31. Mai 2017

Meine ersten Versuche in Sachen "moody Food Photography" und meine Top 10 Tipps für schöne Foodfotos

Hallo ihr Lieben,

wer meinen Blog schon ein wenig länger verfolgt, weiß, dass meine Foodfotos nicht immer so ausgesehen haben, wie sie heute aussehen.

Meine ersten Blogbeiträge enthielten eine Menge unscharfer Bilder mit ziemlich wilden Bildkompositionen. Und auch mit dem Thema Bildbearbeitung hatte ich mich bis dato nicht wirklich auseinandergesetzt. Besagte Beiträge findet ihr, wenn ihr sehr weit runterscrollt zu meinen Bloganfängen 2011/2012...

Damit man die Entwicklung meines Blogs nach wie vor sehen kann, habe ich diese Beiträge nie gelöscht.

Hier seht ihr mal einen kleinen Vergleich von damals und heute ;)

Top 10 Tipps für schöne Foodfotos

Hier kann man die Entwicklung meiner Foodbilder gut erkennen denke ich ;D
links: 2016; rechts: 2011

Da sich mit den Jahren die Foodfotografie zu einem geliebten Hobby entwickelt hat (gegessen habe ich eh schon immer gerne), versuche ich mich hier natürlich auch ein wenig weiterzuentwickeln.

Food Photography Workshop light and dark moody Photography

Um meine Foodfotografie Kenntnisse zu verbessern, war ich vor Kurzem bei einem Workshop
zum Thema "Light & Dark Moody Photography" - Fotoset gestylt von Katharina Küllmer
 

Aus diesem Grund habe ich Ende Mai einen Workshop zum Thema "Light & Dark Moody Photography" von und mit Katharina Küllmer (vom Blog Ess.Raum) und Emilia von Wnuck Lipinski (vom Blog Emilia und die Detektive) besucht.

Das Thema dark & moody Photography (dunkle und stimmungsvolle Fotografie) interessiert mich schon länger. So richtig rangewagt an dunkle Aufnahmen habe ich mich bisher allerdings nicht wirklich. Doch damit ist jetzt Schluss!

Nach einem sehr kurzweiligen und informativen Vortrag, was es mit stimmungsvoller Fotografie auf sich hat und wie man leckere Speisen gekonnt "dark & moody" in Szene setzt, durfte das Gelernte direkt in die Praxis umgesetzt werden und es wurde wild fotografiert.

Hier seht ihr ein paar Bilder, die ich während des Workshops aufgenommen habe:

Hummus Cracker frisches Obst und Gemüse

Super leckere Verpflegung während des Workshops - hier zu sehen: köstlichstes Hummus

knusprige Cracker zum Hummus dippen

Da möchte man sich am liebsten gleich einen Cracker nehmen und das leckere Hummus dippen =)

Sommerzeit ist Brombeerzeit

Sehen diese Brombeeren nicht zum Anbeißen aus?!!!
Leckere Schnittchen mit Pesto und Tomaten Marmelade

Leckere Schnittchen mit veganem Pesto und Tomatenmarmelade
Danke an mein Handmodel (Leena vom Blog Happy Work Stories)

Und hier seht ihr die beiden Sets, die ich beim Workshop aufgebaut und fotografiert habe:

mediterrane Brotzeit mit Tomaten Marmelade

Eine mediterrane Brotzeit mit köstlichster Tomaten Marmelade und knusprigem Landbrot.
Viva Italia!
mediterrane Brotzeit mit Tomaten Marmelade

hier noch einmal eine Nahaufnahme des köstlichen Schnittchens =)

Und mein Lieblingsbild vom Workshop:

Brownies mit Blüten und Pfefferbeeren

Brownies mit Blüten und Pfefferbeeren

Damit ihr beim Anblick der Bilder nicht nur einen wässrigen Mund bekommt, sondern vielleicht auch Lust bekommen habt an euren Fotografiekenntnisse zu feilen, habe ich euch dazu mal meine Top 10 Tipps notiert. Teils orientiere ich mich daran schon seit einigen Jahren. Und ein paar neue Tipps, Impulse und Inspirationen habe ich natürlich auch im Workshop von Katharina und Emilia bekommen und gelernt.

