Hallo ihr Lieben,
aufgrund der eisigen Temperaturen in Hamburg, gibt es heute mal wieder Suppe...
Was bis vor ein paar Jahren noch völlig unvorstellbar war, ist heute Realität: Rote Bete hält gelegentlich Einzug in meinen Speiseplan.
Aufgrund einer kleinen Erkältung vor ein paar Wochen wurde ich im Bezug auf Rote Bete sogar richtig experimentierfreudig und kochte kurzerhand eine Rote Bete Suppe mit Kokosmilch.
Klingt für den ein oder anderen vielleicht etwas gewagt auf den ersten Blick. Die Kombination der bodenständigen, säuerlichen Roten Bete und der cremigen Kokosmilch harmonieren aber sehr gut. Probiert es ruhig mal aus.
Und ich weiß nicht, ob es nur an der Roten Bete lag, aber meine Erkältung hat sich nach dem Genuss der Suppe recht schnell verabschiedet.
Rote Bete Suppe mit Kokosmilch
Zutaten für 2 Personen
250 g vorgegarte Rote Bete
1 kleine rote Zwiebel
1 kleines Stück Ingwer
500-600 ml Gemüsebrühe
150-200 ml Kokosmilch
Salz
Pfeffer
etwas Zucker
Piment d'Espelette
Öl
Zubereitung
1. Rote Bete in kleine Stücken schneiden. Zwiebel würfeln und Ingwer grob hacken.
2. Öl in einem Topf erhitzen und die Zwiebel glasig dünsten. Ingwer dazugeben und ebenfalls kurz mit dünsten. Rote Bete unterrühren, kurz warm werden lassen und mit Brühe aufgießen. Etwa 8 bis 10 Minuten köcheln lassen und anschließend mit dem Pürierstab pürieren.
3. Temperatur runterdrehen und die Kokosmilch unterrühren. Jetzt nicht mehr aufkochen. Mit Salz, Pfeffer, ggf. Zucker (falls zu sauer) und Piment d'Espelette abschmecken.
4. In Schüssel füllen und mit einem zusätzlichen Klecks Kokosmilch servieren.
Da fällt mir beim Niederschreiben des Rezeptes gerade mal auf, dass das Rezept sogar vegan ist. Also ran an den Speck... äh an die Rote Bete ;)
Bis zum nächsten Mal!
24. Februar 2014
22. Februar 2014
Zu Gast bei... heute mit Conny von Moment in a Jelly Jar
Hallo ihr Lieben,
die Woche ist schon wieder wie im Flug vergangen und heute geht der zweite Gastpost meiner Reihe "Zu Gast bei..." online!
Mit dabei ist dieses Mal Conny von www.inajellyjar.com - sie war übrigens die Erste, die sich bei mir gemeldet hat, nachdem ich verkündet habe, dass ich Gastblogger suche.
Viel Spaß beim Lesen und schaut doch mal bei Conny vorbei >>>
- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -
Liebe Conny, stell uns doch bitte kurz deinen Blog vor.
Was für eine Ehre für mich, heute hinter Sarahs Krisenherd stehen zu dürfen! Mein Name ist Conny und normalerweise schreibe ich auf www.inajellyjar.com über meine Koch- & Backabenteuer. Gemeinsam mit meinen beiden Liebsten (Freund und Katze) lebe ich in einem kleinen Landhaus in Salzburg und bin somit ein richtiges Landei. Meinen Blog Moment In a Jelly Jar gibt es nun seit etwa 8 Monaten und seitdem freue ich mich jeden Tag über mein Herzprojekt. Hauptsächlich geht’s um süße Sachen jeder Art, ab und zu mischt sich aber auch mein Freund Moritz ein und postet seine herzhaften Lieblingsgerichte. Als Ausgleich sozusagen.
Wie bist du eigentlich zum Bloggen gekommen?
Gebacken habe ich schon immer gerne. Als ich allerdings in einer schwierigen Lebensphase, die mir mehr Kraft abverlangte als ich hatte, täglich mehrmals zum Schneebesen griff und damit nicht nur meine Familie, sondern auch die Nachbarn, Postboten und andere mehr oder wenig unbekannte Menschen mit Süßem versorgte, musste sich etwas ändern. Backen war wie Therapie und am Ende entstand der Blog, sozusagen als Zentrum aller positiven Dinge, die ich damals so dringend brauchte.
Mit dabei ist dieses Mal Conny von www.inajellyjar.com - sie war übrigens die Erste, die sich bei mir gemeldet hat, nachdem ich verkündet habe, dass ich Gastblogger suche.
Viel Spaß beim Lesen und schaut doch mal bei Conny vorbei >>>
- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -
Liebe Conny, stell uns doch bitte kurz deinen Blog vor.
Was für eine Ehre für mich, heute hinter Sarahs Krisenherd stehen zu dürfen! Mein Name ist Conny und normalerweise schreibe ich auf www.inajellyjar.com über meine Koch- & Backabenteuer. Gemeinsam mit meinen beiden Liebsten (Freund und Katze) lebe ich in einem kleinen Landhaus in Salzburg und bin somit ein richtiges Landei. Meinen Blog Moment In a Jelly Jar gibt es nun seit etwa 8 Monaten und seitdem freue ich mich jeden Tag über mein Herzprojekt. Hauptsächlich geht’s um süße Sachen jeder Art, ab und zu mischt sich aber auch mein Freund Moritz ein und postet seine herzhaften Lieblingsgerichte. Als Ausgleich sozusagen.
Wie bist du eigentlich zum Bloggen gekommen?
Gebacken habe ich schon immer gerne. Als ich allerdings in einer schwierigen Lebensphase, die mir mehr Kraft abverlangte als ich hatte, täglich mehrmals zum Schneebesen griff und damit nicht nur meine Familie, sondern auch die Nachbarn, Postboten und andere mehr oder wenig unbekannte Menschen mit Süßem versorgte, musste sich etwas ändern. Backen war wie Therapie und am Ende entstand der Blog, sozusagen als Zentrum aller positiven Dinge, die ich damals so dringend brauchte.
Was treibst du so, wenn du nicht gerade bloggst?
Ganz ehrlich? Ganzschön viel, wie ich des Öfteren gesagt bekomme. Ich
arbeite in der Marketing-Branche und gehe an den Wochenenden studieren.
