29. April 2013

It's Cocktail Time: Elderflower Collins

Hallo ihr Lieben,

da bin ich wieder!

Ich hoffe, ihr hattet alle ein schönes sonniges Wochenende.

Von Zeit zu Zeit gehe ich ganz gerne mal mit Freundinnen leckere Cocktails trinken. Da hat man in Hamburg ja förmlich die Qual der Wahl, denn es gibt hier wirklich ein paar tolle Cocktail Bars. In diese Bars kehre ich dann immer mal wieder ein und lasse mir eine alte oder auch eine neue Kreation schmecken.

Eine meiner Lieblingsecken in Hamburg, um mich mit Freunden auf einen Drink zu treffen, ist die Hamburger Sternschanze. Diese Gegend gefällt nicht nur mir, sondern auch ungefähr dem restlichen Hamburg. Da kommt es manchmal vor, dass man in seiner liebsten Bar kein Plätzchen mehr bekommt und sich nach einer Alternative umsehen muss. So geschehen erst vor Kurzem.

Fündig geworden sind meine Begleitung und ich dann in einer relativ neuen Location, die ich zuvor schon einmal besucht hatte. Allerdings muss ich gestehen, dass mein erster Besuch dort tagsüber zum Lunch stattfand und mich nicht wirklich überzeugen konnte. Deswegen waren meine Erwartungen auch etwas runtergeschraubt, als wir dort ankamen.

Nachdem wir die Getränkekarte studiert hatten, stand für mich recht schnell fest, dass ich dem Laden noch mal eine zweite Chance einräumte, denn die Cocktailkarte fand ich wirklich sehr ansprechend.


Dort zu finden war auch ein gewisser Elderflower Collins, bestehend aus Gin, Elderflower Likör, Zitronensaft und Gurke. Eine ungewöhnliche Kombi, die ich sofort bestellte.


Und siehe da ein absoluter Volltreffer, der ganz nach meinem Geschmack war.

Leider habe ich das original Rezept nicht ergattern können, also habe ich mich Freitag bewaffnet mit Gin und Elderflower Sirup (Holunderblütensirup) in die Küche begeben und etwas rumexperimentiert. Entstanden ist dabei meine eigene Kreation des Elderflower Collins. Unbedingt nachmachen!

Zutaten:
4 cl Gin 
2 cl Elderflower Sirup
4 cl frisch gepresster Zitronensaft
ein paar Stückchen Gurke
ein paar Zitronenzesten
Eiswürfel

Zubereitung:

1. Gin, Sirup, Zitronensaft und Eiswürfel in einen Shaker geben, mit dem Deckel verschließen und etwa 20 Sekunden shaken.

2. Durch ein Barsieb in ein großes Glas abseihen und Gurke, Zitronenzesten und ein paar Eiswürfel dazu tun.

3. Gekühlt genießen.

So einfach ist das. Ich hoffe euch gefällt mein Rezept.


Habt ihr einen Lieblings-Cocktail? Meiner ist eigentlich der Mojito, aber diesen hier mag ich auch wirklich sehr gerne. Bin gespannt auf eure Kommentare.

Habt einen tollen Start in die Woche!



22. April 2013

Es wird Frühling: Rhabarber-Tarte mit Schmand

Hallo ihr Lieben,

vor ein paar Tagen habe ich den ersten Rhabarber im Supermarkt entdeckt. Mein Einkaufskorb war eigentlich schon viel zu voll gepackt, was mir übrigens öfter passiert, wenn ich mit dem Fahrrad einkaufen fahre. Nichtsdestotrotz wanderte ein Kilo schöner knackiger Rhabarberstangen in besagten vollen Korb und durfte mit in den Krisenherd kommen. 

Dann geschah erst mal nix. Haha. Wie ich euch ja schon berichtet habe, schreibe ich grad an meiner Abschlussarbeit und da bleibt die kulinarische Freizeitbeschäftigung zurzeit öfter mal auf der Strecke. 

Die Zeit verging und die Stangen waren auch nicht mehr ganz so knackig, da fasste ich den Entschluss, dass etwas passieren muss und zwar mit dem Rhabarber.

Also wurden Rezepte durchstöbert, aber so richtig zufrieden war ich mit keinem Rezept. Denn das Rezept sollte nicht nur lecker schmecken, sondern auch schnell zubereitet sein. Also habe ich mir kurzerhand selber zu helfen gewusst und mir eine eigene Kreation überlegt: Rhabarber-Tarte mit Schmand.











Rhabarber-Tarte mit Schmand


Zutaten

Mürbeteig
125 g Mehl, Typ 405
65 g kalte Butter, in Stückchen
0,5 TL Salz
40 ml kaltes Wasser
2 EL Vanillezucker, selbstgemacht

Füllung
150 g Schmand
2 Eier
3 EL Vanillezucker, selbstgemacht
2-3 Stangen Rhabarber
brauner Zucker zum Bestreuen

Zubereitung

1. Mehl, Butter, Wasser, Salz und Vanillezucker miteinander vermengen und zu einem Mürbeteig verkneten. Diesen zu einer Scheibe formen, in Klarsichtfolie wickeln und für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank legen.