Hier folgen meine Top 10 Tipps
für schöne Foodfotos:

  1. Meine Bilder fotografiere ich fast ausschließlich mit einem Stativ. Zu Anfang hatte ich ein etwas klappriges Modell für Anfänger. Mittlerweile nutze ich dieses stabile Exemplar von der Marke Manfrotto * [klick] und den passenden 3-Wege-Neiger * [klick] und kann beides uneingeschränkt empfehlen. Auch Overhead-Shots sind mit diesem Stativ möglich.
  2. Bis auf einige Ausnahmen im Winter fotografiere ich wirklich alles bei Tageslicht. Das Licht ist einfach schöner und das Endergebnis wirkt natürlicher. Falls alle Stränge reißen, nutze ich dieses Tageslichtlampenset * [klick].
  3. Nicht nur das Licht an sich ist wichtig, sondern auch der Einfallswinkel des Lichts. Einen interessanten Blickwinkel könnt ihr zum Beispiel erzielen, indem ihr das Licht von verschiedenen Seiten auf euer Hauptmotiv richtet. Auf meinen Bildern kommt das Licht meistens von der Seite oder von hinten als Gegenlicht. Am besten probiert ihr hier aus, was gut zu der Stimmung eurer Bilder passt.
  4. Um harte Schatten zu vermeiden und zu dunkle Stellen im Bild besser aufzuhellen, empfehle ich euch einen Diffusor und einen Reflektor zu benutzen. Aktuell benutze ich dieses Set * [klick]. Das ist besonders praktisch, da es gleich mehrere Reflektoren enthält. Günstige Alternativen können z.B. Gardinen, dünne Stofftücher, Alufolie und auch Styroporplatten sein. 
  5. Nicht nur mit einer Spiegelreflexkamera lassen sich schöne Foodfotos aufnehmen. Auch mit Systemkamera, Digitalkamera und Handy kann man schöne Motive festhalten. Mit passenden Apps, wie z.B. Snapseed können die Bilder sogar direkt auf dem Handy bearbeitet werden.
  6. Bilder wirken interessanter, wenn sich der Bildaufbau am sogenannten goldenen Schnitt orientiert. Damit gemeint ist eine Bildaufteilung, in der das Hauptmotiv nur ein Drittel des gesamten Bildes einnimmt. Damit können Bilder harmonischer und interessanter wirken. Man spricht hier auch von der "Drittelregel".
  7. Für stimmungsvolle Fotos solltet ihr euch vorab überlegen, welche Botschaft oder welche Stimmung ihr mit den Fotos transportieren wollt. Inspirationen können hier zum Beispiel Jahreszeiten oder auch bestimmte Anlässe (Geburtstage etc.) sein. Hiernach sollten dann auch die Requisiten ausgewählt werden.
  8. Die Auswahl eurer Fotorequisiten sollte innerhalb einer Farbfamilie erfolgen. Dadurch kann eine bestimmte Stimmung noch besser eingefangen werden und die Bilder wirken dadurch harmonischer.
  9. Bilder wirken lebendiger, wenn man mit verschiedenen Texturen arbeitet und spielt. Und auch mal kleine "Makel", wie z.B. Krümel oder ein benutztes Messer in die Bilder einbaut. Dadurch wirken Bilder viel natürlicher.
  10. Mit wenig Material- und Geldeinsatz lassen sich wunderschöne Fotountergründe ganz einfach selber herstellen. Stöbert einfach mal im Baumarkt bei den Holzresten. Diese lassen sich nach Lust und Laune mit Farbe, Tapeten und auch Spachtelmasse individualisieren. Und auch matte Poster, auf denen Holzbretter o.Ä. zu sehen ist, eignen sich gut als Fotountergrund. 

