiht. Außerdem konnten wir ein paar der Baumkuchenspitzen selber mit Schokolade überziehen und wir wurden Zeuge, wie man Figuren aus Marzipan herstellt. Wer sich jetzt fragt, warum ein Schinken mit auf dem Bild zu sehen ist, dem will gesagt sein, dass es sich hierbei um einen vegetarischen Schinken komplett aus Marzipan handelt. Den vorbei gehenden Besuchern wurden zur Verköstigung ein paar Scheiben vom Leib geschnitten. Das fand allerdings nicht bei Allen Anklang. Besonders toll fand ich am Stand der Innung die Petit Fours im Hamburg und Internorga Look. Und ich muss ganz ehrlich sagen einen besseren Baumkuchen habe ich bisher noch nicht gegessen und ich mag Baumkuchen wirklich sehr sehr gerne.


Zum Abschluss des Tages machten wir uns auf in die LiquID Bar, um verschiedene Spirituosen zu verköstigen und den Tag gemeinsam ausklingen zu lassen. Und es waren wirklich ein paar leckere Dinge dabei. Z.B. Ginger Cat, ein Ingwer-Likör nach dem Rezept der Mutter. Leckerem Gin Tonic mit Tonic Watern von Thomas Henry. Besonders gut gefiel mit die Kombi: Gin + Elderflower Tonic Water + Erdbeerscheiben. Mit von der Partie war auch der Bazic Vodka, der in Hamburg hergestellt wird. Großes Like. Besonders in Kombination mit Moloko, einem Softdrink bestehend aus Citrus, Minze und Ingwer. Und wer jetzt denkt, die hatten aber eigentlich schon genug, dem sei gesagt sein, dass uns förmlich noch ein paar weitere Drinks "aufgezwängt" wurden. Denn die Jungs von Siera Madre Tequila haben sich ein paar echt tolle Drinks für uns einfallen lassen. U.a. mit Guave, Schlehe und Weinblüten.


Danach trennten sich die Wege der Blogger und wir machten uns alle auf die Heimreise. Mir hat der Blogger Tag wirklich sehr gut gefallen und ich möchte mich hiermit auch noch mal für die Einladung bedanken. Ohne diese tolle Führung wäre ich auf der Messe bestimmt verloren gegangen. Vielleicht besuche ich die Internorga 2014 dann auch mal alleine in köstlicher Blogger Mission. So, das war das Wort zum Samstag.

Damit wünsche ich euch allen ein wunderbares Wochenende. Tschüss und bis bald!



13. März 2013

Aus Sultans Küchen: Fisch-Spinat-Gratin mit Couscoushaube


"Der Winter geht uns so langsam auf die Nerven, die Sonne fehlt in hohem Maße- was kann es also Schöneres geben als auf die Reise zu gehen, dahin wo schon der Frühling in der Luft liegt- und nicht nur die Küche wahrhaft bezaubernd wirkt..." 

 

 























Hiermit gemeint ist eine kulinarische Reise in die türkisch-orientalische Küche, denn diesen Monat findet auf kochtopf.me ein Blogevent unter dem Motto "Aus Sultans Küchen". Gastgeberin ist diesen Monat Ninive vom Blog Music, Dreams & more.

Blog-Event LXXXV - Aus Sultans Küchen (Einsendeschluss 15. März 2013)

 






Da ich ein großer Fan der orientalischen Küche bin, stand für mich recht schnell fest "da muss ich dran teilnehmen". Allerdings geriet dieser Gedanke dann für ein paar Tage in Vergessenheit und hat erst letzte Woche den Weg zurück in mein Gedächtnis gefunden.

So wollte ich letzten Freitag endlich mal wieder ein leckeres Fischgericht zaubern und hab das Internet ein bisschen durchstöbert. Und bin letztendlich auch fündig geworden. Am Freitag gab es also im Krisenherd "Fisch-Spinat-Gratin mit Coucoushaube". Ob das Gericht jetzt wirklich der türkischen Küche zuordnen lässt, darüber lässt sich streiten. Aber orientalisch angehaucht ist es in jedem Fall, deswegen reiche ich es gerne ein.
 


Zubereitung

1. Den Ofen auf 200° Grad vorheizen. Den Couscous in einer Schüssel geben und 500 ml Wasser darauf gießen. Dann zugedeckt quellen lassen.

2. Den Spinat (Habe frischen Spinat genommen, TK geht auch. Dann entfällt das einkochen natürlich.) von den harten Enden befreien und gründlich waschen. Dann einen großen Topf mit Wasser aufsetzen und den Spinat nach und nach reinwerfen und zusammenfallen lassen.
Anschließend abgießen und gut abtropfen lassen.

