29. Juni 2013

Ich hole den Sommer zurück mit Pinienkern-Erdbeerkuchen!

Hallo ihr Lieben,

29. Juni 2013, seit über einer Woche hat nun offiziell der Sommer begonnen. Doch schaut man aus dem Fenster wird einem nicht so recht sommerlich zumute.
Neben dem Genuss von warmem Kakao habe ich es mir in der vergangenen Woche mehr als einmal mit einer Decke auf der Couch bequem gemacht.
Da läuft doch irgendwas schief oder?

Damit mir dieses Miesepeter Wetter nicht zu sehr aufs Gemüt schlägt, musste also schleunigst was geändert werden.

Sommerzeit ist Erdbeerzeit oder? Was liegt da also näher, als sich den Sommer in Form von saftig-süßen Erdbeeren in die eigenen vier Wände zu holen?

Gedacht – getan.

Passenderweise habe ich auf lecker.de ein ganz wunderbares Rezept für einen Erdbeerkuchen mit Pinienkernen entdeckt, das megaschnell zubereitet ist.


Gespannt? Dann folgt hier nun das Rezept.

Pinienkern-Erdbeerkuchen (Quelle: lecker.de

Zutaten

300 - 400 g kleine Erdbeeren (original 750 g)
200 g weiche Butter
150 g Zucker
und zusätzlich 5 EL Zucker
2 TL Vanille-Zucker
abgeriebene Schale von 1/2 Bio-Zitrone
Salz
4 Eier Größe M
200 g Mehl
100 g Speisestärke
4 gestrichene TL Backpulver
50 g Pinienkerne (original 75 g)
Butter/Margarine zum Einfetten der Form
Brösel zum bestäuben der Form

Zubereitung

1. Den Boden einer Springform (Durchmesser 28 cm) mit Backpapier auslegen, die Seiten einfetten und anschließend leicht mit Bröseln bestäuben. Zur Seite stellen.

2. Die Erdbeeren putzen, vom Strunk befreuen und halbieren.

3. Die Butter mit Zucker, Vanille Zucker, Zitronenschale und Salz schaumig schlagen.

4. Dann nach und nach die Eier unterrühren.

5. Das Mehl mit der Speisestärke und dem Backpulver vermengen und nach und nach und den Teig rühren.

6. Den fertigen Teig nun in die Form geben und verstreichen.

7. Erdbeeren wild drauf verteilen und mit Pinienkernen bestreuen. Anschließend mit etwa 5 EL Zucker bestreuen.

8. Bei 175° Grad 45 bis 60 Minuten im Ofen backen, Stäbchenprobe machen.

9. Im warmen Ofen abkühlen lassen und anschließend genießen. Dazu passt z.B. Sahne, ist aber kein Muss.


Ich finde die Kombi aus Erdbeeren und Pinienkernen echt toll. Ist für mich fast etwas mediterran. Gut vorstellen könnte ich mir hier auch noch ein paar zusätzliche Rosmarinspitzen. Mal sehen, ob ich mich nächstes Mal traue.

Und bei so einem Kuchen ist dann doch glatt meine Sommerlaune wiedergekehrt.
Passenderweise läuft diesen Monat übrigens ein Blog Event zum Thema Erdbeeren auf dem Gärtner-Blog. Hiermit möchte ich das Rezept gerne einreichen.

Garten-Koch-Event Juni 2013: Erdbeere [20.06.2013]
 

28. Juni 2013

Alternativen zum Google Reader - eine Linksammlung

Hallo ihr Lieben,

heute melde ich mich mal nicht mit einem Rezept bei euch. Sondern "nur" mit ein paar Informationen.

Wie viele von euch bereits wissen, schließt Google zum 1.7. seinen Google Reader. Und damit diejenigen von euch, die meinen Blog über den Google Reader lesen, auch weiterhin auf dem Laufenden bleiben, gibt es ein paar Alternativen, mit denen man seine Blog Leselisten verwalten kann.

In den vergangenen Tagen gab es dazu schon recht viele Berichte im Internet, die das Wichtigste gesagt haben und deswegen, gibt es heute eine kleine Linksammlung von mir, damit ihr euch informieren könnt und ich euch nicht als Leser verliere.