Ich hoffe, euch hat mein Blogbeitrag gefallen. Falls ihr Fragen zum Thema Foodfotografie im Allgemeinen habt oder zu etwas Technischem, wie z.B. meiner Fotoausrüstung, dann meldet euch gerne bei mir.

Im nächsten Beitrag gibt es dann auch wieder ein Rezept für euch und ich zeige euch meinen ersten Versuch in Sachen dark & moody Photography.

Alles Liebe

Eure Sarah

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25. Mai 2017

Schokokuss Muffins // Hi Hat Muffins

Hallo ihr Lieben,

vor Kurzem hat meine beste Freundin einen runden Geburtstag gefeiert und mich gebeten Muffins zu ihrem Partybuffet beizusteuern.

Schokokuss Muffins oder auch Hi Hat Muffins

Schokokuss Muffins oder auch Hi Hat Muffins

Da habe ich natürlich nicht lange gefackelt und ihr sofort zugesagt.

Schokokuss Muffins oder auch Hi Hat Muffins

Schokolade trifft auf...

Als es dann an die Rezeptrecherche ging, habe ich mich allerdings etwas schwer getan, weil ich natürlich etwas Besonderes zu ihrem besonderen Geburtstag backen wollte.

Schokokuss Muffins oder auch Hi Hat Muffins

eine cremige Schokokuss Haube =)

Da man mit Schokolade nie etwas falsch machen kann und Schokoküsse auf Feiern auch immer gut ankommen, habe ich mich für eine Kombination aus beidem entschieden: Schokokuss Muffins oder auch Hi Hat Muffins genannt.

Schokokuss Muffins oder auch Hi Hat Muffins

super lecker und einfach gemacht!

Das Rezept habe ich bei Sallys Tortenwelt [klick] gefunden und bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden, deswegen teile ich das Rezept sehr gerne mit euch.

Schokokuss Muffins oder auch Hi Hat Muffins

Viel Spaß beim Nachmachen!

Schokokuss Muffins


Rezeptquelle: Sally Tortenwelt [klick]

Zutaten für 12 Muffins


Teig

150 g Butter, weich
150 g Zucker
1 Prise Salz
1 TL Vanilleextrakt
2 Eier, Raumtemperatur
160 g Mehl Typ 405
30 g Backkakao
1/4 TL Natron
100 g Schokodrops, backfest

Schokokussmasse

3 Eiweiß
1 Prise Salz
200 g Puderzucker, am besten gesiebt
1/2 TL Weinsteinbackpulver
300 g Zartbitterkuvertüre
10 g Palmin

außerdem

1 Muffinblech
12 Papierförmchen für Muffins
1 Spritzbeutel
1 sehr breite Lochtülle, bei mir diese * [klick]

Zubereitung


Teig: Die Butter mit Zucker, Vanilleextrakt und Salz cremig rühren. Und nach und nach die Eier einzeln unterrühren. In einer zweiten Schüssel die trockenen Zutaten mischen und diese nach und nach unter die feuchten Zutaten rühren. Den Teig gleichmäßig auf zwölf Muffin Förmchen aufteilen und bei 175° Grad Ober- und Unterhitze etwa 20 Minuten backen. Danach vollständig auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Schokokussmasse: Das Eiweiß zusammen mit Salz und Puderzucker in eine Metallschüssel geben. Diese über ein Wasserbad stellen und für 10 Minuten langsam erhitzen. Dabei die ganze Zeit mit einem Schneebesen rühren, damit sich alles gut verbindet und das Eiweiß nicht stockt. Nach 10 Minuten das Weinsteinbackpulver dazugeben und weitere fünf Minuten rühren. Im Anschluss vom Herd nehmen und die Masse nun mithilfe eines Standmixers oder Handrührgeräts sehr steif schlagen, bis sich Spitzen bilden. Das dauert ungefähr 10 Minuten und ist mit einem Handmixer sehr mühsam.