Wenn dann noch Zeit bleibt, verbringe ich die am liebsten bei ausgiebigen
Flohmarktouren oder Spielenachmittagen mit Moritz.
Inwiefern hat sich dein Back-/Kochhorizont erweitert seitdem du bloggst?
Gerne würde ich sagen: „Ach nöööö, gar nicht - alles ist so wie
immer und bei mir zu Hause werden Torten immer in perfekter Manier
serviert!“ Aber um ehrlich zu sein, habe ich seit dem Bloggen gelernt,
dass das Auge auch mitisst - mehr als man denkt! Ein kleines Nüsslein da
oder ein Tupfen Schokolade dort, das macht einen riesen Unterschied!
Nicht nur auf Fotos, sondern auch auf dem eigenen Teller. Seit dem
ertappe ich mich auch oft bei Restaurantbesuchen dabei, die lieblose
Darbringung der Desserts zu kritisieren…
Was ist dein ultimatives Lieblingsrezept und womit kann man dich jagen?
Mein Lieblingsrezept ist so einfach wie raffiniert: Spaghetti mit süßer
Tomatensoße und gebackenem Ricotta. Es ist so lecker, dass Moritz und
ich beim Essen sprichwörtlich immer in Lobesgesänge ausbrechen. Gar
nicht mag ich Rosenkohl und Ingwer. Um den Ingwer tut es mir bisschen
Leid, denn eigentlich würd ich ihn gerne mögen…
Quadruple Chocolate Cake - für 2 Tortenformen á 22 cm Durchmesser
Zutaten Böden
300 g weiche Butter
300 g Kristallzucker
140 g feiner brauner Zucker
100 g Trinkschokolade mit Zimtgeschmack
3 Eier
160 ml Buttermilch
1 Pkg. Vanillezucker
330 g Mehl
2 TL Backpulver
1 TL Natron
½ TL Salz
Zutaten Crèmes
500 g Mascarpone
500 g Speisetopfen (Also Quark)
Staubzucker nach Belieben
Jeweils 150 g weiße, Vollmilch- und Zartbitterschokolade plus etwas mehr für die Verzierung
nach Belieben grob zerstoßene Karamellbonbons
Etwas Amaretto
Zuerst bereiten wir die Böden zu. Dafür den Backofen auf 170°
Ober-/Unterhitze vorheizen und die Tortenformen mit Backpapier auslegen
bzw. einfetten. Ich habe dafür den Durchmesser der Böden auf das
Papier übertragen, ein Stück davon auf den Backform-Boden gelegt und die
Seitenwände mit Butter eingestrichen. Butter mit den beiden
Zuckersorten schaumig schlagen, die Eier einzeln unterrühren. In einer
separaten Schüssel den Kakao mit Buttermilch, Vanillezucker und 60 ml
Wasser glatt verrühren. In einer weiteren Schüssel werden noch Mehl,
Backpulver, Natron und Salz vermischt. Nun das Mehl und die
Kakao-Buttermilch-Mischung abwechselnd zur Eiermasse geben. Ist der Teig
schön gleichmäßig vermischt, ab mit ihm in die beiden Tortenformen. Den
Teig schön glatt streichen und auf mittlerer Schiene etwa 35-40 Minuten
backen. Stäbchenprobe nicht vergessen! Sind die Kuchen fertig gebacken,
stürzt sie auf ein Kuchengitter und lasst sie ganz auskühlen.
Während die Tortenböden auskühlen, geht’s ran an die Cremes. Für das
Grundrezept habe ich die Mascarpone mit dem Topfen und ein paar
Esslöffel Staubzucker schaumig aufgeschlagen. Bitte variiert selbst nach eurem Geschmack - manche mögen‘s ja bekanntlich etwas süßer oder herber.
Nacheinander nun die Schokoladensorten schmelzen, entweder in der
Mikrowelle in Sekundenintervallen, oder so wie ich mikrowellenlos über
dem Wasserbad. Bei der weißen Schokolade ist besondere Vorsicht geboten, sie benötigt etwas sanftere Hitze zum Schmelzen. Die
Grundcreme nun in drei etwa gleichgroße Portionen teilen und jeweils
mit der geschmolzenen weißen, der Vollmilch- und der
Zartbitterschokolade vermengen. Ich habe das übrigens hintereinander in
der Küchenmaschine gemacht.
Als Nächstes die Kuchen mit einem Wellenschliffmesser mittig teilen, sodass vier Tortenböden entstehen. (ich überlasse das immer Moritz, weil ich für diesen Arbeitsschritt eindeutig zwei linke Hände habe…)
Den ersten Tortenboden mit ein bis zwei Esslöffeln Amaretto beträufeln,
die zartbittere Schokocreme darauf verteilen und bis an den Rand
gleichmäßig glatt streichen. Den zweiten Tortenboden darauf geben,
Amaretto darüber und die Vollmilchschoko-Creme drauf verteilen. Dasselbe gilt natürlich noch für die letzte Schicht der weißen Schokolade
und den Tortenboden-Deckel. Wir sind schon fast am Ziel! Mit
der übrigen Schokolade noch flink ein Muster auf den Deckel gespritzt
und mit Karamellbonbons bestreut kann der Kuchen schon einer hungrigen
Meute präsentiert werden.
Dieses Exemplar kam übrigens mit ins Büro und war schon vor der ersten Kaffeepause verputzt!
- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -
Liebe Conny, vielen Dank für deinen super Beitrag! Beim Anblick deines Cakes läuft mir das Wasser im Mund zusammen.
Hüpft doch auch mal rüber zu Conny. Hier geht es entlang >>>
Labels:
Gastbeitrag
,
Gastblogger
,
Kuchen und Torten
,
Schokolade
,
Zu Gast bei...
18. Februar 2014
Typisch Norddeutsch: Grünkohl mit Kasseler und Mettenden
Hallo ihr Lieben,
als Nordlicht freue ich mich jedes Jahr auf den ersten Frost und die beginnende Grünkohlzeit.
Diesen Winter kam mir eine ganz verrückte Idee, und zwar mal nicht die quick and dirty Variante mit Grünkohl aus der Dose zu machen. Diesen Winter wollte ich den frischen Grünkohl mal komplett selber einkochen und zubereiten.
Da es sich hierbei fast um eine Tagesaufgabe handelt, hatte ich tatkräftige Unterstützung vom Lieblingsmann.
