13. Juli 2013

Weiße Schokoladentarte mit Blaubeeren nach Annik Wecker für den Großeltern-Besuch

Hallo ihr Lieben,

vor Kurzem kündigten sich die Großeltern meines Freundes für einen Hamburg-Besuch an.  Neben allerlei Erkundigungen, Ausflügen und Restaurantbesuchen gehört dazu auch mindestens einmal ein gemütlicher Kaffee & Kuchen Nachmittag. 

Um den Kuchen kümmere ich mich in diesem Fall natürlich persönlich drum. Denn ich möchte ja einen guten Eindruck machen.

Doch womit schindet man Eindruck?

Diese Frage ist nämlich gar nicht so einfach zu beantworten. Zu groß ist die Auswahl an Kuchen, Tartes, Torten und Co. Und somit ist es auch gar nicht so leicht, eine Entscheidung zu fällen.

Zuerst hatte ich einen Blueberry Cheesecake im Sinn, z.B. nach diesem Rezept hier {klick}.

Aber ich denke, dass da jede Omi ihr eigenes, jahrelang erprobtes Rezept hat, und habe dann für mich entschieden, dass ein Käsekuchen, der dann auch noch einen amerikanischen Touch hat, nicht das Richtige ist für die Kaffeetafel.

Also habe ich mal wieder in einem meiner liebsten Backbücher geblättert, und zwar dem von Annik Wecker. 

Hängen geblieben bin ich bei einer weißen Schokoladentarte mit Blaubeeren. Wie sich schlussendlich herausstellte eine sehr leckere, sommerlich frische Tarte.

Da die Tarte so schnell verputzt war, habe ich dieses Mal nur ein Foto für euch.


Weiße Schokoladentarte mit Blaubeeren
(Quelle: Anniks göttliche Kuchen von Annik Wecker)

Zutaten

Mürbeteig
100 g kalte Butter
70 g Zucker
1 Prise Salz
1 Ei, Größe M
200 g Mehl
2 EL gemahlene Nüsse nach Wahl

Füllung
300 g weiße Schokolade
500 g Creme Fraîche 
4 Eigelb

Blaubeerbelag
450 g frische Blaubeeren
1 EL Speisestärke
80 g Zucker
1 Spritzer frischer Zitronensaft
1 Prise Salz

Zubereitung

1. Zuerst geht es an die Herstellung des Mürbeteigs. Dazu das Mehl in eine Schüssel geben und mit Zucker, Salz und gemahlenen Nüssen vermischen. Dann formt ihr eine Mulde in der Mitte und gebt die Butter (in Stückchen) und das Ei dazu und verknetet den Teig rasch zu einer Kugel. Das Ganze geht natürlich auch mit der Küchenmaschine. Der Teig wandert dann für 30 Minuten in den Kühlschrank. Anschließend fettet ihr eine Tarteform (am besten mit herausnehmbarem Boden) ein und kleidet sie mit dem Teig aus. Nachdem die Tarte dann etwa 30 Minuten im Tiefkühler durchgekühlt ist, backt ihr sie bei 175° Grad für 16 Minuten blind vor. Dann kann der Boden erst mal abkühlen.

2. Für die Füllung hackt ihr die Schokolade grob und schmelzt sie über einem warmen Wasserbad. Die geschmolzene Schokolade verrührt ihr mit der Creme Fraîche in einer Schüssel und rührt anschließend nacheinander die Eigelbe drunter. Die Füllung wird nun auf dem Tarteboden verteilt und 20 Minuten bei 140° Grad gebacken. Danach muss die Masse vollständig abkühlen.

3. In der Zwischenzeit könnt ihr die Blaubeeren behutsam waschen und ggf. von Stielen befreien.

4. Für den Blaubeerbelag vermischt ihr die Stärke zusammen mit dem Zucker in einem Topf und rührt das Gemisch mit 130 ml Wasser, dem Zitronensaft und dem Salz glatt.

5. Dann kocht ihr dieses Gemisch bei geringer Hitze kurz auf. Nehmt es vom Herd und rührt die Blaubeeren drunter. Der Blaubeerenbelag wird dann gleichmäßig auf der Tarte verteilt. Und am besten lasst ihr die Tarte über Nacht durchkühlen.

Die Zubereitung der Tarte ist zwar recht zeitintensiv, lässt sich aber gut einen Tag vorher zubereiten, dass man keinen Stress bekommt. 

Ich habe viel Lob für die Tarte bekommen und werde sie bestimmt bald mal wieder machen.

Was sind denn so eure Tipps, was man den Großeltern auf der Kaffeetafel auftischen kann?! Ich bin gespannt.



Kommentare:

  1. Mensch, die hab ich ja auch schon ewig nicht mehr gebacken. Dabei ist sie so gut. Danke für die Erinnerung!
    Herzliche Grüße,
    Dani

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  2. Hallo Sarah, ich wollte mich an dieser Stelle herzlichst für dieses tolle Rezept bedanken. Das ist einer der besten Kuchen den ich jemals gegessen habe! Gerade mache ich ihn schon wieder, mittlerweile bestimmt zum 6-7 mal. Geburtstage von Freunden eignen sich dafür immer besonders gut. Und bei allen die ihn bisher gegessen haben kommt er richtig gut an.

    Liebe Grüße unbekannterweise...Katja

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