24. Juni 2014

[City Guide] Kopenhagen 2014 - mein Reisebericht



Hallo ihr Lieben,

über Pfingsten waren der Liebste und ich für ein paar Tage im wunderschönen Kopenhagen.

Das habe ich direkt zum Anlass genommen und einen kleinen City Guide für euch geschrieben.

Viel Spaß beim Lesen!


Kopenhagen
Kopenhagen 2014 - Sortedams Dossering
Anreise

Angereist sind wir direkt von Hamburg mit dem Zug. Wir hatten Glück und haben Tickets zum Sparpreis ergattert. Wer, wie wir, seine Reisen gerne etwas im Voraus bucht, ist gut beraten dasselbe auch bei den Zugtickets zu tun. Die Tickets werden immer exakt drei Monate vorher online gestellt. Hier hat man also meistens die beste Chance auf günstige Tickets.

Unterkunft

Gewohnt haben wir in einer schönen Altbauwohnung im Stadtteil Norrebro. Das Zimmer haben wir über AirBnB gebucht. Das Zimmer hatte eine super Lage und war nicht so teuer.

Essen & Trinken

Café 22

Das Café 22 liegt im Stadtteil Norrebro, direkt am Sortedams Fluss. Man kann sowohl drinnen, als auch draußen sitzen - und fast direkt am Fluss.
Am Wochenende bietet das Café ein tolles Brunchbuffet für 98,- Dänische Kronen (ca. 13,- €) an. Was für dänische Verhältnisse sehr günstig ist!
Das Buffet enthält eine tolle Auswahl an kalten und warmen Speisen. Es gab superleckeres Brot, Käse, Wurst, Lachs, Frikadellen, Obst, verschiedene Salate
(Nudelsalat etc.), Rührei, Bacon, Würstchen, Pancakes, Joghurt, Müsli und kalte Getränke in Form von Wasser und Saft. Heißgetränke werden extra bestellt. Wer auf der Suche nach einem leckeren Brunch zu relativ günstigen Preisen ist, wird hier fündig.

Sortedam Dossering 21
2200 København


Brunch
Frühstücksbuffet im Café 22
Restaurant Krebsegaarden

Der Kopenhagen Trip war übrigens mein Geburtstagsgeschenk. Deswegen waren wir auch einmal abends sehr schick essen. Und zwar im Krebsegaarden. Das Restaurant gehört mit zur Gallerie Krebsen, die sich im Hinterhof des Gebäudes befindet. Das Restaurant wiederum befindet sich im schönen Stadtteil Vesterbro und im Übrigen sind in derselben Straße noch weitere tolle Restaurants und Bars. Das Konzept des Restaurants orientiert sich immer an den laufenden Ausstellungen der Gallerie. Somit bekommt man ein Menü kredenzt, welches durch die aktuelle Kunstausstellung inspiriert ist. Eine wirklich sehr tolle Idee! Die aktuelle Ausstellung läuft unter dem Thema „Krebsens Spring Exhibition“ und so erhielten wir ein frühlingshaftes Menü. Entschieden haben wir uns für
ein Tastermenü. Das Prinzip ist ganz einfach: Man wählt eine gewisse Anzahl an Gängen aus und bekommt alles in etwas kleineren Größen serviert. So kann man viel mehr probieren und dem Gaumen schmeichelt. Letztendlich hatten wir sechs verschiedene Gänge mit begleitenden Weinen. Das Essen und die Weine waren wirklich hervorragend. Und die beiden Betreiber Mats und Carsten waren perfekte Gastgeber. Das Restaurant ist ein echtes Highlight und ich empfehle es uneingeschränkt weiter.

Studiestræde 17
1455 København


Erste Vorspeise: Krebsfleisch mit köstlichem Gemüse
Dinner
Zweite Vorspeise: Spargelcremesuppe mit wildem Spargel
Dinner
Dritte Vorspeise: Fetacreme auf Brot mit Tapenade
Erster Hauptgang: Scholle mit Frühlingsgemüse und Rote Bete-Grapefruit Sauce

Zweiter Hauptgang: Perlhuhn mit Pilzen und Reis
Rum Club

In derselben Straße, wie das Restaurant Krebsegaarden, befindet sich die Bar Rum Club. Da mein Freund seit neustem ein großer Fan von hochwertigen Rumsorten ist,
sind wir dort nach dem fantastischen Dinner eingekehrt. Mit über 300 verschiedenen Sorten Rum im Angebot, die pur oder als Cocktail genossen werden können,
mussten wir uns erstmal beraten lassen, bevor wir bestellen konnten. Verköstigt haben wir vier wunderbare Sorten Rum. Das Ambiente in der Bar ist wirklich sehr schick und entspannt. Und ich würde auf jeden Fall wiederkommen!

Studiestræde 5
1455 København


Torvehallerne

In der Nähe der Bahnstation Norreport befinden sich die beiden Foodhallen Torvehallerne. Hier gibt es lauter Leckereien, die das Foodieherz höher schlagen lassen.
Neben typischen Marktständen, die Käse- und Wurstspezialitäten, Fisch, Fleisch und Delikatessen verkaufen, gibt es auch eine Menge Stände, die Essen verkaufen.
Z.B. Sushi, Tapas, italienische Köstlichkeiten, einen Argentinier, Bäckereien und Patisserien. Und sogar ein Restaurant, das nur Paleo Mahlzeiten verkauft, findet sich hier.
Wir haben uns am ersten Abend leckeres Sushi gegönnt. Und einmal haben wir uns bei einer der Bäckereien mit Frühstück eingedeckt. Die Markthallen laden zum Stöbern und Verweilen ein.
Eine uneingeschränkte Empfehlung!