Bepackt mit 2 Kilo frischem Grünkohl vom Markt, Kassler, Mettenden und Kartoffeln ging es ans Werk.
Dabei habe ich mich an die Zubereitung von lecker.de gehalten, siehe hier {klick}.
Da sich in Hamburg schon so langsam der Frühling bemerkbar macht, blogge ich heute schnell das Rezept für...
Grünkohl mit Kasseler, Mettenden und Röstkartoffeln
Rezeptquelle: http://www.lecker.de/kochen/gemuese/bildergalerie-2846115-gemuese-kochen/Gruenkohl-Rezept-mit-Kochwurst-und-Kasseler-so-geht-s.html
Zutaten für 6 bis 8 Personen
2 kg frischer Grünkohl, geputzt
3 Zwiebeln
Butterschmalz zum Anbraten
400 ml Fleischbrühe, evtl. mehr, um das Anbrennen zu verhindern
1,5 kg Kasselerkotelett mit Knochen
8 Mettenden oder Kochwürste
Senf
Salz
Pfeffer
Zucker
1 kg kleine Pellkartoffeln, schon geschält
Zubereitung
1. Zuerst den Grünkohl erneut gründlich waschen, damit es später beim Essen nicht zwischen den Zähnen knirscht. Bei der Menge geht das am besten in der Badewanne. Anschließend das Wasser ablassen und den Grünkohl abtropfen lassen. Nun die Grünkohlblätter verlesen und zu dicke Strünke und Blattrippen entfernen. Am besten mit der Hand.
2. In einem großen Kochtopf Salzwasser aufsetzen und den Grünkohl portionsweise 2 Minuten blanchieren. Abgießen, abschrecken und abtropfen lassen. Dazu habe ich eine Salatschleuder verwendet. Anschließend grob hacken und beiseitestellen bis der komplette Grünkohl blanchiert wurde.
3. Die Zwiebeln würfeln und in 2 EL Butterschmalz in einem Bräter glasig dünsten, Grünkohl unterrühren und 400 ml Brühe dazugießen. Das Ganze aufkochen.
4. Den Kasseler waschen und auf dem Grünkohl platzieren. Deckel auf den Bräter legen und zugedeckt ca. 1,5 Stunden garen. Gelegentlich umrühren und ggf. etwas Brühe nachgießen, damit nichts am Boden festbrennt.
5. 30 Minuten vor Ende der Garzeit die Mettenden dazugeben und mitgaren. Nach Ende der Garzeit mit Senf, Salz und Pfeffer abschmecken.
6. Für die Röstkartoffeln 2 EL Butterschmalz in einer Pfanne erhitzen. Kartoffeln schön knusprig braten. Wer mag, gibt etwas Zucker zum Karamellisieren dazu. Anschließend mit Salz und Pfeffer abschmecken.
7. Zum Servieren den Kassler vom Knochen lösen und in Scheiben schneiden. Zusammen mit einer Wurst, ordentlich Grünkohl und Röstkartoffeln servieren. Dazu passt gut ein kühles Bier.
Wie sieht es bei euch aus, esst ihr auch so gerne Grünkohl, wie ich? Oder kann man euch damit jagen?
als Nordlicht freue ich mich jedes Jahr auf den ersten Frost und die beginnende Grünkohlzeit.
Diesen Winter kam mir eine ganz verrückte Idee, und zwar mal nicht die quick and dirty Variante mit Grünkohl aus der Dose zu machen. Diesen Winter wollte ich den frischen Grünkohl mal komplett selber einkochen und zubereiten.
Da es sich hierbei fast um eine Tagesaufgabe handelt, hatte ich tatkräftige Unterstützung vom Lieblingsmann.
Bepackt mit 2 Kilo frischem Grünkohl vom Markt, Kassler, Mettenden und Kartoffeln ging es ans Werk.
Dabei habe ich mich an die Zubereitung von lecker.de gehalten, siehe hier {klick}.
Da sich in Hamburg schon so langsam der Frühling bemerkbar macht, blogge ich heute schnell das Rezept für...
Grünkohl mit Kasseler, Mettenden und Röstkartoffeln
Rezeptquelle: http://www.lecker.de/kochen/gemuese/bildergalerie-2846115-gemuese-kochen/Gruenkohl-Rezept-mit-Kochwurst-und-Kasseler-so-geht-s.html
Zutaten für 6 bis 8 Personen
2 kg frischer Grünkohl, geputzt
3 Zwiebeln
Butterschmalz zum Anbraten
400 ml Fleischbrühe, evtl. mehr, um das Anbrennen zu verhindern
1,5 kg Kasselerkotelett mit Knochen
8 Mettenden oder Kochwürste
Senf
Salz
Pfeffer
Zucker
1 kg kleine Pellkartoffeln, schon geschält
Zubereitung
1. Zuerst den Grünkohl erneut gründlich waschen, damit es später beim Essen nicht zwischen den Zähnen knirscht. Bei der Menge geht das am besten in der Badewanne. Anschließend das Wasser ablassen und den Grünkohl abtropfen lassen. Nun die Grünkohlblätter verlesen und zu dicke Strünke und Blattrippen entfernen. Am besten mit der Hand.
2. In einem großen Kochtopf Salzwasser aufsetzen und den Grünkohl portionsweise 2 Minuten blanchieren. Abgießen, abschrecken und abtropfen lassen. Dazu habe ich eine Salatschleuder verwendet. Anschließend grob hacken und beiseitestellen bis der komplette Grünkohl blanchiert wurde.
3. Die Zwiebeln würfeln und in 2 EL Butterschmalz in einem Bräter glasig dünsten, Grünkohl unterrühren und 400 ml Brühe dazugießen. Das Ganze aufkochen.
4. Den Kasseler waschen und auf dem Grünkohl platzieren. Deckel auf den Bräter legen und zugedeckt ca. 1,5 Stunden garen. Gelegentlich umrühren und ggf. etwas Brühe nachgießen, damit nichts am Boden festbrennt.
5. 30 Minuten vor Ende der Garzeit die Mettenden dazugeben und mitgaren. Nach Ende der Garzeit mit Senf, Salz und Pfeffer abschmecken.
6. Für die Röstkartoffeln 2 EL Butterschmalz in einer Pfanne erhitzen. Kartoffeln schön knusprig braten. Wer mag, gibt etwas Zucker zum Karamellisieren dazu. Anschließend mit Salz und Pfeffer abschmecken.