Die Masse im Anschluss in einen Spritzbeutel mit sehr breiter Lochtülle füllen und gleichmäßig kleine "Hüte" auf die Muffins spritzen. Am besten außen anfangen und sich zur Mitte hin "hocharbeiten". Mit der Schokokussmasse müsst ihr ein bisschen haushalten, damit es wirklich für alle 12 Muffins reicht. Sobald die Schokokussmasse aufgespritzt wurde, kommen die Muffins für 30 Minuten zum Durchkühlen in den Kühlschrank. In der Zwischenzeit kann die Schokoladenglasur vorbereitet werden. Dafür die Kuvertüre zusammen mit dem Palmin langsam über einem Wasserbad schmelzen lassen.

Zur Fertigstellung füllt ihr die geschmolzene Kuvertüre am besten in ein hohes Behältnis, z.B. ein Glas. Nun tunkt ihr jeden Muffin einzeln in die Schokolade und lasst das Ganze auf zuerst bei Raumtemperatur und später dann noch für mindestens 30 Minuten im Kühlschrank fest werden. Dann kann auch schon probiert werden =)

Bei den Partygästen meiner besten Freundin kamen die Schokokuss Muffins auf jeden Fall mega gut an. Einige Leute haben mir nicht geglaubt, dass ich die Muffins zum ersten Mal gebacken habe, was ich als Kompliment aufgefasst habe =)

Alles Liebe

Eure Sarah

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15. Mai 2017

[Hamburg Tipp] Bobby's Burger HH

Hallo ihr Lieben,

wir schreiben den 15. Mai, der Monat ist zur Hälfte rum und somit wird es hier mal wieder allerhöchste Zeit für einen Hamburg Tipp [klick].

Diesen Monat geht es in das schöne Winterhude und es gibt Burger, Baby ;)

Vor ein paar Wochen waren Herr Krisenherd und ich spontan zu Besuch bei Bobby's Burger HH [klick]. Dort hat uns beiden sehr gut gefallen. Deswegen möchte ich euch diesen coolen Burgerladen nicht länger vorenthalten.

Hamburg Tipp Bobbys Burger HH
leckere Burger gibt es bei Bobby's Burger HH!

Bei Bobby's Burger HH findet ihr alles, was das Burger Liebhaber Herz höher schlagen lässt.

Für mich gab es einen Mushroom Burger, Süßkartoffel Pommes und Trüffel Mayo. Irgendwie bestelle ich diese Kombi immer in Burgerläden. Zum einen, weil es für mich nichts Besseres gibt und zum anderen kann man die verschiedenen Burgerläden so besser miteinander vergleichen.

Und was soll ich sagen, Bobby's Burger HH hat den Geschmacks- und Vergleichstest erfolgreich bestanden - ich komme gerne wieder.

Neben leckeren Burger und den passenden Beilagen gibt es bei Bobby's Burger HH auch jede Menge leckerer Cocktails. Ich habe zwar keinen probiert, muss das bei einem weiteren Besuch aber dringend nachholen.

Die leckeren Burger gibt es hier:

Bobby's Burger HH
Hudtwalckerstraße 28
22299 Hamburg

Lasst es euch schmecken!

Alles Liebe

Eure Sarah


12. Mai 2017

[After Work Meal] Low Carb Rolle gefüllt mit grünem Spargel, Erdbeeren und Kochschinken

Hallo ihr Lieben,

pünktlich zum bald nahenden Feierabend gibt es hier heute wieder ein #afterworkmeal für euch.

Vor Kurzem hatte ich euch bei Instagram [klick] mal wieder mein Abendessen gezeigt.

Es gab eine leckere mediterrane low carb Rolle mit getrockneten Tomaten, Rucola und Serranoschinken. Das Rezept dazu habe ich euch bereits vor drei Jahren gezeigt, nämlich hier [klick].