2. Den gekühlten Mürbeteig auf einer bemehlten Fläche ausrollen und die Tarteform damit auskleiden. Am besten kleidet ihr zuerst den Boden aus. Und formt dann aus dem restlichen Teig eine Art Teigwurst. Diese legt ihr dann an den Rand und formt sie so nach oben (ich hoffe, das ist verständlich).

3. Nun wandert der Teig 20 Minuten in den Tiefkühler, bevor er dann knapp 16 Minuten bei 160° Grad vorgebacken wird. Kurz abkühlen lassen.

4. Dann geht es an die Füllung: Dazu den Schmand mit den beiden Eiern verrühren. Den Zucker einrieseln lassen und die Creme auf den Tarteboden streichen.

5. Dazu gesellen sich ein paar halbierte (sowohl quer, als auch längs) Stangen Rhabarber, die ihr leicht in die Creme drückt. Darüber gebt ihr noch ein wenig braunen Zucker zum Karamellisieren.

6. Die Tarte kommt nun für etwa 20 Minuten bei 160° Grad in den Ofen, evtl. ein paar Minuten länger. Anschließend abkühlen lassen und genießen.



Meine Anmerkungen zum Rezept: Manchmal bereite ich den Mürbeteig bis zum 2. Schritt vor und friere ihn dann so lange ein, bis mich die Lust auf Tarte oder Quiche überkommt und habe dann so blitzschnell einen Mürbeteig parat. Denn ansonsten wäre das hier zwar immer noch ein einfaches Rezept, aber ein nicht ganz so Schnelles. Wer mag kann die Zuckermenge übrigens noch erhöhen, mir hat sie gereicht.

Übrigens habe ich eine Frage an euch, ich bin irgendwie immer unschlüssig, ob man Rhabarber jetzt nun schält oder nicht. Normalerweise mache ich es nicht, aber bei diesem Rezept habe ich den Rhabarber geschält. Freue mich auf eure Kommentare dazu.

Und weil ich endlich mal wieder was thematisch Passendes für ein Blog-Event habe, nehme ich diesen Monat gerne am Küchenplausch Rhabarber-Event teil. Schaut doch mal vorbei!

So und nun wünsche ich euch allen einen tollen Start in die Woche!



14. April 2013

Low Carb Spinatrolle mit Lachs

Hallo ihr Lieben,

bitte entschuldigt, dass ich mich zur Zeit nur so sporadisch melde. Ich stecke momentan mitten in der Abschlussphase meines Studiums und muss in den nächsten Wochen meine Abschlussarbeit schreiben. Den Großteil der Literatur habe ich schon zusammen und nun wollen die Wörter "nur noch" zu Papier gebracht werden. Was irgendwie gar nicht so einfach ist. Aber ich bin guter Dinge. Also wundert euch bitte nicht, wenn es die nächsten Wochen weiterhin etwas ruhiger im Krisenherd zugeht. Immerhin sollen ja ab kommender Woche die Temperaturen im Norden etwas steigen und der Frühling soll sich zeigen. Ich bin gespannt.

Ich habe ja schon in ein paar Posts erwähnt, dass es bei mir abends manchmal keine Kohlenhydrate gibt. Der Bikinifigur zuliebe versteht sich. Aber da ich keine Lust habe jeden Abend Salat zu essen, bin ich immer auf der Suche nach leckeren Alternativen.

Auf das folgende Rezept hat mich eine Freundin von mir gebracht, die sich nach der sogenannten Paleo Ernährungsweise ernährt. Allerdings hatte ich kein richtiges Rezept von ihr erhalten und habe ich so ein bisschen im Internet umgesehen und darauf dann frei Schnauze eine eigene Variante entwickelt. Gemeint ist eine Spinatrolle mit Lachs!
Die Rolle hat bei uns für das Abendbrot gereicht und am nächsten Tag war noch eine kleine Portion fürs Mittagessen übrig. Allerdings kann ich mir die Rolle auch gut bei einem Buffet vorstellen, dann allerdings in kleineren Scheiben.



Spinatrolle mit Lachs

Zutaten für eine Rolle 

250 g Blattspinat (TK abgetropft oder frischer Spinat, dann gekocht und abgetropft)
6 Eier, Größe M
1 Knoblauchzehe
1 Hand voll frisch geriebenem Parmesan
2 TL Salz
schwarzer Pfeffer
0,5 TL Piment d'Espelette
1 Packung cremigen Frischkäse
1 Packung Räucherlachs
ein paar Spritzer Zitronensaft

Zubereitung

1. Ofen auf 160° Grad vorheizen. Und ein Blech mit Backpapier auslegen.

2. Den Spinat mit dem Pürierstab oder in einem Mixer klein häckseln. 

3. Die Eier miteinander verquirlen.

4. Den Knoblauch klein hacken.

5. Spinat, Eier, Knoblauch, Parmesan und Gewürze miteinander verrühren.

6. Die Masse nun auf dem mit Backpapier belegtem Blech verstreichen und ca. 10 bis 15 Minuten im Ofen backen.

7. Nach dem Backen ein Küchentuch auf den Spinatfladen legen und anschließend auf ein großes Brett stürzen. Dann das Backpapier vorsichtig abziehen. Das klappt am besten, wenn der Fladen noch relativ warm ist.