7. Zum Servieren den Kassler vom Knochen lösen und in Scheiben schneiden. Zusammen mit einer Wurst, ordentlich Grünkohl und Röstkartoffeln servieren. Dazu passt gut ein kühles Bier.
Wie sieht es bei euch aus, esst ihr auch so gerne Grünkohl, wie ich? Oder kann man euch damit jagen?
Labels:
Grünkohl
,
Norddeutsch
,
Norddeutschland
,
Winter
,
Winterküche
15. Februar 2014
Zu Gast bei... heute mit Julia von Jules Kitchen
Hallo ihr Lieben,
vor Kurzem startete ich einen Aufruf, denn ich war auf der Suche nach lieben Gastbloggern für meinen Krisenherd. In meinem Posteingang befanden sich nach kurzer Zeit bereits viele liebe Mails. Und so gibt es hier in den nächsten Wochen immer samstags einen Gastbeitrag.
Als ersten Gast, darf ich heute Julia vom Blog Jules Kitchen bei mir begrüßen.
Ich habe sie gebeten mir ein paar Fragen zu beantworten und uns ein leckeres Rezept vorzustellen.
Viel Spaß beim Lesen und schaut unbedingt bei Jules vorbei!
- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -
Liebe Jules, stell uns doch bitte kurz deinen Blog vor.
Liebe Jules, 1000 Dank für deinen super Beitrag. Da ich ein großer Pilz-Fan bin, werde ich dein Gericht bestimmt mal nachkochen.
Schaut unbedingt auf Jules' Blog vorbei ---> Jules Kitchen.
vor Kurzem startete ich einen Aufruf, denn ich war auf der Suche nach lieben Gastbloggern für meinen Krisenherd. In meinem Posteingang befanden sich nach kurzer Zeit bereits viele liebe Mails. Und so gibt es hier in den nächsten Wochen immer samstags einen Gastbeitrag.
Als ersten Gast, darf ich heute Julia vom Blog Jules Kitchen bei mir begrüßen.
Ich habe sie gebeten mir ein paar Fragen zu beantworten und uns ein leckeres Rezept vorzustellen.
Viel Spaß beim Lesen und schaut unbedingt bei Jules vorbei!
- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -
Liebe Jules, stell uns doch bitte kurz deinen Blog vor.
Hallo liebe „Krisenherd-Leser“,
heute darf ich euch einmal eine Leckerei aus meiner
Küche präsentieren.
Ich bin Jules vonhttp://jules-kitchen.blogspot.de/. Ich wohne mit meinem liebsten Ehemännchen in
der besten Stadt im Ruhrgebiet und habe meinen Foodblog erst im September
letzten Jahres gegründet!
Wie bist du eigentlich zum Bloggen gekommen?
Nachdem ich
in der Küche immer wieder neue Rezepte ausprobiert, neue Kochbücher und
-Zeitschriften angeschleppt, eingekocht, eingeweckt, selbst hergestellt und
natürlich am aller aller meisten darüber gesprochen habe, was ich noch alles
machen möchte und wo wir überhaupt was & wann essen und einkaufen müssen,
konnte das Ehemännchen mir nicht mehr so recht folgen. Und Lust darauf zu antworten hatte er auch schon
nicht mehr, die Hauptsache ist: Es gibt pünktlich Essen; am liebsten mit
Fleisch und generell schmackhaft darf es auch gerne sein.
Was gibt es also Besseres, als ein Kochtagebuch im
Internet zu erstellen? Und wenn's von anderen gelesen und verfolgt wird, umso
besser. Also habe ich mich bemüht, besonders schön zu
kochen und anzurichten und, was viel schwieriger ist, auch ein appetitliches
Bild zu fotografieren. Da musste mir aber manchmal das Ehemännchen helfen, denn
er hat Ersten die Kamera und zweitens bin ich nicht sonderlich geübt darin (was
sich jetzt hoffentlich ändern wird).
In meinem Foodblog geht es hauptsächlich ums
Kochen und um Dinge, die damit zusammenhängen. Kuchen, Muffins, Plätzchen etc.
hauen mich jetzt nicht so vom Hocker, daher wird man diese Kategorie eher nicht
so häufig bei mir antreffen (außer es ist Weihnachten oder ein besonderer
Anlass). Daher habe ich natürlich auch etwas aus meinem
Kochtopf mitgebracht.
Was treibst du so, wenn du nicht gerade bloggst?
Wenn ich nicht gerade blogge, bin ich entweder
arbeiten oder ich treffe mich mit meinen Freundinnen und/oder der Familie. Am
liebsten habe ich es allerdings, wenn alle bei mir um den Esstisch versammelt
sitzen und wir ganz entspannt zusammen essen und etwas trinken.
Inwiefern hat sich dein Back-/Kochhorizont erweitert seitdem du bloggst?
Zu Sarahs Frage, nach dem erweiterten
Kochhintergrund seit Blogbeginn kann ich nur sagen, dass nur weil ich blogge,
sich nichts geändert hat. Ich koche weiterhin saisonal und verwende auch im
Winter keine frischen importierten Himbeeren oder Spargel.
Das ist mir persönlich auch wichtig.
Was ist dein ultimatives Lieblingsrezept und womit kann man dich jagen?
Mein Lieblingsrezept per se gibt es gar nicht, ich
steh allerdings absolut auf Schmorgerichte. Der Favorit ist Coq au vin… Da
könnte ich mich reinlegen. Aber auch für ein zartes, saftiges Steak oder
selbst gemachte Maultaschen lasse ich alles stehen und liegen.Womit man mich absolut jagen kann, ist Rote Bete
und Rosenkohl. Trotz toller Optik und mehrfacher Versuche werden das
Ehemännchen und ich einfach nicht warm mit dem Wintergemüse. Ohhh: Und die Kombination zwischen Obst und
Fleisch, dem kann ich definitiv nichts abgewinnen.