Low Carb Rolle gefüllt mit grünem Spargel, Erdbeeren und Kochschinken
Low Carb Rolle gefüllt mit grünem Spargel, Erdbeeren und Kochschinken

Neben der bereits erwähnten Rolle, liebe ich auch die Variante mit Spinat und Lachs [klick] sehr.

Da besagte Rezepte bei euch so gut angekommen sind, habe ich mir mal wieder etwas Neues in Sachen low carb Rolle einfallen lassen und präsentiere euch heute eine super saisonale Variante mit grünem Spargel, Erdbeeren und Kochschinken.

Low Carb Rolle gefüllt mit grünem Spargel, Erdbeeren und Kochschinken
Rezept für die schnelle Feierabendküche

Hier folgt das Rezept:

Low Carb Rolle gefüllt mit grünem Spargel,
Erdbeeren und Kochschinken


Zutaten für 1 Rolle


für die Rolle

7 Eier (L)
1 kleiner Schluck Milch
65 g geriebener Parmesan
Salz
Pfeffer

für die Füllung

100 g grüner Spargel, das harte Ende entfernt und blanchiert
165 g Kochschinken in dünnen Scheiben
50 g Erdbeeren, in Scheiben geschnitten
200 g Frischkäse, Natur
10 g Baby Spinat, gewaschen und abgetrocknet
Salz Pfeffer

Zubereitung

Den Ofen auf 200° Grad Ober- und Unterhitze vorheizen und ein großes Backblech mit Backpapier belegen.

Die Eier zusammen mit der Milch verquirlen. Salzen, pfeffern und den geriebenen Käse unterrühren. Auf dem Backblech gleichmäßig verteilen. Die Masse ist ein bisschen flüssig, also am besten nicht so viel wackeln. Anschließend in den Ofen schieben und etwa 15 Minuten backen, bis die Masse gestockt ist. Im Anschluss aus dem Ofen nehmen und auf ein sauberes Geschirrhandtuch stürzen. Von der breiten Seite her zu einer lockeren Rolle aufrollen und für etwa 15 Minuten auskühlen lassen. Danach vorsichtig wieder aus dem Handtuch auswickeln und das Backpapier vorsichtig abziehen. Falls das Omelette ein bisschen auseinander gelaufen ist, könnt ihr es vor dem Füllen mit einem Messer zurechtschneiden.

Zum Füllen das Omelette dünn mit dem Frischkäse bestreichen, und zwar bis zum Rand. Salzen und pfeffern. Und dann gleichmäßig das komplette Omelette mit Kochschinken und Baby Spinat belegen. Im oberen Drittel den Spargel und die Erdbeeren gleichmäßig auf der langen Seite verteilen. Dann von der breiten Seite her sehr eng aufrollen.Mithilfe eines scharfen Messers in 10 bis 12 gleich breite Scheiben schneiden. Zum besseren Halt helfen hier Zahnstocher. Bis zum Servieren im Kühlschrank aufbewahren.

Ich hoffe, euch gefällt das Rezept.

Alles Liebe

Eure Sarah
7. Mai 2017

Rhabarber Vanillepudding Tartelettes mit Streuseln

Hallo ihr Lieben,

Ostersonntag ist die Fastenzeit endlich zu Ende gegangen.

Rhabarber Vanillepudding Tartelettes mit Streuseln

Rhabarber Vanillepudding Tartelettes mit Streuseln

Ich schreibe "endlich", weil ich während der Fastenzeit auf zugesetzten Zucker verzichtet habe. Das hat mal mehr, mal weniger gut geklappt, denn in vielen verarbeiteten Produkten versteckt sich eine Menge Zucker und das ist auf den ersten Blick nicht immer so offensichtlich ... Aber in Bezug auf Süßigkeiten und Kuchen bin ich standhaft geblieben und habe wirklich 40 Tage lange nicht genascht.