<<< Ein sehr informativer Bericht auf Sueddeutsche.de "Alternativen zum Google-Reader">>>

<<< t3n bietet gleich "9 Alternativen zum Google Reader" >>>

<<< Arne von "The Vegetarian Diaries" hat das Ganze mehr aus der Sicht eines Foodbloggers beleuchtet "Alternativen zum Google Reader (Schwerpunkt Food Blogs)" >>>

Diese drei Berichte fassen meiner Meinung nach die wichtigsten Reader zusammen.

Ich verwalte meine Blog Leseliste übrigens mit Bloglovin und bin außerdem mit dem Blog bei Blog-Connect angemeldet.

Ich hoffe, dass euch die Zusammenstellung der Infos ein bisschen geholfen hat und dass euch das Aus vom Google Reader nicht unerwartet trifft.

Habt einen guten Start ins Wochenende!



20. Juni 2013

Summer in the City: Holunderblütensirup plus Freebie

Hallo ihr Lieben,

heute möchte ich euch mal wieder von einer Premiere berichten. Denn ich habe zum ersten Mal Holunderblüten gesammelt und daraus einen leckeren Holunderblütensirup hergestellt.

Es war zuerst gar nicht so einfach einen geeigneten Holunderblüten-Strauch ausfindig zu machen. Aber als ich dann vor ein paar Tagen morgens auf dem Weg zur Arbeit durch den Park geradelt bin, habe ich zwei Leute entdeckt, die fleißig am Blüten sammeln waren.

Also bin ich nach der Arbeit wieder dort vorbei gefahren und habe ein paar Dolden mitgenommen.

Kaum zu Hause angekommen, ging es schon an die Sirup Herstellung.
Da ich bis dato noch keine Ahnung hatte, wie man das macht, war ich sehr dankbar, als ich auf lecker.de eine Schritt für Schritt Anleitung zur Herstellung von Holunderblütensirup gefunden habe. Diese Anleitung findet ihr hier {klick}.


Der Sirup braucht zwar ein bisschen Zeit, um zu ziehen. Aber die Herstellung ist total einfach.


Holunderblütensirup
(ergibt etwa 14 Flaschen à 250 ml)

Zutaten
22 Dolden Holunderblüten
2 kg Zucker
2 l Wasser
50 g Zitronensäure
1 Zitrone

Zubereitung
1. Die Holunderblütendolden ausschütteln, um kleine Insekten zu entfernen. Anschließend die Dolden kurz in kaltes Wasser tunken und abtropfen lassen.

2. Nun die Blüten von den groben Stielen befreien. Diese sind nämlich etwas bitter.

3. Danach aus dem Zucker und dem Wasser einen Zuckersirup kochen. Diesen etwas abkühlen lassen.

4. Den Zuckersirup in eine große Schüssel geben und die Zitronensäure und die in Scheiben geschnittene Zitrone hinzufügen. Anschließend die Blüten unterrühren. Und die Schüssel abdecken.

5. Nun muss der Sirup 3 bis 4 Tage an einem kühlen Ort ziehen.

6. Nachdem der Sirup durchgezogen ist, habe ich ihn durch ein Sieb und anschließend nochmal durch ein Passiertuch gekippt.

7. In sterilisierte Flaschen füllen und leckere Drinks damit genießen.


Übrigens habe ich ein Label für den Sirup gestaltet, das ich euch hier gerne zum kostenlosen Download anbieten möchte. Einfach mit Rechtsklick abspeichern. Viel Spaß damit.

Und habt ihr schonmal selber Holunderblütensirup gemacht? Ich bin ganz begeistert und probiere gerade viele neue Drinks aus.



17. Juni 2013

English Tea Party mit Mini Blueberry Cheesecakes

Hallo ihr Lieben,

heute melde ich mich mit einer besonderen Mission bei euch. Im Auftrag ihrer Majestät sozusagen. Denn Katrin vom Blog Reizende Rundungen und Björn vom Blog Herzfutter veranstalten gemeinsam ein Blog Event zum Thema "Teaparty". 

Ich mag Tea, ich mag Teegebäck und Snacks und außerdem will ich mich mental schon mal auf meinen London Trip im August vorbereiten. Also was passt da besser als ein Beitrag zu diesem super Blog Event?!