Aber kommen wir doch endlich zum Kern der Sache, dem
Rezept:
Spaghetti
mit Mushroom-Bourgignon
Was man dafür braucht:
2 EL Olivenöl
2 EL weiche Butter
1 kg gemischte Pilze, zerkleinert je nach Wunsch (Scheiben, geviertelt oder halbiert)
2 Karotten, fein gewürfelt
1 Zwiebel, fein gewürfelt
2 Knoblauchzehen, gepresst
300ml Rotwein
400ml Gemüsebrühe
2 EL Tomatenmark
1 TL frischer Thymian (oder 1/2 TL getrockneter Thymian)
1,5 EL Mehl
Salz und Pfeffer
Petersilie oder Schnittlauch nach Geschmack, fein gehackt
2 EL Olivenöl
2 EL weiche Butter
1 kg gemischte Pilze, zerkleinert je nach Wunsch (Scheiben, geviertelt oder halbiert)
2 Karotten, fein gewürfelt
1 Zwiebel, fein gewürfelt
2 Knoblauchzehen, gepresst
300ml Rotwein
400ml Gemüsebrühe
2 EL Tomatenmark
1 TL frischer Thymian (oder 1/2 TL getrockneter Thymian)
1,5 EL Mehl
Salz und Pfeffer
Petersilie oder Schnittlauch nach Geschmack, fein gehackt
Was dafür zu tun ist:
Die Pilze in einer großen Pfanne über hoher Hitze
in 1 EL Olivenöl und 1 EL Butter anbraten, bis sie leicht gebräunt sind, aber
noch keine Flüssigkeit abgeben. (Beim Putzen der Pilze darauf achten, dass
diese mit so wenig Wasser wie möglich in Berührung kommen, sie saugen es auf
und man hat es dann beim Braten ungewollt in der Pfanne). Thymian unterheben, Pilze
herausnehmen und Beiseitestellen. Die Hitze auf mittlere Stufe reduzieren und
in einem großen Topf Zwiebel-und
Karottenwürfel mit 1 EL Olivenöl ca. 10 Min lang dünsten. Gepresste
Knoblauchzehen zugeben und noch kurz weiterbraten. Mit dem Wein aufgießen und
gut umrühren, sodass nichts mehr am Topfboden klebt. Wieder auf hohe Hitze
schalten und die Flüssigkeit ein wenig reduzieren. Tomatenmark, Brühe, Pilze
zugeben. Salzen und pfeffern. 25 min lang kochen lassen, dabei ab und zu
umrühren. Währenddessen mithilfe einer Gabel die restliche Butter mit dem Mehl
verkneten. Nach den 25 min Kochzeit das Mehlgemisch unterrühren und noch 10 min
weiterkochen, gegen Ende der Garzeit 2/3 der frischen Kräuter (Petersilie
und/oder Schnittlauch) unterheben. Nudelwasser aufsetzten, leicht salzen, wenn
es kocht und Pasta nach Packungsangabe garen. Eine Kelle Pastawasser unter das
Bourgigon rühren und die fertige (abgetropfte) Pasta mit der Pilz-Bourgignon
vermengen. Auf Tellern anrichten und mit den restlichen frischen Kräutern
bestreuen.
Guten Appetit!
PS: Jetzt sei noch gesagt, dass ich mich bei Sarah ganz
lieb für die Möglichkeit, auf ihrem Blog zu schreiben, bedanken möchte und ich
würde mich sehr freuen, wenn ihr mich mal auf meinem Blog besuchen würdet! Jules Kitchen.
- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -
- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -
Liebe Jules, 1000 Dank für deinen super Beitrag. Da ich ein großer Pilz-Fan bin, werde ich dein Gericht bestimmt mal nachkochen.
Schaut unbedingt auf Jules' Blog vorbei ---> Jules Kitchen.
Labels:
Gastbeitrag
,
Gastblogger
,
Nudeln
,
Pasta
,
Zu Gast bei...
11. Februar 2014
Himbeer Crumble Tarte aus der neuen Lecker Bakery
Hallo ihr Lieben,
im Januar erschien die neueste Ausgabe der Lecker Bakery. Und wie fast jeder Food Blogger habe ich mir die aktuelle Ausgabe natürlich auch sobald es ging gekauft.
Beim Durchblättern des Heftes sprachen mich sofort eine Vielzahl der Rezepte an "iss mich" "back mich".
Das Wasser lief mir sofort im Mund zusammen beim Anblick des "Fondant au Chocolate mit Marshmallow". Also wurde das gute Stücke direkt ausprobiert. Und was soll ich sagen, es misslang! Der Kuchen wurde trotz penibler Lektüre des Rezeptes ein totales Desaster und landete im Müll. Gut, dass ich dieses Mal die gute Schokolade aus Frankreich zum Backen genommen hatte...
Nach diesem Fehlschlag wollte ich dem Heft noch eine Chance geben und entschied mich für die recht einfach klingende Himbeer Crumble Tarte.
Und was soll ich sagen, sie ist einfach superlecker. Einfach zubereitet, eine angenehme Süße und schön crumblemäßig knusprig.
Das Einzige, was die Redaktion von Lecker vergessen hatte zu vermerken, war die Backtemperatur. Also habe ich etwas herum experimentiert...
Himbeer Crumble Tarte
Quelle: Lecker Bakery 01/2014
Zutaten für eine rechteckige Tarteform
150 g Butter, geschmolzen
außerdem Butter und Brösel zum Einfetten und Bestäuben der Form
225 Mehl, Typ 405
100 g Zucker
1 TL Vanillezucker
1 Prise Salz
75 g gehackte Haselnüsse
225 g tiefgekühlte Himbeeren
Puderzucker zum Bestäuben
Zubereitung
1. Tarteform mit der Butter einfetten und mit Brösel bestäuben.
2. Aus Mehl, Zucker, Vanillezucker, Salz und Butter einen Streuselteig mit mittelgroßen Streuseln kneten. Das geht gut mit den Knethaken des Handrührgeräts.
3. 3/4 des Teiges in die Form füllen und am Boden festdrücken, dabei auch einen Rand formen.
4. Die Hälfte der Haselnusskerne auf dem Boden verteilen. Die Himbeeren auf dem Boden verteilen.
5. Die zweite Hälfte der Haselnüsse unter die restlichen Streusel kneten und über die Himbeeren geben.
6. Bei 180° Grad etwa 35 Minuten backen. Abkühlen lassen und mit Puderzucker bestäuben.
Wie sieht es bei euch aus, habt ihr auch etwas aus dem aktuellen Heft nachgebacken?