Frederiksborggade 21
1360 København


Torvehallerne
Eingang Torvehallerne

Torvehallerne
Impressionen Torvehallerne

Sushi
Leckeres Sushi zum Dinner

Bäckerei
Verführerische Auslage beim Bäcker
Underwood Ink Café

Das Café befindet sich in der Straße, in der wir auch gewohnt haben. Den Tipp hatten wir von unserer Vermieterin bekommen. So haben wir uns hier oft abends noch ein Bier als Absacker gegönnt. Und auch der Kaffee war sehr lecker. Das Café ist eine typische Stundentenkneipe mit recht günstigen Preisen.
Solltet ihr mal in der Nähe sein, schaut ruhig mal vorbei.

Ryesgade 30 A
2200 København

Was natürlich nicht fehlen darf, ist ein Hot Dog von einem der vielen Buden!


Hot Dog
Original Dänischer Hot Dog

Außerdem waren wir im Tivoli im Wagamama essen – eine meiner liebsten Asian Fastfood Ketten. Eine Reihe an günstigen Studentenbars befindet sich in Norrebro in der Norrebrogade und den dazugehörigen Seitenstraßen.


Japanisches Essen
Lecker wie immer - Wagamama
Shopping

Wer skandinavisches Design liebt, wird hier auf jeden Fall ein neues Shoppingmekka finden. Neben den großen Einkaufsstraßen, in der Innenstadt, kann man auch ganz hervorragend in Norrebro, in der Norrebrogade und den dazugehörigen Seitenstraßen stöbern. Mein Tipp für die Innenstadt: die Straße Kronprinsensgade mal genauer erkunden, hier tümmelt sich dänische Mode!

Sightseeing

Wir haben die Stadt mit gemieteten Fahrrädern erkundet. Das schont den Geldbeutel (weil der öffentliche Nahverkehr recht teuer ist) und die Füße tun am Ende des Tages nicht so doll weh. Wir haben uns ein bisschen treiben lassen, aber natürlich trotzdem ein bisschen Sightseeing gemacht.


Fahrrad
Mein Fahrrad für das Wochenende

Fahrrad Parkhaus
Fahrrad Parkhaus in der Innenstadt

Wir waren im Tivoli, was ich aber nur eingeschränkt empfehlen kann. Hierbei handelt es sich um einen Vergnügungspark, der schön angelegt ist. Aber nachdem man einmal Eintritt bezahlt hat (knapp12,- €) muss man für jeden Fahrgeschäft noch einmal extra zahlen.

Die kleine Meerjungfrau haben wir auch gesehen. Für ein Foto war die junge Dame aber zu gut besucht.

Dem alternativen Hippie Stadtteil Christiania haben wir auch einen Besuch abgestattet. Hier hat es uns gut gefallen. Eine sehr entspannte Atmosphäre herrscht in der Kommune. In der Mitte war ein Platz mit Bühne und diversen Essensständen, wo wir uns eine kleine Pause gegönnt haben.

Außerdem haben wir einmal eine etwas längere Radtour in Kauf genommen und sind zu einem Strand geradelt und haben dort etwas entspannt. Einfach mal „Strandpromenaden“ bei Google Maps eingeben und losfahren. Es lohnt sich! (Adresse: Strandpromenaden, 2100 København).

Wer auch etwas vom royalen Kopenhagen mitbekommen möchte, sollte sich die Wachablöse am Schloss Amalienburg nicht entgehen lassen. Dieses findet täglich um 12 Uhr statt. Aber nur wenn die Königin Zuhause ist (dann weht die dänische Flagge). Die Wachablöse war nett anzusehen, die in London vor dem Buckingham Palace hat mir aber besser gefallen.

Generelles

Wer nach Kopenhagen oder Dänemark allgemein fährt, sollte das nötige Kleingeld mitnehmen! Kopenhagen ist wirklich die teuerste Stadt, in der ich jemals war. Sogar teurer als London! Mal davon abgesehen, dass Alkohol in Skandinavien generell teuer ist aufgrund der hohen Steuern, ist alles andere auch ebenfalls sehr teuer.

Mit einem Fahrrad kann man die Stadt sehr gut erkunden. Das Fahrradnetz ist gut ausgebaut, teils sogar besser als die Gehwege. Und ein Fahrrad zu mieten, ist verhältnismäßig günstig.

Ich hoffe, mein kleiner Reiseführer hat euch gut gefallen. Wart ihr denn schon mal in Kopenhagen? Bin natürlich auch gerne an euren Tipps interessiert.

Denn eins ist sicher: Ich komme wieder!

1 Kommentar:

  1. Reisen, besonders Städtereisen sind genau mein Ding. Auch weil sie nicht sooo ausschweifend sind.Ich finde, dass ein paar Tage viel mehr im Kopf bleiben als wochenlanges Strandgelage.
    Kopenhagen kannte ich nicht. Deine Beschreibung hat mich gut hineingeführt. Und mit dem Rad eine Stadt erkunden, ist genau mein Ding. Und stimmt, die Füße werden geschont und danach tut einem nix weh.
    Mit der Bildergalerie ist man so richtig dort gewesen. Hat mir gefallen!
    Und das Essen super, bis auf die Hotdog-Semmel, gut alles muss man ja auch nicht mögen.
    Marianne

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