Also habe ich mal mein Gehirn angeschmissen und mir überlegt, was ich denn gerne auf Katrins und Björns Teaparty sehen würde. 

Da ich momentan total im Beeren-Fieber bin, stand recht schnell fest, dass es auf jeden Fall was mit Beeren geben sollte. Und zwar Blaubeeren.


 





































Selber war ich noch nie auf einer Teaparty eingeladen. Aber ich kann mir gut vorstellen, dass dort KLEINE Leckereien sehr beliebt sind. Sie sind mit einem Bissen im Mund und man kann mehr (am besten alles) probieren.

Letztendlich habe ich mich dafür entschieden ein paar leckere Mini Blueberry Cheesecakes zur Teaparty beizusteuern. Ich hoffe, euch gefällts!
Die kleiner Dinger sind einfach in der Zubereitung und schmecken einfach himmlisch.
Very good, wie wir Engländer sagen...








































Mini Blueberry Cheesecakes
(ergibt etwa 14 Stück)

Zutaten

150 g Butterkekse
75 g Butter
300g sahniger Frischkäse
125 g Sahnequark
50 g Zucker
2 EL Speisestärke
1 TL Vanille Zucker
2 Eier, Größe M
50 ml Schlagsahne
100 g weiße Kuvertüre
125 g frische Blaubeeren

Zubereitung

1. Die Butterkekse zerbröseln. Entweder in einer Küchenmaschine oder ihr füllt die Kekse in einem Gefrierbeutel und bearbeitet sie mit einem Nudelholz. Die Brösel in einer Schüssel geben und mit der vorher in einem Topf zerlassenen Butter verkneten.

2. Ein Muffin Blech mit Papierförmchen bestücken und den Krümelteig nun gleichmäßig auf die Förmchen verteilen. Bei mir waren es 14 Förmchen.

3. Das Blech nun in den Ofen schieben und bei 200° Grad etwa 10 Minuten backen. Anschließend abkühlen lassen.

4. Nun geht es an die Füllung: Dafür zuerst die Kuvertüre hacken, in eine Schüssel geben und über einem Wasserbad schmelzen lassen. Beiseitestellen und etwas runterkühlen lassen.

5. In einer weiteren Schüssel den Frischkäse mit dem Quark cremig rühren und anschließend die Eier nacheinander untermischen.

6. Dazu gesellen sich nun Zucker, Stärke und Vanillezucker.

7. Nach einer erneuten Mix-Runde werden die Sahne und die Kuvertüre unter die Creme gezogen.

8. Anschließend die Creme gleichmäßig auf den vorgebackenen Böden verteilen, mit Blaubeeren toppen und 30 bis 40 Minuten im Ofen backen.

9. Nach Ende der Backzeit den Ofen abschalten und die Mini Cheesecakes im Ofen auskühlen lassen. Danach für 1 bis 2 Stunden in den Kühlschrank stellen, bevor sie gegessen werden können.

Also liebe Katrin und lieber Björn, ich hoffe, dass euch mein Beitrag gefällt und dass aus der virtuellen Teaparty vielleicht ja mal eine Richtige wird ;)



14. Juni 2013

Ofenspargel mit Radieschen Vinaigrette

Hallo ihr Lieben,

letztes Wochenende war ich mit dem Liebsten auf dem Land und habe mich ein wenig vom Stadtleben erholt. Gut erholt und leicht gebräunt haben wir uns dann wehmütig am Sonntag wieder auf den Heimweg begeben. Mit im Gepäck hatten wir allerdings allerfeinsten Spargel, den wir kurz vor der Abreise direkt bei einem Spargelbauern gekauft haben.

Das ist mir wirklich der allerliebste Spargel. Schön frisch und knackig. Und weil der natürlich schnell zubereitet worden wollte, gab es in den darauf folgenden Tagen leckeren Ofenspargel im Krisenherd.

Spargel bereite ich seit einigen Jahren nur noch im Ofen zu. Er wird einfach supersaftig und aromatisch und verliert nicht ganz den Biss. Letztes Jahr hatte ich euch hier schon einmal berichtet, wie ich das genau mache {klick}. Supereinfach und wenn man mal vom Spargelschälen absieht, auch recht fix im Ofen.