Übrigens hat heute eine meiner besten Freundinnen Geburtstag. Leider wohnt sie in einer anderen Stadt, sonst hätte ich ihr heute gerne ein Stück vorbei gebracht =D Happy Birthday Isa!
im Januar erschien die neueste Ausgabe der Lecker Bakery. Und wie fast jeder Food Blogger habe ich mir die aktuelle Ausgabe natürlich auch sobald es ging gekauft.
Beim Durchblättern des Heftes sprachen mich sofort eine Vielzahl der Rezepte an "iss mich" "back mich".
Das Wasser lief mir sofort im Mund zusammen beim Anblick des "Fondant au Chocolate mit Marshmallow". Also wurde das gute Stücke direkt ausprobiert. Und was soll ich sagen, es misslang! Der Kuchen wurde trotz penibler Lektüre des Rezeptes ein totales Desaster und landete im Müll. Gut, dass ich dieses Mal die gute Schokolade aus Frankreich zum Backen genommen hatte...
Nach diesem Fehlschlag wollte ich dem Heft noch eine Chance geben und entschied mich für die recht einfach klingende Himbeer Crumble Tarte.
Und was soll ich sagen, sie ist einfach superlecker. Einfach zubereitet, eine angenehme Süße und schön crumblemäßig knusprig.
Das Einzige, was die Redaktion von Lecker vergessen hatte zu vermerken, war die Backtemperatur. Also habe ich etwas herum experimentiert...
Himbeer Crumble Tarte
Quelle: Lecker Bakery 01/2014
Zutaten für eine rechteckige Tarteform
150 g Butter, geschmolzen
außerdem Butter und Brösel zum Einfetten und Bestäuben der Form
225 Mehl, Typ 405
100 g Zucker
1 TL Vanillezucker
1 Prise Salz
75 g gehackte Haselnüsse
225 g tiefgekühlte Himbeeren
Puderzucker zum Bestäuben
Zubereitung
1. Tarteform mit der Butter einfetten und mit Brösel bestäuben.
2. Aus Mehl, Zucker, Vanillezucker, Salz und Butter einen Streuselteig mit mittelgroßen Streuseln kneten. Das geht gut mit den Knethaken des Handrührgeräts.
3. 3/4 des Teiges in die Form füllen und am Boden festdrücken, dabei auch einen Rand formen.
4. Die Hälfte der Haselnusskerne auf dem Boden verteilen. Die Himbeeren auf dem Boden verteilen.
5. Die zweite Hälfte der Haselnüsse unter die restlichen Streusel kneten und über die Himbeeren geben.
6. Bei 180° Grad etwa 35 Minuten backen. Abkühlen lassen und mit Puderzucker bestäuben.
Wie sieht es bei euch aus, habt ihr auch etwas aus dem aktuellen Heft nachgebacken?
Übrigens hat heute eine meiner besten Freundinnen Geburtstag. Leider wohnt sie in einer anderen Stadt, sonst hätte ich ihr heute gerne ein Stück vorbei gebracht =D Happy Birthday Isa!
Labels:
Crumble
,
Himbeeren
,
Lecker
,
Lecker Bakery
,
Sommerobst
,
Tartes
9. Februar 2014
Geht direkt auf die Hüften, kann man sich aber mal erlauben. Zum Beispiel im Skiurlaub: Graukäsesuppe aus Tirol
Hallo ihr Lieben,
im Beitrag gestern hatte ich ja schon angekündigt, dass auf den Reisebericht hier {klick} noch ein passendes Rezept folgt.
Wenn man den ganzen Tag Ski fährt, hat man sich abends auch etwas Ordentliches zu essen verdient. Deswegen gab es bei uns meistens ein richtiges Menü mit Vorspeise und manchmal machte ein Dessert den krönenden Abschluss.
Mehrmals gab es bei uns eine Graukassuppe als Vorspeise. Ich wusste zwar zuerst nicht so richtig, was mich da erwartet. Aber da ich ein Fan von würzigem Käse bin, ging ich dieses "Risiko" gerne ein.
Graukäse oder Graukas ist übrigens eine Käsespezialität aus Tirol. Es handelt sich hierbei um einen warm gereiften Sauermilchkäse aus roher Magermilch. Der Fettanteil des Käses liegt zwischen 0 und 2 %. In der Suppe, die ich euch gleich vorstelle, wird er allerdings zur Kalorienbombe, versprochen ;) Achso und zum Geschmack ist zu sagen, dass er würzig-säuerlich schmeckt.
So nun genug Theorie, es folgt das Rezept.
Graukäsesuppe
Rezeptquelle: http://www.sennerei-zillertal.at/index.php?id=91
Zutaten für 8 Personen als Vorspeise
500 g Graukäse
4 Schalotten
80 g Butter
80 g Mehl
1 l Rinderbrühe
40 ml Weißwein
250 ml Sahne
250 ml Milch
Pumpernickel
Schnittlauch
Salz
Pfeffer
Muskat
Zubereitung
1. Die Schalotten schälen und in kleine Stücke schneiden. Butter in einem Topf schmelzen und die Schalotten darin gläsig andünsten. Mit dem Mehl bestäuben und kurz anbraten. Dann mit der Rinderbrühe ablöschen und aufkochen.
2. Graukäse in die Suppe bröckeln, Wein hinzu fügen und ein paar Minuten auf mittlerer Flamme mitkochen. Mit dem Pürierstab pürieren.
3. Sahne und Milch hinzu gießen, aber nicht mehr aufkochen. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.
4. Pumpernickel in kleine Würfel schneiden und ohne Fett in einer Pfanne rösten. Die Suppe mit den Pumpernickel Croutons und Schnittlauch Röllchen garnieren.
Übrigens habe ich den Graukäse beim Tiroler Bauernstandl bestellt. Lieferzeit war sehr schnell und der Käse sehr lecker. Ansonsten muss man den Stinkekäse aus Österreich importieren ;) (Keine Werbung).
Ich hoffe, euch gefällt das Rezept. Was sind denn eure liebsten österreichischen Gerichte?
im Beitrag gestern hatte ich ja schon angekündigt, dass auf den Reisebericht hier {klick} noch ein passendes Rezept folgt.
Wenn man den ganzen Tag Ski fährt, hat man sich abends auch etwas Ordentliches zu essen verdient. Deswegen gab es bei uns meistens ein richtiges Menü mit Vorspeise und manchmal machte ein Dessert den krönenden Abschluss.