3. Die Frühlingszwiebeln putzen und in kleine Ringe schneiden. Mit dem Spinat vermischen und auf den Boden einer Auflaufform geben. Anschließend mit Salz und Pfeffer würzen.

4. Den Fisch waschen, abtupfen und in mundgerechte Stücke schneiden. Danach mit dem Zitronensaft übergießen. Dann den Fisch auf die Spinatschicht legen und den Fisch ebenfalls salzen.

5. Nun die Petersilie waschen, trockenschütteln und hacken. Den Knoblauch pressen, sowie den Apfel schälen und in kleine Würfel schneiden. Diese drei Komponenten kommen nun zum Couscous.

6. Dazu gesellen sich außerdem die Eier, der Joghurt, Baharat, Piment d’Espelette und Salz. Alles schon ordentlich würzen und dann auf den Fisch streichen. Bevor der Auflauf in den Ofen wandert, kommen noch kleine Butterflocken ober drauf.

7. Der Auflauf braucht etwa 20-30 Minuten. Am besten macht ihr zwischendrin eine Garprobe oder probiert einfach mal.
 
  

Ich finde dieses Gratin ist mal eine schöne Alternative zu gebratenem Fisch. Ganz toll hat mir hierbei übrigens die etwas knusprige Couscoushaube gefallen.

Ich hoffe, ihr geht alle nicht im Schnee unter und wünsche euch viel Spaß beim Nachmachen!


6. März 2013

Kleine Vorankündigung: Besuch auf der Internorga 2013


Hallo ihr Lieben,

heute lacht die Sonne über Hamburg und ich habe spannende News für euch.

Vor kurzem erhielt ich eine Einladung zum Blogger Tag auf der Internorga 2013 in Hamburg.

 
 
Für alle Internorga-Neulinge, zu denen ich übrigens auch gehöre, folgen jetzt ein paar kurze Informationen:
 
Die Internorga (8.3. - 13.3., Messe HH) ist die größte Food-Messe Europas und somit ein Treffpunkt für die Gastro-Szene. Präsentiert werden neue Produkte, Konzepte und Lösungen, die zeigen, wo die gastronomische Reise in den nächsten Jahren vielleicht hingehen kann. Erwartet werden dieses Jahr rund 100.000 Besucher (inklusive mir). Dazu zählen Restaurantbesitzer, Köche, Kantinenchefs, Hoteliers, Bäcker, Konditoren, Einkäufer des Lebensmitteleinzelhandel und natürlich alle, die in irgendeiner anderen Form etwas mit dieser Branche zu tun haben oder sich einfach dafür interessieren. 

Ich bin sehr gespannt einen Blick hinter die Kulissen werfen zu dürfen und bei dem ein oder anderen, der über 1.200 Aussteller, neue Impulse und vielleicht auch das ein oder andere Häppchen o.Ä. zu erhalten.

Zuviel kann und will ich euch noch nicht verraten, aber mich erwartet z.B. ein Vortrag zum Thema Internationale Food Trends und außerdem werden ein paar hochwertige Spirituosen in der sogenannten LiquiD Bar verkostet. Alle weiteren Informationen, Impressionen, Bilder etc. folgen dann natürlich hier nach meinem Besuch. Also seid gespannt.

Ist vielleicht noch jemand von euch vor Ort und macht vielleicht auch beim Blogger-Tag mit?!



2. März 2013

Meine Rezepte in einem Kochbuch und zwar dem Milram Blogger-Kochbuch

Hallo meine Lieben,

ich wünsche euch allen ein schönes Wochenende. Heute habe ich tolle und für mich vor allem spannende News! Drei meiner Rezepte sind in einem Kochbuch erschienen!!!


Der ein oder andere von euch wird sich vielleicht noch daran erinnern, wie ich letztes Jahr davon berichtet habe. Bei allen anderen frische ich gerne das Gedächtnis auf.


Letztes Jahr habe ich eine nette Anfrage von der Werbeagentur von Milram bekommen. Es ging darum mit ausgewählten Milram Produkten Rezepte zu kreieren, die dann in einem Kochbuch zusammengefasst werden sollten. Insgesamt wurden 24 Blogger dazu eingeladen und im eigentlichen Kochbuch sind nun 50 tolle Rezepte zu finden (3 davon von mir).