Das war mir dieses Mal aber zu langweilig, also hab ich das Internet etwas durchforstet und bin bei Juliane vom Blog Schöner Tag noch fündig geworden: Spargel mit Radieschen-Schnittlauch Vinaigrette {klick}. Das Rezept dazu hat sie übrigens auf dem neuen Kochbuch "Willkommen im Gemüsegarten" aus dem Hölker Verlag.

Ich habe das Rezept dann nach meinen Bedürfnissen abgeändert... Und entstanden ist...



Ofenspargel mit Radieschen Vinaigrette

Zutaten (für 2 Personen)

1 kg weißen Spargel, geschält
1 Bio Zitrone
0,5 Glas Weißwein (Sauvignon Blanc)
0,5 Glas Wasser
2,5 EL Zucker
1 TL Salz
4 EL Sonnenblumenöl
1 Bund Radieschen
2 EL Granatapfelessig (alternativ Apfelessig oder Weißweinessig)
1 EL Honig
Salz
Pfeffer
etwas Schnittlauch

Zubereitung

1. Den Spargel in einen Bratschlauch füllen. Dazu gesellt sich die Zitrone, die vorher in Scheiben geschnitten wurde. 

2. In einem Messbecher den Wein und das Wasser mit Zucker und Salz mixen und das Gemisch über den Spargel gießen. Den Schlauch nun verschließen und auf ein Backblech setzen. Nun gebt ihr das Blech in den Ofen, stellt diesen auf 200° Grad und nach etwa 30 Minuten ist der Spargel servierbereit.

3. In der Zwischenzeit geht es an die Vinaigrette: dazu die Radieschen waschen und in Dünne Späne schneiden. Nun in einer Schüssel das Öl mit dem Essig vermengen und die Radieschen dazugeben. Den Honig unterrühren und mit Salz und Pfeffer würzen.

4. Wenn der Spargel fertig ist, schneidet ihr den Bratschlauch auf (Vorsicht heiß!) und gebt ihn auf Teller. Darüber verteilt ihr die Radieschen Vinaigrette und als Topping kommt noch klein gehackten Schnittlauch oben drauf.



Et voila ist ein wunderbares Spargelgericht fertig. Hätte ich dazu nicht noch ein Butterbrot gegessen, wäre das ja fast low carb gewesen :)

Hiermit reiche ich das Rezept auch beim Spargel Blog Event auf Küchenplausch ein. Schaut doch mal vorbei, einfach auf's Bild klicken.

Spargel Rezepte  

Das Rezept reiht sich also bei mir ein in meine Sammlung von Spargelrezepten. Habt ihr ein Lieblings Spargelrezept?



12. Juni 2013

Die METRO Kochherausforderung - der Hauptgang 2013

Hallo ihr Lieben,

ich melde mich heute mit dem zweiten Teil meines Menüs bei der METRO Kochherausforderung zurück. Nämlich dem Hauptgericht.

Meine Vorspeise hatte ich euch ja beim letzten Mal in diesem Beitrag [klick] gezeigt.

Und heute geht es weiter mit meinem Hauptgang.

Rezept: Französisches Riesling-Huhn mit leichter Arganöl-Salzkruste, dazu Filoteigtaschen gefüllt mit Kartoffel-Schafskäse-Stampf an Mango-Tomatensauce



Zutaten (für definitiv mehr als 2 Personen ;) ) 

Für das Riesling-Huhn
1 Freiland-Huhn
1/2 Glas voll Riesling
Persisches Blausalz
Arganöl
frischer schwarzer Pfeffer


Für die Filoteigtaschen mit Kartoffel-Schafskäse-Stampf
10 Blätter Filoteig
ca. 700 g Kartoffeln, geschält, gekocht und gestampft
250 g Schafskäse
1-2 Knoblauchzehen
Pesto alla Genovese
sehr viel geschmolzene Butter
1-2 Eigelb, verquirlt
Schwarzkümmel

Für die Mango-Tomatensauce
1 Flugmango
4 große Tomaten
1 Knoblauchzehe, geschält und halbiert
1 Zwiebel, geschält und grob gehackt
1 kleines Stück Ingwer
1 kleine grüne Chilischote, entkernt und grob gehackt
Salz
Pfeffer
Piment d'Espelette
etwas Wasser 



Und weiter geht es mit der Zubereitung der einzelnen Komponenten...