8. Den Fladen nun mithilfe des Handtuchs aufrollen und so auskühlen lassen.

9. Den ausgekühlten Fladen wieder auseinander rollen, mit Frischkäse bestreichen, darüber die Lachsscheiben platzieren. Mit Salz und Pfeffer würzen und ein paar Spritzer Zitronensaft darüber geben.

10. Nun die Rolle fest von der breiten Seite aufrollen, in Frischhaltefolie wickeln und bis zum Verzehr in den Kühlschrank legen. Je länger die Rolle im Kühlschrank ist, umso fester und stabiler wird sie.



Zum Schluss noch ein Tipp: Beim Aufrollen ruhig schön fest rollen. Bin da manchmal etwas zimperlich und dann sind mir hinterher die Abstände zu groß. 

Ich hoffe, euch gefällt das Rezept. Habt ihr schon einmal was Ähnliches ausprobiert?



4. April 2013

Post aus meiner Küche - Kindheitserinnerungen - die Rezepte

Hallo ihr Lieben,

ich hoffe, ihr hattet ein paar schöne Ostertage im Kreise eurer Lieben. Ich hab es mir in Amsterdam gut gehen lassen und ordentlich geschlemmt und geshoppt, was das Zeug hält.


Wie versprochen, gibt es heute die Rezepte aus meinem Post aus meiner Küche Paket.




Passend dazu habe ich meiner lieben Tauschpartnerin Stefanie ein kleines Rezepte-Heftchen gebastelt. Und hier könnt ihr einen Blick ins Heft werfen >>> {klick}


Da doppelt besser hält, habe ich die Rezepte noch mal für euch in die folgenden Zeilen gepackt.


Milchreis in the Mix
Zutaten 
400 g Milchreis
4 EL Vanille Zucker
70 g getrocknete Äpfel, in Würfel geschnitten
50 g Schokodrops

Zubereitung
Die Zutaten werden nun abwechselnd in ein hohes Glas geschichtet.
Für die eigentliche Zubereitung kocht man 2 Liter Milch auf und gibt die Mischung dazu. Das Ganze muss dann bei schwacher Hitze ca. 30 Minuten köcheln. Gut dazu passt übrigens Apfelmus.

Passenderweise habe ich auch dafür ein Rezept für euch

Apfelmus in the Mix

Zutaten
so viele Äpfel wie man mag
1 Vanilleschote
1 Zimtstange
2 Tonkabohnen

Zubereitung
Die Äpfel schälen, entkernen und in Spalten schneiden. Den Ofen auf 150° Grad vorheizen.
Die Apfelscheiben in einer Auflaufform mit Deckel geben, mit dem Mark der Vanilleschote, dem Rest der Schote, der Zimtstange und den Tonkabohnen mischen. Das Ganze etwa 3 Stunden im Ofen schmoren lassen, bis die Äpfel schön karamellisiert sind. 

Und last but not least folgt das Bananenbrot.

Banana Bread à la Theo mach' mir ein Bananenbrot 
(Rezept: Leila Lindholm aus "Backen mit Leila")


Zutaten
150 g weiche Butter
90 g Zucker
120 g Puderzucker (original 120g)
1 Prise Salz
4 reife Bananen
2 Eier
175 g Mehl
1 TL Backpulver
1/2 TL gemahlener Zimt
1/2 TL gemahlener Ingwer
100 g Nüsse nach Wahl
Butter und Semmelbrösel für die Form 
Zubereitung
Den Ofen auf 175° Grad vorheizen.

Butter, Zucker, Puderzucker und Salz so lange mixen, bis die Masse cremig und hell ist.

Die Bananen mit einer Gabel zerdrücken und mit der Butter-Zucker-Mischung verrühren.

Die Eier aufschlagen und ebenfalls untermixen.

Mehl, Backpulver, Zimt und Ingwer mischen, auf die Butter-Masse sieben und unterrühren.

Von den Nüssen einige abnehmen, den Rest unter den Teig rühren.

Zwei große Blechdosen fetten und mit Semmelbröseln bestreuen, überflüssige Brösel abklopfen. Den Teig einfüllen, die restlichen Nüsse darauf streuen und für 30 Minuten backen.

Nach etwa 25 Minuten nachsehen, ob die Oberfläche nicht zu dunkel wird, eventuell mit Alufolie abdecken.

Passend dazu möchte ich euch auch gerne die Etiketten, die ich gestaltet habe als Freebies zum Download zur Verfügung stellen. Diese könnt ihr nach Belieben etwas größer ziehen. Einfach mit Rechtsklick abspeichern.





Ich hoffe, euch gefallen die Rezepte und die Freebies.

Einen Beitrag von Stefanie, was sich in meinem Päckchen befand findet ihr übrigens hier >>> [klick].

Einen schönen Vize-Freitag euch allen :)