Rhabarber Vanillepudding Tartelettes mit Streuseln

mit dem Ende der Fastenzeit darf wieder genascht werden =)

Das war ganz schön hart. Besonders als die Rhabarberzeit anfing und ich keinen Kuchen backen konnte. Der Zuckerverzicht tat mir und meinem Körper allerdings richtig gut und nach Ende der Fastenzeit weiß ich Kuchen und Süßigkeiten nun mehr zu schätzen.

Rhabarber Vanillepudding Tartelettes mit Streuseln

die Kombination aus saurem Rhabarber und cremigem Pudding ist superlecker!

Mein erstes selbst gebackenes Werk nach meiner persönlichen Challenge sind diese leckeren Rhabarber Vanillepudding Tartelettes.

Rhabarber Vanillepudding Tartelettes mit Streuseln

der knusprige Crumbleteig rundet das Ganze ab

Die Tartelettes habe ich in kleinen Backformen gebacken. Diese habe ich schon seit einigen Jahren, benutze sie aber viel zu selten. Grund genug sie mal wieder aus dem Schrank zu holen.

Rhabarber Vanillepudding Tartelettes mit Streuseln

Lasst es euch schmecken!

Die Kombination aus cremigem Vanillepudding, süßsaurem Rhabarber und knusprigem Mürbeteig passt wirklich ganz wunderbar zusammen und wird hiermit in mein Standard Rhabarberrepertoire aufgenommen.

Hier folgt das Rezept für euch:

Rhabarber Vanillepudding Tartelettes mit Streuseln


Zutaten für vier Tartelettes


Teig:

150 g Butter, geschmolzen
225 g Mehl Typ 405
100 g Zucker
1 TL Vanillezucker
1 Prise Salz

Füllung: 

200 g Rhabarber, in kleine Stücke geschnitten und mit
2 EL Vanillezucker vermischt

Vanillepudding

250 ml Milch
1 Vanilleschote, ausgekratzt
60 g Zucker
3 Eigelbe
25 g Maisstärke
25 g Butter, in Stücken geschnitten

außerdem

Butter zum Einfetten der Backformen

Zubereitung


Zuerst wird die Vanillepudding Füllung zubereitet, da diese etwas abkühlen muss. Hierzu die Milch mit dem Mark einer Vanilleschote und 30 g Zucker aufkochen.

Die Eigelbe mit der Maisstärke und dem restlichen Zucker (30 g) glatt rühren und mithilfe eines Schneebesens unter die aufgekochte Vanillemilch rühren. Und zwar eine gute Minute - solange bis die Masse andickt und von der Konsistenz an einen Pudding erinnert. Dann vom Herd ziehen und die Butter unter die Masse rühren. Den noch heißen Pudding mit einem Stück Frischhaltefolie bedecken, damit sich keine Haut bildet.

Weiter geht es mit dem Teig. Hierfür alle Zutaten miteinander vermischen und zu einem krümeligen Crumbleteig verkneten. Entweder mit den Händen, einem Handmixer mit Knethaken oder einen Küchenmaschine (ebenfalls mit den Knethaken).

Die Tartelette Formen großzügig mit Butter einfetten. Den Teig fünfteln (ja!) und vier Teile davon auf die vier Formen aufteilen. Mit den Fingern in der Form festdrücken und dabei einen dünnen Randformen.

Jetzt geht es ans Füllen. Den Vanillepudding gleichmäßig auf die vier Formen aufteilen und mit der Rückseite eines Teelöffels o.Ä. glatt streichen. Darauf gleichmäßig die Rhabarberstücken verteilen. Den Abschluss bildet das letzte Fünftel des Teiges. Einfach auf jeden Tarteletteboden ein paar Streusel verteilen.

Im Anschluss bei 180° Grad Ober- und Unterhitze für circa 40 Minuten im Ofen backen. Anschließend auf einem Kuchengitter auskühlen lassen, bevor die Tartelettes aus der Form gelöst werden können.

Viel Spaß beim Nachmachen ihr Lieben!!!

Genießt die Rhabarber Saison =)

Alles Liebe

Eure Sarah