Zubereitung Riesling-Huhn

1. Den Ofen auf 200° Grad vorheizen. Das Huhn gründlich waschen und anschließend trocken tupfen. 

2. In einem separaten Gefäß Persisches Blausalt und schwarzen Pfeffer mischen.

3. Das Huhn innen und außen mit dem Arganöl einstreichen und kräftig mit der Salz-Pfeffer-Mischung einreiben.

4. Das halbe Glas Riesling in das Gefäß des Hähnchenbräters geben (dasselbe Prinzip, wie beim Beer-Butt-Chicken) und das Hähnchen darauf setzen.

5. Nun 45 bis 60 Minuten im Ofen garen.

6. Anschließend den Göttergatten darum bitten das Huhn zu tranchieren ;)


Zubereitung Filoteigtaschen mit Kartoffel-Schafskäse-Stampf

1. Den Schafskäse in Würfel schneiden und die Knoblauchzehe mit der Presse pressen. Beides zu den gestampften Kartoffeln geben und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

2. Die Filoteigblätter auf der Packung nehmen, zwei beiseite legen und die restlichen Blätter in ein feuchtes Küchenhandtuch einschlagen. Somit trocknen sie nicht aus.

3. Mit den beiden entnommenen Blättern geht es jetzt weiter. Das erste Blatt auf ein großes Brett legen und dünn mit Butter bepinseln. Das zweite Blatt nun darauflegen und leicht andrücken. Die beiden Blätter nun in vier gleich große Rechtecke schneiden. Dazu habe ich einen Pizzaroller verwendet.

4. Jedes dieser Vierecke nun dünn mit dem Pesto alla Genovese bestreichen. Anschließend 1-2 EL von der Kartoffelmasse zu einem Rechteck formen und in die Mitte geben. Nun zu einer kleinen Rolle aufrollen und mit der Nahtseite nach unten auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen.

5. Nachdem ihr alle Blätter verarbeitet habe, nehmt ihr das verquirlte Ei und streicht damit jede Rolle oben ein wenig ein. Nun nur noch mit dem Schwarzkümmel bestreuen und ca. 20 Minuten goldbraun backen.


Zubereitung Mango-Tomatensauce

1. Die Mango schälen und in grobe Stücke schneiden.

2. Die Tomaten vom Strunk befreien und dort kreuzweise einritzen. In eine Schüssel legen und mit kochendem Wasser übergießen. Kurz stehen lassen, dann abkippen und die Haut von den Tomaten abziehen.

3. Die enthäuteten Tomaten vierteln und die Kerne entfernen. Nun nur noch in grobe Stücke teilen.

4. Den Ingwer in Scheiben schneiden.

5. Öl in einem Topf erhitzen und die Zwiebeln andünsten. Nach 1-2 Minuten kommen Ingwer, Knoblauch und Chilischote dazu.

6. Nun Mango und Tomaten dazu geben und mit geschlossenem Deckel 10 bis 15 Minuten einkochen lassen. Wenn es zu dick wird, etwas Wasser dazu geben.

7. Anschließend die Sauce pürieren und mit Persischem Blausalz, Pfeffer und Piment d'Espelette abschmecken.



So und wenn ihr diesen Koch-Marathon hinter euch habt, habt ihr euch dieses wirklich köstliche Gericht auch verdient.

Wie gefällt euch mein Hauptgericht? Habt ihr Lust es nachzukochen? Freue mich über eure Kommentare.



10. Juni 2013

Die METRO Kochherausforderung - die Vorspeise 2013

Hallo ihr Lieben,

vor Kurzem erreichte mich eine E-Mail mit folgendem Betreff: "Die METRO Kochherausforderung - bist du wieder dabei?"

Die E-Mail kam von keiner geringeren als Anna Maria Friedhoff, zuständig u.a. für Social Media bei der METRO.

Eine Entscheidung war innerhalb von wenigen Sekunden getroffen und sagte ich prompt zu.