Kurz nochmal zur Erinnerung, ich hatte folgende Rezepte eingereicht:


Mini Himbeer Muffins

Buttermilchpfannkuchen mit Feigen aus dem Ofen
Tomaten Tarte

Nun sind seit der Abgabe der Rezepte ein paar Tage vergangen, die Grafiker von Milram hatten also genügend Zeit alles in die richtige Form zu bringen.


Und rausgekommen ist ein echt wunderschönes Kochbuch mit tollen Rezepten. Aber seht selber!




Außerdem findet ihr das Kochbuch bei facebook und zwar hier {klick}.
Meine drei Rezepte findet ihr auf den Seiten 41, 42 und 43.

Viel Spaß beim Blättern und Lesen. Bin gespannt wie es euch gefällt und freue mich über ein Feedback!!

1. März 2013

Mini Tartes mit Passionsfrucht und Schokolade

Liebe geht ja bekanntlich durch den Magen. Sagt zumindest der Volksmund. Und pünktlich dazu hat die liebe Aurélie vom Blog Aux délices d'Aurélie ein leckeres Rezept für Tartelettes oder Mini Tartes (wie ich sagen würde) veröffentlicht. 

Um genau zu sein, handelt es sich hierbei um Tartelettes Passion-Chocolat, also mit Maracuja und Schokolade. Mag ich beides. Tolle Kombi!

Also wanderte das Rezept auf meine Nachbackliste, die mittlerweile drei Seiten lang ist. Upps.

Oft fehlen mir nämlich einfach die Gelegenheiten, solche Leckereien nachzumachen. Und außerdem versuche ich gerade an meiner Bikinifigur zu schrauben. Also hat es mir außerordentlich gut gepasst, dass ein Freund der "Familie Krisenherd" kürzlich Geburtstag hatte. Also konnte ich das Rezept für Mini Tartes ohne Bedenken aufrufen. Und so hat das Geburtstagskind eine Mini Tarte bekommen, die anderen drei wanderten mit auf die Arbeit.



Mini Tartes mit Passionsfrucht und Schokolade 
(Original Rezept hier {klick})

Zutaten für 4 Mini Tartes

250 g Mehl
100 g Butter, kalt und in Würfeln
25 g Zucker
1 Ei
1 Prise Salz
ggf. 1 EL kaltes Wasser
5 Passionsfrüchte
weitere 25 g Zucker
2 EL Speisestärke
2 zusätzliche Eigelbe
100 g Zartbitter Kuvertüre
100 g Schlagsahne

Zubereitung

1. Mehl, Butter, Zucker, Ei, Salz und ggf. Wasser miteinander zu einem Mürbeteig verkneten. Diesen zu einem platten Kreis formen und in Folie gewickelt mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank geben.

2. Danach die Tarteförmchen einfetten und mit dem Teig einkleiden. Und mehrmals mit einer Gabel einpiksen. Nun legt ihr auf den Teig ein zurechtgeschnittenes Stück Backpapier und darauf kommen Backerbsen (oder etwas anderes zum Beschweren).

3. Der Teig wird jetzt bei 190° Grad 10 Minuten blind gebacken. Danach entfernt ihr vorsichtig die Backerbsen und das Backpapier und backt die Tartes 10 Minuten weiter. Danach abkühlen lassen.

4. In der Zwischenzeit kann die Passionsfrucht Creme zubereitet werden. Dazu die Passionsfrüchte halbieren und das Fruchtfleisch in ein Sieb, das über einer Schüssel hängt, geben. Und passieren. Wir brauchen viel von dem Saft.

5. Den Saft in einem Topf langsam erhitzen. Währenddessen werden die Eigelbe mit dem Zucker so lange geschlagen, bis die Masse fast weiß ist. Dann kommt die Speisestärke dazu. Diese Mischung kommt jetzt in den Saft. Dann wird das Ganze unter ständigem Rühren weiter erhitzt, bis es dickflüssig ist. Die Creme verstreicht ihr auf den abgekühlten Mini Tarte Böden.

6. Last but not least folgt die Schoko Schicht. Dazu einfach die Schokolade hacken und im Wasserbad schmelzen. Anschließend mit der Sahne vermischen, bis eine homogene Masse entsteht. Und diese ebenfalls auf die Tarteböden geben. Im besten Fall lasst ihr der Passionsfrucht Creme ein paar Minuten um fest zu werden bevor die Schokomasse folgt. Ich habe die Mini Tartes dann noch mit gehackten Kakaobohnen (Kakao Nibs) bestreut.

Et voila les mini tartes - oder so ähnlich.

Als dann alles abgekühlt und fest war, habe ich die Mini Tarte hübsch in durchsichtiger Folie verpackt. Das Geburtstagskind hat sich gefreut =)