Mehrmals gab es bei uns eine Graukassuppe als Vorspeise. Ich wusste zwar zuerst nicht so richtig, was mich da erwartet. Aber da ich ein Fan von würzigem Käse bin, ging ich dieses "Risiko" gerne ein.
Graukäse oder Graukas ist übrigens eine Käsespezialität aus Tirol. Es handelt sich hierbei um einen warm gereiften Sauermilchkäse aus roher Magermilch. Der Fettanteil des Käses liegt zwischen 0 und 2 %. In der Suppe, die ich euch gleich vorstelle, wird er allerdings zur Kalorienbombe, versprochen ;) Achso und zum Geschmack ist zu sagen, dass er würzig-säuerlich schmeckt.
So nun genug Theorie, es folgt das Rezept.
Graukäsesuppe
Rezeptquelle: http://www.sennerei-zillertal.at/index.php?id=91
Zutaten für 8 Personen als Vorspeise
500 g Graukäse
4 Schalotten
80 g Butter
80 g Mehl
1 l Rinderbrühe
40 ml Weißwein
250 ml Sahne
250 ml Milch
Pumpernickel
Schnittlauch
Salz
Pfeffer
Muskat
Zubereitung
1. Die Schalotten schälen und in kleine Stücke schneiden. Butter in einem Topf schmelzen und die Schalotten darin gläsig andünsten. Mit dem Mehl bestäuben und kurz anbraten. Dann mit der Rinderbrühe ablöschen und aufkochen.
2. Graukäse in die Suppe bröckeln, Wein hinzu fügen und ein paar Minuten auf mittlerer Flamme mitkochen. Mit dem Pürierstab pürieren.
3. Sahne und Milch hinzu gießen, aber nicht mehr aufkochen. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.
4. Pumpernickel in kleine Würfel schneiden und ohne Fett in einer Pfanne rösten. Die Suppe mit den Pumpernickel Croutons und Schnittlauch Röllchen garnieren.
Übrigens habe ich den Graukäse beim Tiroler Bauernstandl bestellt. Lieferzeit war sehr schnell und der Käse sehr lecker. Ansonsten muss man den Stinkekäse aus Österreich importieren ;) (Keine Werbung).
Ich hoffe, euch gefällt das Rezept. Was sind denn eure liebsten österreichischen Gerichte?
Labels:
Käsesuppe
,
Österreich
,
Reisen
,
Skiurlaub
,
Suppen und Eintöpfe
,
Suppenküche
,
Urlaub
8. Februar 2014
Nach über 10 Jahren wieder auf den Brettern, die die Welt bedeuten. Oder auch Sarahs Reisebericht über ihren Skiurlaub im Kaiserwinkl (Tirol, Österreich)
Hallo ihr Lieben,
nach einer gefühlten Ewigkeit melde ich mich zurück aus der
Abstinenz, und zwar heute mit einem kleinen Reisebericht.
Ende Januar waren der Liebste und ich eine Woche im
Skiurlaub in Österreich. Um genau zu sein im kleinen Dorf Walchsee in der
Region Kaiserwinkl (Tirol).
| ../-7qsd2cQkEkM/UvYOgYZRy_I/AAAAAAAAC4U/DUk1jAaGotY/s1600/SDC15051.JPG |
| Blick aus dem Sessel-Lift auf dem Weg zum Gipfel des "Action Hill" in Kössen |
Für mich war es das erste Mal Ski fahren seit über 10
Jahren. Umso aufgeregter war ich, ob das alles noch so gut klappt, wie damals. Aber bis auf das ich doch um Einiges vorsichtiger geworden
bin und teilweise recht langsam gefahren bin, hat das alles super geklappt. Bin sicher die Berge runtergekommen und es hat großen Spaß
gemacht. So Großen, das wir nächstes Jahr wieder in den Skiurlaub wollen.
Ist halt wie Fahrrad fahren. Das verlernt man auch nicht so
schnell ;)
Hier kommt nun ein kleiner Reisebericht zu unserem
Aufenthalt mit meinen Tipps:
Region
Wie schon bereits anfangs erwähnt, waren wir zu Gast in der
Region Kaiserwinkl. Diese befindet sich in Tirol, Österreich und umfasst die Orte Walchsee (hier haben wir gewohnt), Kössen, Schwendt und
Rettenschöss. Die Region befindet sich etwa 100 km von München entfernt und hat sowohl für Wintersport Fans, als auch für Sommerurlauber
eine Menge zu bieten. Es ist alles sehr idyllisch, ruhig und sehr sauber. In Walchsee gibt es einen großen See, den Walchsee, der im
Winter eine schöne Kulisse bot. Im Sommer kann man auch im See schwimmen. Aufgrund der Tatsache, dass die Region früher eine
Moorlandschaft war, hat der See angeblich eine heilende Wirkung. Alles in allem hat es mir sehr gut dort gefallen und ich
würde die Region auf jeden Fall weiterempfehlen.
Worüber man sich hier aber im Klaren sein sollte, ist, dass
alles sehr weitläufig ist. Konkret bedeutet das, wer ohne Auto anreist (wie wir), ist auf den Skibus und seine Beine angewiesen. Selten
habe ich soviele Fußwege innerhalb einer Woche absolviert…
| ../-spQnvqOHm2k/UvYPUZ7SagI/AAAAAAAAC40/MzPw5yNIB44/s1600/SDC14999.JPG |
| Blick aus dem Apartment am Morgen |
| ../-8D0qqKLADRM/UvYPTBMwX4I/AAAAAAAAC4s/pGxF-VYypWI/s1600/SDC15004.JPG |
| Schöne Landschaft |
Anreise
Glücklicherweise haben wir einen Sparpreis bei der Deutschen
Bahn bekommen und konnten so gemütlich mit dem Zug anreisen. Das erspart einem eine Menge Geld und Stress. Von Hamburg
bis München nahmen wir den ICE und von dort einen Regionalzug bis Kufstein. Netterweise hat uns unsere Vermieterin vom Bahnhof abgeholt.
Falls wir noch einmal in die Region Kaiserwinkl fahren, würden wir allerdings das Auto nehmen. Es ist zwar etwas teurer, als mit der Bahn
zu fahren. Aber wie eben schon erwähnt, war alles sehr sehr weitläufig und ein Auto ist da einfach praktischer, wenn es zum Beispiel um den
Einkauf etc. geht. Wir haben uns hauptsächlich zu Fuß oder mit dem Skibus (der
einmal die Stunde fuhr) fortbewegt. Ein weiterer Punkt, der für die Anreise mit dem Auto
spricht, ist die Tatsache, dass der Skibus nur zwei von sieben möglichen
nutzbaren Skigebieten anfährt.