Denn schon meine erste Teilnahme hat mega viel Spaß gemacht. Meine Beiträge vom letzten Mal:

die Vorspeise
der Hauptgang
das Dessert

Für die Neulinge unter euch, die noch nicht wissen, worum es bei der METRO Kochherausforderung geht, gibt es hier [klick] weitere Infos. Um es kurz zu fassen, es geht darum, dass ich eine Box mit verschiedenen mit vorher unbekannten Lebensmitteln zur Verfügung gestellt bekommen und mir daraus etwas Schönes überlegen darf.

Bei Facebook [klick] hatte ich euch ja schon ein Bild von dem Inhalt der Kochkiste gezeigt.

Folgende Produkte befanden sich dieses Mal in der METRO Box:

1 Freiland-Huhn
Kartoffeln
Tomaten
Ingwer
Baby-Spinat
1 Flasche Riesling
Arganöl
1 Flugmango
Filo/Yufka-Teigblätter
1 Glas Pesto alla Genovese
Persisches Blausalz
(auf manchen Blogs habe ich gesehen, dass teilweise noch Brausepulver mit in der Box drin war, das war es bei mir aber nicht!)

Alles in allem ein toller Mix und ein paar sehr besondere Zutaten, wie z.B. das Arganöl oder das blaue Salz. Daran werde ich noch etwas länger meine Freude haben.

Nachdem ich einen Plan über die Verwendung geschmiedet hatte, habe ich mich schnurstracks in die Küche begeben und kam erst drei Stunden später wieder raus!

Kredenzt habe ich uns:


Salat vom Baby-Spinat mit Fleischtomaten und Mango an Arganöl-Passionsfruchtessig-Ingwer-Vinaigrette getoppt mit Schwarzkümmel

Französisches Riesling-Huhn mit leichter Arganöl-Salzkruste, dazu Filoteigtaschen gefüllt mit Kartoffel-Schafskäse-Stampf an Mango-Tomatensauce

Da ich mit diesen beiden Gängen schon alle Zutaten verwendet hatte, gibt es in dieser Runde der METRO Kochherausforderung kein Dessert von mir.

Ich nehme an, ihr seid nun sowohl an den Bildern als auch an den Rezepten interessiert. Da will ich natürlich mal nicht so sein und spanne euch nicht länger auf die Folter.



Rezept: Salat vom Baby-Spinat mit Fleischtomaten und Mango an Arganöl-Passionsfruchtessig-Ingwer-Vinaigrette getoppt mit Schwarzkümmel

Zutaten (für zwei Personen)
4 Handvoll Baby-Spinat
1/2 Mango, geschält und gewürfelt
1/2 Fleischtomate, in vier Scheiben geschnitten
Arganöl
Passionsfruchtessig
ein fingerkuppengroßes Stück Ingwer
Persisches Blausalz
frischer schwarzer Pfeffer
1/2 TL Piment d'Espelette
1 TL Schwarzkümmel

Zubereitung
1. Den Baby-Spinat waschen, trocken schütteln und auf zwei kleinen Tellern anrichten.

2. Die Tomatenscheiben und die Mangowürfel darüber drapieren.

3. Nun ein Dressing aus folgenden Zutaten herstellen: 6 EL Arganöl, 3 EL Passionsfruchtessig, geriebenem frischem Ingwer, ein paar Prisen persischem Blausalz, frischem schwarzem Pfeffer und Piment d'Espelette.

4. Die Vinaigrette über den Salat geben und anschließend mit Schwarzkümmel bestreuen.



Wie gefällt euch meine Vorspeise? Meinem Herzblatt und Mitgenießer hat es sehr gut geschmeckt.

So und weil es so schön ist, spanne ich euch doch noch etwas auf die Folter und zeige euch den Hauptgang erst an einem anderen Tag. Also stay tuned!

Übrigens nehme ich mit diesem Rezept beim Blog Event von Homemade and Baked zum Thema Salat teil.




7. Juni 2013

Geschenke aus der Küche: Rhabarber-Ketchup

Hallo ihr Lieben,

der regelmäßige Leser weiß, dass ich gerne Küchengeschenke zubereite. 