Unterkunft
Um etwas Geld zu sparen, haben wir uns für ein Apartment mit
Küche zu Selbstverpflegung entschieden. Gewohnt haben wir in der PensionAuerhof, die auf einem Berg in Walchsee liegt und von Martina Fuchs
und ihrem Mann betrieben wird. Wir hatten ein hübsches kleines Apartment, das
mit allem ausgestattet war, was man so brauchte. Sogar WLAN. Allerdings
hatten wir in unserem Apartment nicht so einen guten Empfang. Direkt gegenüber von der Pension war das Skigebiet „Zahmer Kaiser“ und fast
vor der Tür startet eine Langlaufloipe. Da aber zu wenig Schnee im Tal lag,
fand während unserer Woche dort kein Langlauf statt. Zum Lift waren es
auf jeden Fall 20 Minuten zu Fuß. Zur Skibushaltestelle auch. Jedenfalls im
gemütlichen Tempo. Wer sich gerne im Skiurlaub selbst versorgen möchte für
kleines Geld, ist in dieser schönen Pension genau richtig aufgehoben.
| ../-_f7W6NED-Ck/UvYO1wMH2sI/AAAAAAAAC4g/IOTsGl45wtQ/s1600/SDC15005.JPG |
| Pension Auerhof |
| ../-CDDXn-3GS7s/UvYO1Zob_jI/AAAAAAAAC4c/RALBiyIE_uM/s1600/SDC15006.JPG |
| Eingang zu unserem Aparment |
Skigebiet
Am Anfang des Urlaubes hatten wir uns für den Skipass „HolidayCard Alpen Plus“ entschieden. Dieser gilt für sieben Skigebiete: Zahmer Kaiser (Walchsee), Kössen, Hocheck/Oberaudorf,
Brauneck-Wegscheid, Wallberg am Tegernsee, Spitzingsee-Tegernsee und Sudelfeld. Und ist im Übrigen sehr günstig: 134 € für 6 Tage! Unser Skibus fuhr nur die Gebiete in der unmittelbaren Region
an: Zahmer Kaiser und Kössen. Das Gebiet Zahmer Kaiser ist etwa 1000 m hoch und
umfasst knapp 12 km. Also recht klein. Aufgrund von frühlingshaften Temperaturen konnte man nicht
so gut dort fahren, weil der Schnee zu schnell matschig wurde.
Deswegen sind wir ab dem zweiten Tag in Kössen auf dem „ActionHill“ gefahren. Dieser ist 1800 m hoch (jedenfalls, der zu befahrene Teil) und
umfasst 30 km. Beides also recht kleine Gebiete. Die sich super für einen
Wiedereinstieg eigneten. Da keine Ferien waren, war es meistens nicht so voll.
Trotzdem trafen wir viele Schulklassen aus Rosenheim und Umgebung an.
| ../-BZeLcebgVec/UvYPtsHT1uI/AAAAAAAAC48/3z8BuHFXP7A/s1600/SDC15033.JPG |
| Robocop Sarah auf dem Weg zum Gipfel |
| ../-tt9-KMIGpEQ/UvYPypEgjVI/AAAAAAAAC5M/G7FOSI-0aGI/s1600/SDC15046.JPG |
| Schönstes Wetter auf dem "Action Hill" |
| ../-Ms4oz7RUAh0/UvYPxuf_FrI/AAAAAAAAC5E/FaR1mOoce9Y/s1600/SDC15050.JPG |
| Unter den Wolken war es bewölkt, auf dem Gipfel super! |
| ../-w9-KUIf_BQw/UvYP04TeVMI/AAAAAAAAC5U/eF65zV6jV94/s1600/SDC15052.JPG |
| Lange Auffahrt mit dem Sessel-Lift |
Ort Walchsee
Der Ort Walchsee teilt sich scheinbar in das Gebiet am
eigentlichen Walchsee und den Ortsteil Durchholzen, in dem auch unsere Pension
war. Es gibt eigentlich alles, was man für einen gemütlichen und
ruhigen Skiurlaub braucht: zwei Supermärkte, Restaurants und Cafés, ein
Schwimmbad, Souvenirläden und sogar eine Sennerei, in der man echten Tiroler Käse kaufen
kann. Haben wir natürlich gemacht. An einem Abend sind wir im WittlingerTherapiezentrum gewesen. Hier gibt es ein sehr kleines Schwimmbad und einen Wellness
Bereich mit Dampfbad, Sauna und Co. Klein, aber fein und sehr entspannend nach
einem actionreichen Tag.
Restaurants
Gefrühstückt haben wir jeden Tag im Apartment und gekocht
haben wir auch ein paar Mal. An den anderen Abenden sind wir schön essen
gegangen. Hier kommen meine drei Top Tips:
Alpenhof: Sehr gutes Restaurant mit gehobener Küche, Preise
angemessen und nicht zu teuer. Würde ich als bestes Restaurant in Walchsee
betrachten.
Wildauerhof: Restaurant im Hotel Wildauerhof. Dort waren
wir zweimal, weil es nur fünf Minuten von der Pension entfernt war. Essen war
lecker, Preise recht hoch.
Im Alpenhof hat es uns besser gefallen, aber der Fußweg war
zu lang.
Fischerwirt: Liegt in der Nähe des Walchsees. Leckeres
Essen. Preise angemessen. Portionen viel zu groß. Zitat der Wirtin: „Hier ist
noch niemand hungrig gegangen.“ Das glaube ich gerne.
Mitbringsel
Für Zuhause haben wir uns Tiroler Käse aus der Dorfsennerei,
Marillenmarmelade ohne Zusätze und Marillenschnaps mitgebracht.
Ich hoffe, mein Reisebericht hat euch gut gefallen und er
enthält ein paar nützliche Tipps für euch.
Im nächsten Beitrag zeig ich euch ein Rezept für leckeres
Gericht, welches wir in Tirol mehrmals gegessen haben.
Labels:
Österreich
,
Reisebericht
,
Reisen
,
Skiurlaub
,
Tirol
,
Walchsee