Neben der Mühe, die ich mir z.B. bei Küchentausch-Aktionen, wie "Post aus meiner Küche" oder der Zubereitung eines Geschenkkorbes für ein Familienmitglied zu Weihnachten gebe, brauche ich sonst normalerweise keinen besonderen Anlass, um stundenlang in der Küche zu verschwinden und mit einer tollen selbst gemachten Kleinigkeit wieder herauszukommen.

Der einzige Unterschied zwischen diesen "vorsätzlichen" Handlungen und den spontanen Aktionen ist lediglich der, dass ich mir vielleicht etwas mehr Mühe mit der Deko und der Verpackung gebe, wenn ich vorhabe, das Endprodukt zu verschenken. Da werden mitunter sogar Labels gestaltet und gedruckt. Aber ich denke, das geht da jedem ähnlich, wenn es "nur" für einen selber ist, wird an der Deko etwas gespart.

Aus diesem Grund hat das Küchengeschenk, welches ich euch heute vorstellen möchte, auch nur ein handschriftlich beschriebenes Papierlabel. Ich hoffe, ihr seht es mir nach ;)

Um genau zu sein, möchte ich euch heute das Rezept für einen wunderbaren Rhabarber-Ketchup vorstellen.


Das Rezept geisterte letztes Jahr schon durch die Blogger-Szene. Da die Saison dann aber schon zu Ende war, kam ich folglich nicht zum Nachkochen.

Aber aufgeschoben ist ja nicht gleichzusetzen mit aufgehoben. Und so kam es, dass ich (die sonst allerhöchsten Mal Curry-Ketchup, wenn überhaupt isst) selber Ketchup kochte.

Am Anfang war ich etwas skeptisch. Denn nach dem eigentlichen Kochprozess vernahm meine Nase nur eine säuerliche Essignote.

Aber als der Ketchup dann fertig abgekühlt war und ich final probieren konnte, war ich froh mich an den Ketchup ran gewagt zu haben. Den er schmeckt echt lecker. Sehr fruchtig und würzig. Und den Rhabarber schmeckt man eigentlich nicht raus.

Also nur Mut!

Das Original-Rezept stammt von Christina, vom Blog Feines Gemüse.

Rhabarber-Ketchup
(Quelle: http://feines-gemuese.blogspot.de/2012/05/rhabarber-tomaten-ketchup.html)

Zutaten
750 g Rhabarber, geschält und in grobe Stücken geschnitten
250 g passierte Tomaten
150 g Schalotten, grob gehackt (Original: Zwiebeln)
200 ml Rotweinessig
1 Messerspitze gemahlene Nelken (Original: 3 Nelken)
2 Lorbeerblätter
1 TL Senfkörner
270 g Zucker (Original: 250 g Zucker)
Salz
frischer Pfeffer

evtl. 1 TL Speisestärke (Original: Guarkernmehl)

Zubereitung
1. Rhabarber, passierte Tomaten, Schalotten und Essig in einen Topf geben und 5 Minuten aufkochen lassen.
2. Anschließend Zucker, Salz und Pfeffer hinzugeben und unterrühren.
3. Nun die restlichen Gewürze (Nelke, Lorbeerblatt, Senfkorn) in einen Einweg-Teebeutel geben, verschließen und mit in den Topf geben.
4. Das Ganze nun innerhalb von 45 Minuten auf mittlerer bis niedriger Stufe einkochen.
5. Anschließend den Teebeutel entfernen und fein pürieren.
6. Bei mir war der Ketchup anfangs etwas zu flüssig. Ich habe dann etwas davon in ein Glas abgefüllt und mit 1 TL Speisestärke vermengt. Das Gemisch hab ich dann zum Ketchup zurückgegeben und untergerührt. Danach war die Konsistenz für mich perfekt.

Generell finde ich den Ketchup wirklich toll. Allerdings war ich über die Menge an Zucker etwas irritiert. Den Anteil habe ich sogar noch eigenständig erhöht, weil ich es anfangs zu sauer fand.


Nächstes Mal würde ich glaube ich 50 ml weniger Rotweinessig nehmen und gucken, ob ich einen Teil des Zuckers anderweitig ersetzen kann.

Habt ihr eine Idee, womit ich den Zucker ersetzen könnte?